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Tennis Thread

ATP-1000-Turnier in Rom
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Glückwunsch
Sinner fixiert „Golden Masters“
Jannik Sinner bleibt im Herren-Tennis das Maß aller Dinge. Der Weltranglistenerste schlug am Sonntag im Finale von Rom den Norweger Casper Ruud mit 6:4 6:4 und holte damit auch das „Career Golden Masters“. Mit seinem ersehnten Premierenerfolg in der „Ewigen Stadt“ hat der Südtiroler nun alle neun ATP-Masters-1000-Turniere mindestens einmal gewonnen. Das war bisher nur dem Serben Novak Djokovic gelungen.

In Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid, Kanada (alternierend Montreal/Toronto), Cincinnati, Schanghai und beim Hallenturnier in Paris hatte Sinner bereits den Titel bejubelt, mit dem Triumph in Rom komplettierte der 24-Jährige seine Titelsammlung auf Masters-1000-Ebene. Zudem feierte er als erster Spieler sechs Masters-Turniersiege in Serie und ist damit nun alleiniger Rekordhalter. Er baute auch seine Masters-Siegesserie auf 34 ungeschlagene Matches aus.

 
Troicki neuer Trainer von Djokovic
Tennisstar Novak Djokovic hat pünktlich vor Beginn der French Open wieder einen Trainer. Der am Freitag 39 Jahre alt werdende Serbe sicherte sich die Dienste seines Landsmannes und ehemaligen Davis-Cup-Kapitäns Viktor Troicki.

„Willkommen an meinen Freund, Teamkollegen und jetzt Trainer Viktor Troicki“, schrieb der ehemalige Weltranglistenerste auf Instagram. Troicki gehörte bereits zum Trainerstab, als Djokovic bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris die Goldmedaille gewann.

 
Djokovic gewinnt Grand-Slam-Rekordmatch und tanzt
Superstar Novak Djokovic hat bei seinem Rekordmatch nach anfänglichen Problemen die Auftakthürde der French Open gemeistert. Der Serbe besiegte in Paris den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 5:7 7:5 6:1 6:4. Nach dem verwandelten Matchball sorgte Djokovic mit einer Tanzeinlage für Jubel bei den Zuschauern.

Djokovic bestritt zwei Tage nach seinem 39. Geburtstag seine insgesamt 82. Einzel-Teilnahme auf der Grand-Slam-Bühne und stellte damit einen Rekord auf. „Eine beispiellose Langlebigkeit auf der höchsten Bühne“, stand in einem Post des Turniers bei X geschrieben. In Roland Garros ist der 24-fache Major-Turniersieger noch nie in der ersten Runde ausgeschieden.


 
French Open
Djokovics Titeltraum platzt gegen Teenager
Für Novak Djokovic ist der Traum vom 25. Grand-Slam-Titel einmal mehr vorzeitig geplatzt. Einen Tag nach dem Aus von Jannik Sinner musste sich der Weltranglistenvierte am Freitag bei den French Open in Paris in der dritten Runde Joao Fonseca aus Brasilien 6:4 6:4 3:6 5:7 5:7 geschlagen geben. Titelfavorit ist nun Alexander Zverev, der gegen Lokalmatador Quentin Halys allerdings auch Überstunden machen musste.

Djokovic hatte zunächst alles im Griff und führte mit 2:0-Sätzen. Doch Fonseca konterte und schaffte den Ausgleich. In der Entscheidung glückte dem 39-jährigen Serben ein Break zum 3:1, aber der 19-Jährige stellte umgehend auf 3:3. Bei 5:5 gelang Fonseca ein Break, nach 4:53 Stunden servierte der Brasilianer aus.

Letztmals scheiterte Djokovic in Roland Garros vor 17 Jahren bereits in der dritten Runde. Djokovic hatte zudem von seinen bis dato insgesamt 461 Grand-Slam-Spielen nur eines nach einer Zweisatzführung verloren: 2010 in Paris gegen Jürgen Melzer. Der ehemalige Weltranglistenachte besiegte den Rekord-Grand-Slam-Sieger damals im Viertelfinale mit 3:6 2:6 6:2 7:6 (7/3) 6:4.


Gesammelte Ergebnisse ab Montag
 
French Open in Paris, Damen-Einzel
Achtelfinal-Tableau und Achtelfinal-Ergebnisse:

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French Open in Paris, Herren-Einzel
Achtelfinal-Tableau und Achtelfinal-Ergebnisse:

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French Open in Paris, Herren-Einzel
Achtelfinal-Ergebnisse:

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French Open in Paris, Damen-Einzel
Viertelfinal-Tableau und Achtelfinal-Ergebnisse:

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Geldstrafe für Profi wegen „sexistischer Äußerung“
Die abfällige Aussage über Schiedsrichterin Ana Carvalho bei den French Open kostet Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo die Hälfte seines Preisgeldes. Turnierdirektorin Amelie Mauresmo sagte bei einer Presserunde, der Paraguayer müsse 65.000 Dollar zahlen.

Zuvor hatte das Grand-Slam-Turnier in Paris in diesem Zusammenhang „jegliche sexistische Äußerung“ aufs Schärfste verurteilt und „eine empfindliche Geldstrafe“ angekündigt.

Der 22-Jährige hatte nach seiner dramatischen Fünfsatzniederlage in der zweiten Runde gegen den 17-jährigen Franzosen Moise Kouame zum Tennismagazin „Clay“ gesagt: „Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig.“

Vallejo entschuldigt sich
In dem knapp fünfstündigen Match auf dem Court Suzanne Lenglen war die Stimmung aufgeheizt, die vielen Franzosen auf den Rängen hatten Stimmung für ihren Jungstar gemacht. Bei diesen Bedingungen brauche man „viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen“, meinte Vallejo.

 
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