Hier feierten sie noch mit Trump - jetzt sind sie rund 200 Milliarden Dollar ärmer
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Die Amtseinführung von Donald Trump im Januar war auch ein Stelldichein des Silicon Valley. Die Bosse der großen Tech-Konzerne gaben Trump die Ehre. Ob sie da schon die Folgen ahnten?
Die Zoll-Ankündigungen von Donald Trump am "Liberation Day" haben zu einem massiven Einbruch an den Aktienmärkten geführt. Schon in den Wochen davor war es vor allem für die US-Tech-Konzerne nach unten gegangen.
Ob die Bosse aus dem Silicon Valley im Januar etwas davon ahnten, was auf sie zukommt? Das Who is Who der Tech-Industrie war zu Trumps Amtseinführung Mitte Januar nach Washington gekommen. Neben Meta-Chef Mark Zuckerberg, Amazon-Gründer Jeff Bezos, Google-Chef Sundar Pichai und Tesla-Chef Elon Musk, die auf dem Foto zu sehen sind, kam auch Apple-Chef Tim Cook. Anders als in seiner ersten Amtszeit suchten die Bosse deutlich sichtbar die Nähe zu Trump. Aus Europa war LVMH-Chef Bernard Arnault vertreten.
Milliarden verloren
Gut drei Monate später sind die Werte ihrer Konzerne und ihre Vermögen deutlich geschrumpft (Quelle: Bloomberg Billionaires Index).
Mark Zuckerberg: minus 18,6 Milliarden Dollar
Jeff Bezos: minus 37,6 Milliarden Dollar
Larry Page (Google-Gründer): minus 29,9 Milliarden Dollar
Sergey Brin (Google-Gründer): minus 27,6 Milliarden Dollar
Elon Musk: minus 110 Milliarden Dollar
Bernard Arnault: minus 13,4 Milliarden Dollar
Die Herren sind natürlich noch kein Fall für die Wohlfahrt und verfügen immer noch über ein beträchtliches Vermögen. Viele Kleinanleger trifft der Absturz der Kurse deutlich härter. Trotzdem wäre es interessant mal zu erfahren, wie sie inzwischen über Donald Trump als Präsident denken - und wie sie ihre Rolle damals bei der Amtseinführung im Rückblick sehen.
Kann sein, dass sie noch ärmer werden, weil das Trumpltier dieses Handelsdefizit zu Ungunsten der Europäer einfach unter den Tisch hat fallen lassen.