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Tennis Thread

Djokovic scheitert früh in Cincinnati
Der Argentinier Thiago Agustin Tirante hat am Samstag beim Cincinnati Open für eine große Überraschung gesorgt und Novak Djokovic mit 2:6 6:4 6:4 besiegt. Der Serbe hatte bei großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit große Probleme und musste in der Partie eine medizinische Auszeit nehmen. Damit ist die Generalprobe für die US Open für Djokovic enttäuschend verlaufen.

Für Djokovic war es das erste Match seit seiner Halbfinalniederlage in Wimbledon gegen Jannik Sinner. Im Zweitrundenspiel erwischte der 39-Jährige zunächst einen perfekten Start und gewann den ersten Satz souverän. Doch schon zu Beginn des zweiten Satzes machte ihm die drückende Hitze zunehmend zu schaffen.

Hitze macht Djokovic zu schaffen
Im dritten Spiel des zweiten Satzes ging Djokovic nach einem 18 Minuten langen Aufschlagspiel sogar auf die Knie. Das Spiel umfasste neun Einstandssituationen und insgesamt 24 Punkte. Nachdem er seinen Aufschlag schließlich durchgebracht hatte, ließ er sich behandeln, um seinen Körper abzukühlen.

 
Medwedew rastet in Cincinnati bei Pleite aus
Daniil Medwedew hat einmal mehr mit seinen Ausrastern auf dem Platz für Aufsehen gesorgt. Der als Nummer vier gesetzte Russe verlor beim ATP-Masters in Cincinnati nicht nur seine Drittrundenpartie gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima (ATP-Nr. 22) trotz Satzführung mit 7:6 (7/3) 6:7 (4/7) 1:6, sondern er verlor auch mehrmals die Nerven.

Bereits im ersten Satz rastete der US-Open-Sieger von 2021 aus und schleuderte seinen Schläger in Richtung Spielfeldbegrenzung. Den ersten Durchgang holte sich der 30-Jährige nach mehreren Satzbällen für Nakashima allerdings noch im Tiebreak.

Medwedew vergibt drei Matchbälle

 
ATP-1000-Turnier in Cincinnati
(USA, 9.415.724 Dollar, Hardcourt)

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Alcaraz kündigt Comeback an
Tennisstar Carlos Alcaraz meldet sich nach viermonatiger Verletzungspause für die US Open fit. „Ich bin zurück“, teilte der Spanier am Donnerstag in einem gemeinsamen Instagram-Post mit dem Fußballtransferexperten Fabrizio Romano mit.

Alcaraz hatte sich Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona eine Handgelenksverletzung zugezogen, die ihn in einer wichtigen Phase der Saison ausbremste. Er verpasste mit den French Open und Wimbledon zwei Grand-Slam-Turniere. Bei den am 30. August beginnenden US Open ist der siebenmalige Grand-Slam-Sieger Titelverteidiger.

Der 23-Jährige hatte zuletzt noch seine Teilnahme am derzeit laufenden Turnier in Cincinnati – ebenso wie der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien (Knieprobleme) – abgesagt. Nun scheint sich Alcaraz aber fit für die Rückkehr auf den Court zu fühlen. Trotz der langen Verletzungspause rangiert der Olympiazweite in der Weltrangliste hinter Sinner und Alexander Zverev immer noch auf Rang drei.

 
Sinner muss für US Open absagen
Die US Open in New York werden in diesem Jahr ohne den Weltranglistenersten Jannik Sinner über die Bühne gehen. Der 25-jährige Südtiroler sagte am Freitag sein Antreten beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres wegen einer Verletzung ab. „Wir waren in den vergangenen Tagen in Monte Carlo wieder auf dem Platz und haben festgestellt, dass ich noch mehr Zeit brauche, um mich von meinen Problemen mit dem rechten Knie zu erholen“, so Sinner.

Sinner konnte 2024 mit einem Finalsieg über Taylor Fritz den Titel bei den US Open gewinnen. Im letzten Jahr musste er sich im Endspiel dem Spanier Carlos Alcaraz, der seinerseits am Donnerstag sein Comeback nach viermonatiger Pause für New York angekündigt hatte, geschlagen geben. Mit Sinners sechstem Grand-Slam-Titel wird es damit frühestens im nächsten Jahr klappen.

Sinner hatte zuletzt wegen Problemen mit seinem rechten Knie schon sein Antreten beim Masters-1000-Turnier von Cincinnati abgesagt. Der Südtiroler absolvierte seine bisher letzte Partie am 12. Juli beim Sieg im Wimbledon-Finale gegen Alexander Zverev vor knapp einem Monat.

 
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Gratulation an Fils. Für mich ziemlich überraschend
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Federer feiert Abschied von Fans in New York
Tennisikone Roger Federer zelebriert am Dienstag in Flushing Meadows einen überfälligen Abschiedsauftritt vor seinen US-Fans. Der Mann, der eine ganze Tennisgeneration geprägt hat, bestreitet vor den US Open ein Schaumatch.

Federer hatte schon 2019 sein letztes US-Open-Match bestritten, damals waren aber nach dem Viertelfinalaus alle von einer Rückkehr ausgegangen. Die Frage, ob er vielleicht wie Serena Williams einmal eine Wildcard annehmen würde, verneinte der Schweizer kategorisch.

Federer will Danke sagen
„Es bietet mir wirklich die Gelegenheit, Danke zu sagen und mich zu verabschieden. Ich glaube, das ist für manche wichtig“, sagte Federer, dessen fünf aufeinanderfolgende Siege bei diesem Turnier von keinem anderen Mann in der Open Era erreicht wurden.

 
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