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Oliver Ivanovic, ein führender serbischer Politiker in Kosovo, sitzt in Untersuchungshaft. Ihm werden Kriegsverbrechen vorgeworfen.
(afp) In Kosovo ist einer der führenden serbischen Politiker wegen des Verdachts auf Beteiligung an Kriegsverbrechen verhaftet worden, auf Antrag des Anklägers der EU-Mission für Polizei- und Justiz (Eulex). Wie die lokalen Behörden mitteilten, wurde der 60-jährige Oliver Ivanovic wurde in einem Gefängnis Pristina in Untersuchungshaft gesetzt, vorerst für einen Monat; am Montag wurde er mehrere Stunden lang im Beisein seines Anwalts vernommen.
Ivanovics Anwalt Nebojsa Vlajic sagte erklärte, seinem Mandanten würden zwei Verbrechen aus den Jahren 1999 und 2000 zur Last gelegt, denen albanische Kosovaren zum Opfer fielen. Nach Informationen der kosovarischen Presse werden dem 60-Jährigen Folter und Ermordung von Kosovo-Albanern vorgeworfen. Ivanovic ist Stadtrat in der geteilten Stadt Mitrovica im Norden des Landes.
Kriegsverbrechen: Verhaftung in Kosovo - Auslandnachrichten Nachrichten - NZZ.ch
Die Brücke ist der wichtigste Übergang vom serbischen Norden in den albanischen Süden der Stadt und Symbol ihrer Teilung. Die war nicht immer so strikt, wurde aber durch die über das Kriegsende hinaus andauernden ethnischen Säuberungen zementiert. Bei der Vertreibung von Albanern aus dem Norden starben Anfang 2000 zehn Menschen. Schon die Unmik, die einstige UN-Verwaltung des Kosovo, ermittelte in der Sache gegen Ivanović, stellte die Ermittlungen aber wieder ein.
Serbenführer von Kriegsvergangenheit eingeholt « DiePresse.com
die frage ist warum wurden diese damals eingestellt?
dafür sollten noch mehr serbische politsche verantwortlich zur rechenschaft gezogen werden. da ivanovic ein mandat der serbischen regierung hatte!!!
