Eine Friedensnobelpreisträgerin demontiert sich selbst
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat mit einem peinlichen Kniefall versucht, Trump zum Umdenken zu bewegen – und dabei ihren Nobelpreis entwertet
Was ist wertloser – der Friedenspreis des Weltfußballverbands Fifa oder María Corina Machados Friedensnobelpreismedaille? Dass sich diese Frage nicht so leicht beantworten lässt, zeigt, welchen Bock die venezolanische Oppositionsführerin geschossen hat.
Fifa-Präsident Gianni Infantino ist bekanntlich nichts zu peinlich, um sich den Mächtigen anzubiedern. Machado hingegen ist eigentlich eine international respektierte Politikerin, die resolut Widerstand gegen das Regime von Nicolás Maduro geleistet hat. Der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr war der verdiente Lohn, auch wenn schon damals ihre Nähe zu Trump negativ aufgefallen ist.
Dieses gute Verhältnis hat sich nun getrübt. Mit der Entmachtung Maduros durch die USA hätte sich für Machado durch ihren guten Draht ins Weiße Haus die Möglichkeit geboten, das Machtvakuum in Venezuela zu füllen. Dazu aber senkte Trump seinen Daumen. Die 58-Jährige habe nicht die notwendige Unterstützung, um das Land zu führen, sagte er. Stattdessen bleibt das chavistische Regime an der Macht.
Öl statt Demokratie
Gründe dafür gibt es einige. Der wichtigste: Trump hat klargemacht, worum es ihm in Venezuela geht: um Öl, nicht um die Einführung der Demokratie. Er und seine Berater sind zudem zum Schluss gekommen, dass ein Regimesturz erhebliche Risiken birgt. Er könnte die gesamte Region in ein Chaos stürzen, könnte das Militär an die Macht bringen, könnte dem Land eine lange Zeit der Instabilität bescheren, was auch die Ölgeschäfte gefährden würde.
www.derstandard.at
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat mit einem peinlichen Kniefall versucht, Trump zum Umdenken zu bewegen – und dabei ihren Nobelpreis entwertet
Was ist wertloser – der Friedenspreis des Weltfußballverbands Fifa oder María Corina Machados Friedensnobelpreismedaille? Dass sich diese Frage nicht so leicht beantworten lässt, zeigt, welchen Bock die venezolanische Oppositionsführerin geschossen hat.
Fifa-Präsident Gianni Infantino ist bekanntlich nichts zu peinlich, um sich den Mächtigen anzubiedern. Machado hingegen ist eigentlich eine international respektierte Politikerin, die resolut Widerstand gegen das Regime von Nicolás Maduro geleistet hat. Der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr war der verdiente Lohn, auch wenn schon damals ihre Nähe zu Trump negativ aufgefallen ist.
Dieses gute Verhältnis hat sich nun getrübt. Mit der Entmachtung Maduros durch die USA hätte sich für Machado durch ihren guten Draht ins Weiße Haus die Möglichkeit geboten, das Machtvakuum in Venezuela zu füllen. Dazu aber senkte Trump seinen Daumen. Die 58-Jährige habe nicht die notwendige Unterstützung, um das Land zu führen, sagte er. Stattdessen bleibt das chavistische Regime an der Macht.
Öl statt Demokratie
Gründe dafür gibt es einige. Der wichtigste: Trump hat klargemacht, worum es ihm in Venezuela geht: um Öl, nicht um die Einführung der Demokratie. Er und seine Berater sind zudem zum Schluss gekommen, dass ein Regimesturz erhebliche Risiken birgt. Er könnte die gesamte Region in ein Chaos stürzen, könnte das Militär an die Macht bringen, könnte dem Land eine lange Zeit der Instabilität bescheren, was auch die Ölgeschäfte gefährden würde.
Eine Friedensnobelpreisträgerin demontiert sich selbst
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat mit einem peinlichen Kniefall versucht, Trump zum Umdenken zu bewegen – und dabei ihren Nobelpreis entwertet