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Trump Support-Thread

Und dieser Mann soll tatsächlich laut medizinischen Check-up gesund sein?




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Man dachte, dieser Mann habe die Skala des Absurden längst gesprengt – und doch findet er unter jedem Keller noch einen weiteren Keller. Diesmal hat er sich so gründlich selbst übertroffen, dass man fast von einer olympischen Disziplin sprechen möchte. Der Wahnsinn ist bei Herrn Trump gewissermaßen die Grundausstattung, das Basismodell. An diesem Wochenende aber legte er eine Sonderedition drauf.
 

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Größer als Elvis

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Notizen zu einem Wochenende, an dem ein Präsident beschloss, die Welt sei eine Bühne und er ihr einziger erwähnenswerter Darsteller
Es gibt Wochenenden, die im Rückblick wie ein etwas zu lang geratener Monolog wirken, und dieses gehörte zweifelsfrei dazu. Binnen weniger Stunden ließ sich Donald Trump über einen Krieg im Nahen Osten vernehmen, über einen Footballspieler der New York Giants, über eine Schar Musiker, die ihm soeben abhandengekommen war, über einen Ballsaal, der im Weißen Haus entstehen soll, über eine Kampfarena auf dem Südrasen ebendieses Hauses sowie über die durchaus ernst gemeinte Frage, ob nicht er selbst die geeignetste Hauptattraktion für den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten wäre. Dass er obendrein erwähnte, größere Menschenmengen anzuziehen als Elvis Presley, fügte sich in dieses Programm beinahe organisch ein.

Donald Trump verspottet Frankreich gern, ob beim Militär oder im Handel, doch wenn es um Inszenierung geht, greift er genau dort zu. Nach der Militärparade, die er sich 2017 in Paris bei Emmanuel Macron abgeschaut hatte und später in Washington nachstellen ließ, folgt nun der nächste Schritt: ein Triumphbogen in den USA, größer als alles, was Europa zu bieten hat. Genauer gesagt größer als der Arc de Triomphe.


„…selten hat ein Wochenende so klar vor Augen geführt, dass Herr Trump besser gestern als heute des Amtes enthoben gehört.“
 

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@BlackJack hat sich die App schon zugelegt :lol27:
Eine App, die das Lob schon mitliefert
Regierungsmitarbeiter haben begonnen, die offizielle App des Weißen Hauses herunterzuladen. Sie erlaubt etwas, das man bislang nur aus dem Privaten kannte: Man kann dem Präsidenten eine Nachricht schicken, fast so, wie man einem Bekannten schreibt. Wer das Eingabefeld öffnet, findet es allerdings nicht leer vor. Es füllt sich von selbst, und zwar mit den Worten „Größter Präsident aller Zeiten“. Man sollte zunächst den praktischen Nutzen würdigen. Wer dem Staatsoberhaupt seine Bewunderung mitteilen möchte, muss sich das passende Wort nicht länger selbst überlegen. Es liegt bereit, sauber formuliert, und verlangt nur noch das Antippen des Sendeknopfes.

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Damit aber stellt sich eine alte Frage in neuer Gestalt. Ein Lob hat seinen Wert stets daraus bezogen, dass derjenige, der es ausspricht, es auch hätte unterlassen können. Wer einen Menschen freiwillig rühmt, gibt etwas von sich preis. Wer einen vorgefertigten Satz abschickt, gibt nichts preis, weil er nichts hinzugefügt hat. Die Software hat die Zustimmung bereits erledigt, bevor der Absender überhaupt zugestimmt hat. Eine Voreinstellung ist keine Meinung. Sie ist die Abwesenheit der Notwendigkeit, eine zu haben. Was hier als persönliche Botschaft erscheint, ist in Wahrheit der immer gleiche Text, vervielfältigt über alle Geräte hinweg. Je mehr Menschen ihn absenden, desto weniger sagt jeder Einzelne damit aus.

 

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Bill Clinton:
Ich habe den Bundeshaushalt ausgeglichen.

Barack Obama:
Ich habe den Friedensnobelpreis gewonnen.

Joe Biden:
Ich habe die größte langfristige Investition in die US‑Infrastruktur seit dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet.

Donald Trump:
Ich kann ein Kamel identifizieren.

