Junge, N1 und Đilas-Propaganda sind für dich ein feuchter Furz. Faktor Plus gibt es schon viel länger als die SNS, und sie waren immer neutral, also weder pro Regierung noch pro Opposition.
Faktor Plus lag nur einmal – 2022. – deutlich daneben. Die anderen Umfragen waren ziemlich genau, mit einer Abweichung von rund 2 %, oft holte SNS sogar 2% mehr als von Faktor plus angegeben, oft 2% weniger, aber im großen und ganzen passt es.
Es ist eher umgekehrt: Deine Umfragen sind N1- und Studenten-nah, er redet von neutral looool, ähnlich wie deine berühmten Umfragen bei den letzten zwei Wahlen, bei denen du die Opposition gleichauf gesehen hast mit Vucic und sie danach eine Klatsche bekommen hat. ha ha ha ha, ha ha ha,
So wird es jetzt auch sein.
Natürlich wird es Vučić machen, Komsu. Die letzten drei Umfragen von Faktor Plus (April, August und September) lagen alle bei ungefähr 47 %. Und lass Dissention labern – sie sind weder regierungstreu noch aufseiten der Opposition.
Die Studentenliste wird definitiv die stärkste Opposition seit Vučićs Amtsantritt stellen. Ich würde sie bei ungefähr 35 % sehen, höchstens bei 40–41 % – und selbst das nur, falls sich Đilas und die rechten Monarchisten/DSS mit ihnen zusammenschließen und nicht separat antreten.
UMFRAGE SEPTEMBER:
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Hier hat sich aber einiges verändert. Die fünftstärkste Partei der Umfrage (3,4 %) hat sich zurückgezogen und unterstützt die Studentenliste. Demnach würde sie bei 34,9 % liegen.
Allerdings hat sich auch die zweitletzte Partei der Umfrage (2 %) zurückgezogen und unterstützt Vučić. Demnach würde er auf 49,2 % kommen. Zusammen mit der traditionellen Koalition mit der SPS (4,9 %) käme Vučić sogar auf 54,1 %, plus die Minderheitenparteien.
Zudem hat Vučić, bevor er die Wahlen ausgeschrieben hat, offenbar die Wähler in ganz Serbien befragen lassen. Wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, hätte er sicher keine vorgezogenen Wahlen ausgeschrieben.
Junge, laber doch keinen Müll. Natürlich gab es 2017, als Brnabić Premierministerin wurde, erfahrene Leute in der SNS – sowohl in der Politik als auch in den Ministerämtern.
Dein Vergleich ist total krank. Absolut kein Schwein kennt die Leute auf der Studentenliste. Nicht ein einziger Student steht auf der Studentenliste, dagegen gibt es 20 Studenten auf der Vučić-SNS-Liste. Die SNS-Liste ist im Durchschnitt sogar sieben Jahre jünger als die Studentenliste.
Allein die Tatsache, dass niemand, absolut niemand, die Leute von der Studentenliste kennt, wird dazu führen, dass das serbische Volk sicher nicht mehrheitlich für sie stimmen wird. Das wäre zudem ein höchst riskanter Selbstmordversuch, Leute mit der Regierung zu betrauen, die bis vor zehn Tagen absolut niemand kannte. Bis vor zehn Tagen war die Liste geheim.
Keiner sagt, dass die Studentenliste nicht die größte Oppositionskraft werden wird. Eine starke Opposition von grob geschätzt 30–40 % ist durchaus möglich, aber diese Stimmen werden zu 95 % von den Wählern der restlichen Opposition kommen und eventuell von Leuten, die bisher nicht gewählt haben.
Sie sollen erst einmal vier Jahre als Opposition im Parlament zeigen, was sie draufhaben, sich dem Volk vorstellen und nicht als politisch völlig unerfahrene Nobodys sechs Wochen vor der Wahl auftauchen und mit einem hohen Risiko unser Land vor die Wand fahren. Zeigt euch erst einmal dem Volk – sechs Wochen sind dafür viel zu wenig.
Dann gibt es noch eine zweite Möglichkeit: dass diese Studentenliste nur eine große Maske der jetzigen Opposition ist, um Vučić zu stürzen, stark vom Westen finanziert, ähnlich wie damals die DOS 2000. Nach dem Sturz Vučićs könnte sie sich schnell auflösen und durch Neuwahlen der Opposition den Weg an die Macht ebnen, die in Serbien absolut niemand will.
Ich tippe sogar eher auf Letzteres.
Wird aber nicht gelingen. Serbien wird gewinnen

, Vučić wird gewinnen


– direkt mit absoluter Mehrheit. Und wenn es knapp danebenliegt, dann mit der SPS in der Koalition sicher für eine absolute Mehrheit.
Vucics Resultate sind enorm, bis auf Probleme im Koruption liegen Serbiens werte absolut top, auch im Vergleich zu EU Staaten.