Lovebombs für Trump
Wenn Trump-Analysen das Groteskheits-Niveau ihres Analyseobjekts überbieten
Während die USA in diesen Tagen mit der Lösung des Problems Trump begonnen haben, stellt sich die Frage, wie Europa künftig damit umgehen wird. Für uns handelt es sich vor allem um ein kriminalistisches Problem: Nötigungen und Erpressungen Europas in Form von Strafzöllen, illegalen Maßnahmen gegen Vertreter und Institutionen der unabhängigen europäischen Justiz, permanenter gefährlicher Drohung mit dem Überlassen der Ukraine an Putin oder dem Abdrehen des Zugangs zu von US-Oligarchen geschaffenen Sicherheitssystemen etc.
Europa befindet sich gegenüber Trump bislang in einer Opferrolle, was sich auch in der Kunst manifestiert. So wurde im EU-Parlament ein paar Tage lang die Skulptur eines dänischen Künstlers ausgestellt, die einen nackten, vergoldeten Donald Trump, mit Golfschläger in der Hand auf den Schultern eines darob geknechtet wirkenden Mannes sitzend, zeigt. In der Presse bezeichnete Christian Ortner die Skulptur als „Machwerk“ und geißelte die „Dummheit eines Parlaments, das eine derart infantile Beleidigung des Präsidenten zulässt“.
Guter Geschmack
Das eigentliche Problem liegt für Ortner aber noch viel tiefer, denn die Aufstellung der Statue „erklärt uns eher unfreiwillig viel von dem, was in Europa gerade schiefläuft. Wir haben es hier mit einem Symptom des kulturellen Verfalls des Alten Kontinents zu tun. Eine vulgäre Entgleisung, die nur eine ‚Kultur‘ hervorzubringen vermag, der sämtliche Maßstäbe des guten Geschmackes, sittlicher Minimalstandards und ästhetischer Grundlagen abhandengekommen sind“.
www.derstandard.at
Wenn Trump-Analysen das Groteskheits-Niveau ihres Analyseobjekts überbieten
Während die USA in diesen Tagen mit der Lösung des Problems Trump begonnen haben, stellt sich die Frage, wie Europa künftig damit umgehen wird. Für uns handelt es sich vor allem um ein kriminalistisches Problem: Nötigungen und Erpressungen Europas in Form von Strafzöllen, illegalen Maßnahmen gegen Vertreter und Institutionen der unabhängigen europäischen Justiz, permanenter gefährlicher Drohung mit dem Überlassen der Ukraine an Putin oder dem Abdrehen des Zugangs zu von US-Oligarchen geschaffenen Sicherheitssystemen etc.
Europa befindet sich gegenüber Trump bislang in einer Opferrolle, was sich auch in der Kunst manifestiert. So wurde im EU-Parlament ein paar Tage lang die Skulptur eines dänischen Künstlers ausgestellt, die einen nackten, vergoldeten Donald Trump, mit Golfschläger in der Hand auf den Schultern eines darob geknechtet wirkenden Mannes sitzend, zeigt. In der Presse bezeichnete Christian Ortner die Skulptur als „Machwerk“ und geißelte die „Dummheit eines Parlaments, das eine derart infantile Beleidigung des Präsidenten zulässt“.
Guter Geschmack
Das eigentliche Problem liegt für Ortner aber noch viel tiefer, denn die Aufstellung der Statue „erklärt uns eher unfreiwillig viel von dem, was in Europa gerade schiefläuft. Wir haben es hier mit einem Symptom des kulturellen Verfalls des Alten Kontinents zu tun. Eine vulgäre Entgleisung, die nur eine ‚Kultur‘ hervorzubringen vermag, der sämtliche Maßstäbe des guten Geschmackes, sittlicher Minimalstandards und ästhetischer Grundlagen abhandengekommen sind“.
Lovebombs für Trump
Wenn Trump-Analysen das Groteskheits-Niveau ihres Analyseobjekts überbieten