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Journalist: „Wenn der Präsident in so perfekter Gesundheit ist, warum geht er dann immer wieder zu Untersuchungen?“
Oz: „Er mag die Ergebnisse. Es läuft wirklich gut für ihn. Ähm, er besteht den Test jeden einzelnen Tag mit Bestnoten.“
(Zur Info: Dr. Oz ist heute nicht nur Arzt und ehemaliger Fernsehmoderator, sondern Teil der US-Regierung: Er leitet unter Präsident Trump die Bundesbehörde für Medicare und Medicaid und verantwortet damit große Teile des staatlichen Gesundheitssystems in den USA.)
Und: ... ich stelle mir die Frage, dass man Herrn Trump immer wieder aus den medizinischen Einrichtungen entlässt. Da könnte er vielleicht noch die notwendige Hilfe erlangen und die Welt würde auch gesünder

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Richard Gere: "Ich habe nicht genug gegen Trump getan"
Der US-Schauspieler von "Pretty Woman" appelliert in Oslo, der Welt mit Bescheidenheit und Humor zu begegnen – und wachsam zu sein. Denn die Welt könne schnell zur "Diktatur der Monster" werden

Niemand Geringerer als US-Hollywoodstar Richard Gere nennt niemand Geringeren als US-Präsident Donald Trump einen "Wahnsinnigen". Beim Oslo Freedom Forum sprach er von der Gegenwart als dem "dunkelsten Moment, den ich je auf diesem Planeten erlebt habe. Wer hätte gedacht, dass so ein Wahnsinniger („maniac“) jemals Präsident der USA werden könnte?"

Spätestens der Film "Pretty Woman" hat den Schauspieler einer ganzen Generation bekannt gemacht. Richard Gere gehört seit den 1990ern zu einem der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. Viele kennen ihn auch für sein aktives Engagement für Tibet und als praktizierenden Buddhisten.

 
Erst zum Opferfest bestimmt, dann Zoo-Star – Wie ein Büffel namens „Donald Trump“ in Bangladesch zum Massenphänomen wurde

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Manchmal entstehen die seltsamsten Geschichten nicht in Parlamenten oder auf Wahlkampfveranstaltungen, sondern auf einem Bauernhof. In Bangladesch sorgt derzeit ein seltener Albino-Büffel für Aufmerksamkeit, nachdem Besucher und Social-Media-Nutzer in seiner hellen Haarsträhne eine Ähnlichkeit mit Donald Trump erkannt haben. Aus einem Tier wurde innerhalb weniger Tage ein nationales Gesprächsthema. Der rund 700 Kilogramm schwere Büffel war ursprünglich für das islamische Opferfest vorgesehen. Doch nachdem Videos des Tieres große Reichweiten erzielten und immer mehr Menschen zum Hof außerhalb von Dhaka kamen, griffen die Behörden ein. Offiziell wurden Sicherheitsgründe genannt. Das Tier wurde in den nationalen Zoo der Hauptstadt gebracht.

Dort entwickelte sich die Geschichte weiter. Besucher stehen in der Hitze vor dem Gehege, filmen mit Smartphones und heben Kinder auf die Schultern, um einen besseren Blick zu bekommen. Mitarbeiter kühlen das Tier mit Wasser, richten die auffällige Haarpartie und sorgen dafür, dass der neue Publikumsliebling den Andrang möglichst ruhig übersteht. Nicht alle reagieren begeistert. Einige Besucher empfinden den Namen als respektlos und kritisieren, dass eines der bekanntesten politischen Gesichter der Welt mit einem Nutztier verbunden wurde. Andere sehen darin eher eine absurde Internetgeschichte ohne größere Bedeutung. Medien berichteten außerdem, dass eine Beschilderung mit dem Namen zwischenzeitlich entfernt wurde und es personelle Konsequenzen im Zoo gab. Besonders ungewöhnlich bleibt der Ursprung der Geschichte. Der Büffel war bereits verkauft worden. Nach dem Eingreifen der Behörden wurde der Kauf rückabgewickelt. Aus einem Tier, das geschlachtet werden sollte, wurde innerhalb weniger Tage eine Attraktion.

Vielleicht erzählt die Geschichte am Ende weniger über Politik als über das Internet. Ein Video, Bilder, eine Assoziation, ein Name – und plötzlich stehen Menschen Schlange, um einen Büffel zu sehen, der eigentlich nie berühmt werden sollte.
 

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