B
benutzer1
Guest
"was später von Orientalisten in Einklang mit aristotelischen Lehren gebracht wurde"
::roll:
google doch, jede seite spuckt dir aus, dass da parallelen herrschen:
Mu'tazilaHauptvertreter und Gegner
Als frühe Vordenker dieser theologischen Richtung gelten Hasan al-Basri († 728) sowie seine Schüler Wasil († 748) und Amr ibn Ubayd, ihr eigentlicher Gründer aber war Abu al-Hudhayl († 841). Er vertrat die Auffassung, dass Gott nur Gutes wolle und auch tue und dass das Böse nur ein Zwischenstadium zwischen Glaube und Unglaube sei wie ein sündiger Muslim selbst. Diese Zwischenstufe entspricht dem aristotelischen Suchen nach der Mitte ebenso wie die mu´tazilistische Sicht auf den Islam schlechthin als Weg zwischen Versprechen (auf die sieben Himmel) und Drohung (mit Hölle, Fegefeuer und Verdammnis). Der richtige Weg zwischen diesen beiden Extremen jedoch beruht auf aktivem Handeln für das Gute und gegen das Böse - ähnlich den aristotelischen Tugenden.
Ebenso wie bei Aristoteles finden wir logische Argumentationsketten und - wo diese enden - Spekulationen bzw. Interpretationen. Aristoteles hatte bei seiner Vorliebe für diese Logik bemerkt, dass diese Argumentationsketten am Ende zu subjektiven Meinungen führen konnten. Islamische Machthaber aber auch religiöse Modernisierer und Intellektuelle hatten sich ein Instrument geschaffen, jede beliebige Stelle des Korans in ihrem Interesse auszulegen. Der Koran sei nach Auffassung der Rationalisten nicht wie Gott ewig, sondern anders als Gott zeitlich, von Gott für Menschen einer bestimmten Zeit unter bestimmten Umständen erschaffen. Vor allem diese These reizte orthodoxe Sunniten wie Ibn Hanbal.
und ich glaub du verstehst, dass auch nicht so ganz.
mit diesem später blabla... ist gemeint, dass diese orientalisten festgestellt haben, dass die mu'tazila zu der griechischen philosophie parallelen aufweist und nicht, dass diese orientalisten selbst die lehren der mu'tazila aufnahmen und der griechischen philosophie angepasst haben.