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UN-Sicherheitsrat

Ivo2

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Croatia
Moskau und Peking stellen sich gegen Washington – Sicherheitsrat im offenen Streit
Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Russlands Botschafter Wassili Nebensja die US-israelischen Luftangriffe als „weiteren unprovozierten Akt der Aggression“ gegen Irans Souveränität bezeichnet. Er forderte ein sofortiges Ende der Angriffe und verlangte die umgehende Rückkehr zu politischen und diplomatischen Lösungen auf Grundlage des Völkerrechts sowie gegenseitigen Respekts. Moskau sei bereit, jede notwendige Unterstützung für eine solche Initiative zu leisten, erklärte Nebensja in der Dringlichkeitssitzung in New York. China stellte sich hinter diese Forderung. Botschafter Fu Cong sprach von einer plötzlichen Eskalation der Spannungen durch die Luftschläge und warnte vor einer weiteren Destabilisierung der Region. Peking betonte, die Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität Irans und anderer Staaten im Nahen Osten müsse gewahrt bleiben. Damit formiert sich im Sicherheitsrat ein klarer Gegenpol zu Washington und Jerusalem. Während die Angriffe militärisch Fakten schaffen, verschärft sich zugleich der diplomatische Konflikt auf internationaler Ebene, und die Frontlinien verlaufen inzwischen offen durch das wichtigste Gremium der Weltorganisation.

 
Offener Schlagabtausch im Sicherheitsrat – Worte wie Warnschüsse
Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist der Ton zwischen Teheran und Washington offen eskaliert. Der iranische Botschafter mahnte den amerikanischen Vertreter, er solle höflich bleiben, das wäre besser für ihn selbst und für das Land, das er vertrete. Die Antwort folgte umgehend. Der US-Vertreter Waltz erklärte, er werde diese Bemerkung keiner weiteren Erwiderung würdigen, zumal er es mit einem Regime zu tun habe, das eigene Bürger getötet und viele weitere eingesperrt habe, nur weil sie Freiheit wollten. Damit verlagerte sich der Konflikt für einen Moment vom militärischen Geschehen in die Arena der Diplomatie. Die Sitzung, eigentlich angesetzt zur Eindämmung der Krise nach den Luftangriffen, wurde selbst zum Schauplatz einer direkten Konfrontation. Während Raketen und Drohnen die Region in Atem halten, zeigt dieser Wortwechsel, wie tief das Misstrauen sitzt und wie gering der Spielraum für Annäherung derzeit ist. Die Fronten verlaufen nicht nur am Himmel über dem Nahen Osten, sondern auch quer durch den Saal der Weltorganisation.

 
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