Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Syrien

Wie jetzt? Hisbollah und Al-Quaida Terrorist und jetzige Syrien-Chef sind doch Erdogans Kumpane.
Syrien meldet Beschuss durch Hisbollah
Syriens neue Machthaber hassen die Hisbollah. Nun hat die libanesische Schiitenmiliz angegriffen – mit Artillerie. Zuvor hatte der sunnitische Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa eine diplomatische Spitze gesetzt.
Die Streitkräfte der neuen syrischen Machthaber haben einen Artillerieangriff der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah auf einen Militärstützpunkt nahe der Grenze gemeldet. Die Geschosse seien unweit der Ortschaft Serghaya nordwestlich der Hauptstadt Damaskus niedergegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die Militärführung.

Das gestürzte System von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung von Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss Irans – ein zentraler Verbündeter des Assad-Clans – im Land zu unterbinden.

Der libanesische Staat steht selbst unter Druck, eine Entwaffnung der Hisbollah durchzusetzen. Derzeit beschießen sich die Hisbollah und Israel wieder. Besonders im Südlibanon greift Israels Militär massiv an.

 
Der Führer der Kurden in Syrien, Salih Muslim, ist in Erbil Nordirak aufgrund einer Krankheit in einem Krankenhaus gestorben.
 
Der Führer der Kurden in Syrien, Salih Muslim, ist in Erbil Nordirak aufgrund einer Krankheit in einem Krankenhaus gestorben.
Dieser Salih hatte in der Türkei studiert und konnte sehr gut türkisch. Man hatte ihn sogar am Anfang nach Ankara eingeladen als der Krieg in Syrien anfing. Später nach einigen Jahren wurde er als Feind deklariert.
 
Dieser Salih hatte in der Türkei studiert und konnte sehr gut türkisch. Man hatte ihn sogar am Anfang nach Ankara eingeladen als der Krieg in Syrien anfing. Später nach einigen Jahren wurde er als Feind deklariert.
Jeder Kurde, der nicht nach Erdogans Pfeife tanzt, wird als Feind deklariert.
 
Verständlich. Diese Regierung und die Unterstützung durch Erdogan, ist ohne Alkohol sehr schwer zu ertragen.
Proteste gegen Alkoholverbot in Damaskus
In der syrischen Hauptstadt Damaskus haben gestern Hunderte Menschen gegen geplante Einschränkungen beim Alkoholverkauf demonstriert.

Die Demonstrierenden versammelten sich unter starker Polizeipräsenz im christlichen Altstadtviertel Bab Tuma. Auf einem Transparent wurden die geplanten Alkoholrestriktionen als Eingriff in die „individuellen Freiheiten“ angeprangert.

Die islamistisch geführte Provinzverwaltung von Damaskus hatte zuletzt angekündigt, dass der Alkoholverkauf künftig auf drei christliche Viertel der Hauptstadt beschränkt werden soll, darunter Bab Tuma. Den Geschäften wurden drei Monate Zeit gegeben, sich den neuen Regelungen anzupassen. Das Ausschenken von Alkohol in Bars und Restaurants soll ganz verboten werden.

 
Syrien: Hinweise auf Kriegsverbrechen bei Kämpfen 2025
Während der Kämpfe in den syrischen Drusengebieten im vergangenen Sommer haben nach UNO-Einschätzung womöglich beide Seiten Kriegsverbrechen begangen. Es handle sich um „schwerwiegende Verstöße“, die sowohl syrische Regierungskräfte als auch bewaffnete drusische Gruppen begangen hätten, erklärte Fionnuala Ni Aolain von der UNO-Untersuchungskommission zu Syrien heute.

Hinzu kämen der Mitteilung zufolge mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch „breit angelegte und systematische Angriffe gegen die Zivilbevölkerung“ in der betroffenen südsyrischen Region Suweida.

Die Kommissionsmitglieder hätten „weit verbreitete Hinrichtungen, Folter, geschlechtsspezifische Gewalt und das Niederbrennen von Häusern“ dokumentiert, zu denen es während der im Juli 2025 in der Region Suweida ausgebrochenen mehrtägigen Kämpfe gekommen sei. Die Regierung in Damaskus forderte die UNO auf, die Vorfälle genauer zu untersuchen.

