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Kosovo-Thailänder
Völkermord: Außergerichtliche Einigung zwischen Kroatien und Serbien angeregt
Völkermord: Außergerichtliche Einigung zwischen Kroatien und Serbien angeregt
Zagreb - Nach dem internationalen Gerichtsurteil zum Völkermord in Srebrenica soll Kroatien sich nach Einschätzung seiner Anwälte außergerichtlich mit Serbien einigen. "Kroatien sollte das Verfahren gegen Serbien aufrechterhalten, aber wenn möglich eine außergerichtliche Einigung finden", sagte der Rechtsanwalt Ivan Simonovic am Donnerstag. Es wäre sehr schwierig für Kroatien, der Armee des östlich angrenzenden Nachbarlandes einen Völkermord nachzuweisen, fügte er hinzu. "Aber Kroatien kann einfach nachweisen, dass Serbien unmittelbar beteiligt war, und dass (die Regierung in) Belgrad die eingesetzten Truppen kontrolliert hat."
Im Verfahren von Bosnien gegen Serbien hatte der Internationale Gerichtshof (IGH), das höchste Rechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen, am Montag geurteilt, dass das von bosnischen Serben verübte Massaker in Srebrenica im Jahr 1995 als Völkermord zu werten ist. Serbien könne dafür aber nicht direkt verantwortlich gemacht werden.
Kroatien hatte Belgrad im Jahr 1999 wegen Völkermordes angezeigt. Die jugoslawische Armee hatte Kroatien 1991 angegriffen, nachdem es sich von Jugoslawien unabhängig erklärt hatte. Im serbisch-kroatischen Krieg, der bis 1995 dauerte, kamen rund zehntausend Kroaten ums Leben.
http://www.net-tribune.de/article/010307-291.php
Völkermord: Außergerichtliche Einigung zwischen Kroatien und Serbien angeregt
Zagreb - Nach dem internationalen Gerichtsurteil zum Völkermord in Srebrenica soll Kroatien sich nach Einschätzung seiner Anwälte außergerichtlich mit Serbien einigen. "Kroatien sollte das Verfahren gegen Serbien aufrechterhalten, aber wenn möglich eine außergerichtliche Einigung finden", sagte der Rechtsanwalt Ivan Simonovic am Donnerstag. Es wäre sehr schwierig für Kroatien, der Armee des östlich angrenzenden Nachbarlandes einen Völkermord nachzuweisen, fügte er hinzu. "Aber Kroatien kann einfach nachweisen, dass Serbien unmittelbar beteiligt war, und dass (die Regierung in) Belgrad die eingesetzten Truppen kontrolliert hat."
Im Verfahren von Bosnien gegen Serbien hatte der Internationale Gerichtshof (IGH), das höchste Rechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen, am Montag geurteilt, dass das von bosnischen Serben verübte Massaker in Srebrenica im Jahr 1995 als Völkermord zu werten ist. Serbien könne dafür aber nicht direkt verantwortlich gemacht werden.
Kroatien hatte Belgrad im Jahr 1999 wegen Völkermordes angezeigt. Die jugoslawische Armee hatte Kroatien 1991 angegriffen, nachdem es sich von Jugoslawien unabhängig erklärt hatte. Im serbisch-kroatischen Krieg, der bis 1995 dauerte, kamen rund zehntausend Kroaten ums Leben.
http://www.net-tribune.de/article/010307-291.php