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Warum Hass?

iloveyouvirus

Gesperrt
was ist Hass?
warum hasst man Leute die man nie gesehen hat oder die dir nichts getan haben?
warum hasst man z.B. Hitler?
und warum hasst man nicht Bösewichte aus der Antike?
 
T

Theodisk

Guest
Die Angst vor Verlust führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass - führt zu unsäglichem Leid.
 
F

foxy black

Guest
na weil Hitler fast täglich ein Thema in unserer Gesellschaft ist und jeder von früh auf eingetrichtert bekommt wie kake der war :lol:
 

alex281290

Balkaner
Zu den letzten beiden Fragen passt ein Zitat von Elias Canetti
«Den Historikern sind die Kriege wie heilig, diese brechen, heilsame oder unvermeidliche Gewitter, aus der Sphäre des Übernatürlichen
in den selbstverständlichen und erklärten Lauf der Welt ein. Ich hasse den Respekt der Historiker vor irgendwas, bloß weil
es geschehen ist, ihre gefälschten, nachträglichen Maßstäbe, ihre Ohnmacht, die vor jeder Form von Macht auf dem Bauche liegt.»

Es werden soviele Persönlichkeiten bewundert die locker mit Hitler mithalten können. Leider liegt vieles davon zuweit zurück in der Geschichte und wird eventuell nicht so stark propagiert die Hitler.
Da gibts nicht viel zu überlegen meiner Meinung nach.
Die spannendere Frage ist die Frage Nummer 1.
Ich habe mir dazu einen sehr interessanten Text durchgelesen und muss sagen dass er mir sehr geholfen hat, und gebe mal einen kleinen Ausschnitt wieder:
[SIZE=-1]Die menschliche Gewalt, der Hass, die Wut, die Aggressivität, die Vorurteile, basieren auf Angst und Unsicherheit. Letztere sind für den Menschen die größten Hindernisse für seine Freiheit, innere Ausgelassenheit, Unabhängigkeit und seine Glückseligkeit.
[/SIZE][SIZE=-1]Die Angst ihrerseits basiert auf Unwissenheit und den Selbstbetrug einer nicht existierenden egoistischen Individualität (z.B. persönliche Seele ), die uns vortäuscht abgetrennt vom Weltall, seinen Prozessen und seiner Substanz zu sein, abgetrennt und entfremdet vom Ganzen.
[/SIZE][SIZE=-1]Die Angst basiert auf einem willkürlichen Komplex von Eigenschaften der Persönlichkeit, die nichtnachdenkende Menschen als das „Ich“ annehmen. Ein veraltetes und seichtes „Ich“, völlig ohne jegliche vereinigende Beziehung, welches anstrebt die natürliche Welt als ein unbegreifliches, beunruhigendes, undurchdringliches und bedrohliches Etwas zu erleben. Grundvoraussetzung für das Vorhandensein der Angst ist, dass man schon das Gefühl der Entfremdung und Abgetrenntheit/Besonderheit hat. [/SIZE]
[SIZE=-1]Die Angst und die Unsicherheit sind Synonyme. Alle Menschen (und Systeme) werden letzten Endes angsterfüllt, sobald sie merken, dass sie unfähig sind ein zusammenhaltendes Bild von sich selbst zu gestalten, viel mehr noch wenn dieses Bild nicht geschrumpft sein soll in einem nicht vorhandenen „Ich“. [/SIZE]
Weiteres hier: Notizen ber die Angst und die Angstlosigkeit.

Für mich ist Hass, in der Form der 2. Frage, einfach nur eine Form von Unzufriedenheit. Schwer vorzustellen dass Menschen aus Spaß, Schadenfreude etc. Hass entwickeln, da muss mehr dahinterstecken.
mfg
 
M

Mulinho

Guest
Ich hasse andere Leute, um mich nicht selbst hassen zu müssen
 
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