[SIZE=-1]Die menschliche Gewalt, der Hass, die Wut, die Aggressivität, die Vorurteile, basieren auf Angst und Unsicherheit. Letztere sind für den Menschen die größten Hindernisse für seine Freiheit, innere Ausgelassenheit, Unabhängigkeit und seine Glückseligkeit.
[/SIZE][SIZE=-1]Die Angst ihrerseits basiert auf Unwissenheit und den Selbstbetrug einer nicht existierenden egoistischen Individualität (z.B. persönliche Seele ), die uns vortäuscht abgetrennt vom Weltall, seinen Prozessen und seiner Substanz zu sein, abgetrennt und entfremdet vom Ganzen.
[/SIZE][SIZE=-1]Die Angst basiert auf einem willkürlichen Komplex von Eigenschaften der Persönlichkeit, die nichtnachdenkende Menschen als das „Ich“ annehmen. Ein veraltetes und seichtes „Ich“, völlig ohne jegliche vereinigende Beziehung, welches anstrebt die natürliche Welt als ein unbegreifliches, beunruhigendes, undurchdringliches und bedrohliches Etwas zu erleben. Grundvoraussetzung für das Vorhandensein der Angst ist, dass man schon das Gefühl der Entfremdung und Abgetrenntheit/Besonderheit hat. [/SIZE]
[SIZE=-1]Die Angst und die Unsicherheit sind Synonyme. Alle Menschen (und Systeme) werden letzten Endes angsterfüllt, sobald sie merken, dass sie unfähig sind ein zusammenhaltendes Bild von sich selbst zu gestalten, viel mehr noch wenn dieses Bild nicht geschrumpft sein soll in einem nicht vorhandenen „Ich“. [/SIZE]