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Undankbare Hunde

Dr. Gonzo

Ultra-Poster
Nein, es geht hier nicht um die MHP :mrgreen:

17. Juli 2021, 15:23 Uhr

Verhaltensbiologie: Nur nehmen, nie geben​


Neue Experimente zeigen, dass Hunde kein bisschen dankbar gegenüber ihren Haltern sind. Psychogramm einer verwöhnten Lebensform.

Es ist ja schon länger bekannt, dass Hunde die so ziemlich privilegierteste Lebensform auf diesem Planeten darstellen. Rindern, Schweinen und Hühnern kostet die Nähe zum Menschen über kurz oder lang fast immer das Leben. Rehe und Wildschweine werden sogar in ihren Wohngebieten aufgesucht und dort hinterrücks erschossen. Hunde halten die Pfoten auf.

Okay, es mag sie einige Zehntausend Jahre Evolution gekostet haben, bis sie diesen unterwürfigen Blick hinbekommen haben, der so viele Menschen dahinschmelzen lässt. Sie versorgen die Schmarotzer hingebungsvoll mit Kost und Logis, selbst ihren Kot entsorgen sie in kleinen Plastiksäckchen. Rund 1,4 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Hundefutter aus. Die wenigsten Hunde arbeiten dafür, etwa als Jagdbegleiter oder Wache. Von Hunden lernen, heißt in aller Regel: liegen lernen.

Doch es kommt noch schlimmer, wie jetzt ein Forscherteam um den Verhaltensbiologen Jim McGetrick vom Konrad-Lorenz-Institut für Ethologie in Wien herausgefunden hat. In der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Plos One berichten sie auf 33 Seiten detailliert über bahnbrechende Experimente, statistisch solide ausgewertet, deren Ergebnisse sich in nur einem Satz zusammenfassen lassen: Hunde sind undankbar.

Nein, der Hund ist nicht der beste Freund des Menschen, er tut nur so. Lieb gucken und Männchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um eine härtere Währung geht, also um Futter, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.



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