Daraus ergeben sich völlig neue Erkenntnisse. Der Botschafter wurde nicht direkt beim Angriff auf das Konsulat getötet, sondern er starb erst später an den Folgen des Feuers bzw. durch den Rauch. Er wurde nicht wie es seiner Position entspricht besonders geschützt oder als erster weggebracht, sondern die Mitarbeiter flüchteten und lies ihn alleine zurück.
Es hat sich jetzt auch herausgestellt, das US-Aussenministerium hatte glaubhafte Informationen 48 Stunden vor dem Angriff auf das Konsulat in Bengasi und auf die Botschaft in Kairo, die amerikanischen Vertretungen würden das Ziel von Anschlägen sein. Aber die Diplomaten wurden von Washington nicht gewarnt, die Gebäude zu sichern und sich darauf vorzubereiten.