Es gibt keine mit dem Antarktisvertrag vergleichbare Kommision für die Arktis.Für die Arktis ist so eine Institution von viel elementarerer Wichtigkeit als mMn für die Antarktis,weil diese Region im absoluten Fokus der größten Mineralölunternehmen steht.Und diese ist nur an Ausbeutung interessiert.
Jede Erdölförderung bzw. -bohrung birgt auch die Gefahr einer Erdölkatastrophe in sich.Und eine derartige Katastrophe würde in den Breitengraden viel schwerwiegendere Folgen für die Tierwelt und Natur haben als z.B. der BP-Skandal vor 2 1/1 Jahren im Golf von Mexiko.
Eine bakterielle Zersetzung des Öl dauert erstens viel länger,und zweitens hätte bspw. Russland (Rostneft,Gazprom) nicht die nötigen technologoischen Ausrüstungen wie andere etabiliertere UN um die Verschmutzungen zu beseitigen.
Auch die Tierwelt wäre irreparabel betroffen bzw. einige Tierarten würden dadurch ausgerotten werden.
Plankton wäre als erstes vom Öl betroffen,und da dies Hauptnahrung für viele Tiere ist,würde es sich durch die gesamte Nahrungskette ziehen-Fische,Robben,Wale etc..
Die komplette wirschaftliche Ausbeutung sollte hier verboten werden.Man ist sich noch nicht einmal sicher,wie viel Erdöl es tatsächlich gibt,ob die vermutete Menge an Erdölvorkommen sich denn überhaupt rentieren würde,die investierten Bohrkosten der UN durch die Einnahmen gedeckt werden würden.
Allein ein Ölbohrloch kostet um die 80-100 Mio. Dollar.
Klar,die Industrien erhoffen sich durch die Klimaerwärmung Einsparnisse in den Transportkosten.Mit der Nordost- und Nordwestpassage würde man nicht mehr auf die instabile Lage am Suez angewiesen sein und vor allem tausende von Kilometer an Stecke sparen.