Über 400 Berichte von Augenzeugen
Die Kommissionsmitglieder hätten „drei sich überschneidende Wellen der Gewalt“ in der Region zwischen dem 14. und 19. Juli vergangenen Jahres erfasst, während derer mehr als 1.700 Menschen getötet und 200.000 vertrieben worden seien. Grundlage der Berichte seien 409 Augenzeugenberichte.

 
Syriens Machthaber in Berlin: Kurden empört über Empfang im Kanzleramt
Am Montag empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa im Kanzleramt und das obwohl dem Syrer Menschenrechtsverbrechen angelastet werden. Minderheiten in Deutschland sind im Aufruhr.
Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) kritisiert den für Montag geplanten Besuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa im Berliner Kanzleramt scharf. "Wir fordern die Bundesregierung auf, den Termin allenfalls als Arbeitsbesuch zu gestalten", so der Vorsitzende der KGD, Ali Ertan Toprak, zu Euronews. Al-Scharaa fehle es an demokratischer Legitimation und sei "einer der schlimmsten Verbrecher des 21. Jahrhunderts".

Al-Scharaa werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen, darunter auch schwere Massaker an syrische Minderheiten wie Kurden, Jesiden, Alawiten, Drusen und Christen. Eine Einschätzung, die auch von der KGD geteilt werde.

Bislang bezeichnete die Bundesregierung al-Scharaa als Übergangspräsidenten. Im Zuge seines Besuches verwendet unter anderem das Auswärtige Amt mittlerweile den Titel Staatspräsident. Angesichts dessen spricht die KGD von einem Versuch, "einen ehemaligen Dschihadisten politisch zu legitimieren, der weiterhin für schwere Verbrechen an der eigenen Bevölkerung verantwortlich gemacht wird."

 
Selenskyj zu Gesprächen in Syrien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Gesprächen in der Türkei gestern zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. „Wir setzen unsere aktive ukrainische Diplomatie im Interesse echter Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit fort“, teilte Selenskyj in sozialen Netzwerken mit.

„Jedes Volk, jede Region verdient ein Leben in Frieden“, sagte er angesichts der langjährigen Kriegserfahrungen Syriens. Selenskyj traf auch seinen syrischen Amtskollegen Ahmed al-Scharaa. „Es gibt ein großes Interesse, die Erfahrungen im militärischen und Sicherheitsbereich auszutauschen“, sagte Selenskyj, der von einer großen ukrainischen Delegation begleitet wurde. Beide Seiten hätten vereinbart, für die Entwicklung ihrer Gesellschaften zusammenzuarbeiten.

Gesprochen worden sei auch über die Ukraine als verlässlichen Lieferanten von Lebensmittelprodukten, sagte Selenskyj. Er bot zuletzt außerdem mehrfach an, dass die Ukraine auch bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus helfen könnte. Gefragt worden sei das Land aber bisher nicht.

 
US-Militär: Große Stützpunkte in Syrien übergeben
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben große Stützpunkte in Syrien verlassen. Die Streitkräfte hätten die Übergabe aller großer Stützpunkte in dem Land abgeschlossen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando CENTCOM gestern auf Anfrage mit. Die US-Truppen unterstützten weiterhin partnergeführte Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung für Sicherheit in der Region, hieß es.

Syriens Regierung hatte zuvor den vollständigen Abzug der im Land stationierten US-Truppen verkündet. Die „militärischen Einrichtungen, an denen Truppen der Vereinigten Staaten zuvor in Syrien anwesend waren“, seien „komplett an die syrische Regierung übergeben“ worden, so das Außenministerium in Damaskus.

Im Februar hatte es bereits Berichte über Abzugspläne innerhalb von 30, 60 oder 90 Tagen gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte während seiner ersten Amtszeit verkündet, dass die US-Soldaten in Syrien vollständig abziehen sollten. Das US-Militär kämpfte in Syrien an der Seite kurdisch angeführter Milizen lang gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die seit 2019 als militärisch besiegt gilt.

 
Zurück
Oben