papodidi
Geek
@pedopipi
keine antwort ist auch eine antwort.
Iss doch wohl nich sooo schwer zu verstehen: Wie soll eine Regierung z.B.mit Flüchtlingen aus dem Nahen Osten klar kommen, die es noch nicht einmal schafft, mit den Minderheiten im eigenen Land menschlich umzugehen, die schon seit Jahrhunderten im Land leben. So etwas spricht sich auch unter Flüchtlingen herum, und deshalb haben Ungarn, Tschechien und die Slowakei einen ausgesprochen schlechten Ruf bei diesen Menschen...
Hier ein Bericht über die nächste Flüchtlingsgeneration:
Krieg sabotiert Bildung
Millionen von Kindern können nicht zur Schule
Statt für Unterricht werden viele Schulen im Nahen Osten und Nordafrika als Unterkunft für vertriebene Familien und Kämpfer genutzt. Die Leidtragenden: unzählige Kinder, weil ihnen so jegliche Chance auf Bildung genommen wird.
Mehr als 13 Millionen Kinder können nach UN-Angaben wegen der Konflikte im Nahen Osten und in Nordafrika nicht zur Schule gehen. Damit würden sie ihrer Hoffnung und ihrer Zukunft beraubt, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Kinderhilfswerkes Unicef. "Wir stehen kurz davor, eine gesamte Generation von Kindern im Nahen Osten und in Nordafrika zu verlieren", sagte Unicef-Regionaldirektor Peter Salama und rief zu einem schnellen Handeln auf.
Angriffe auf die Schulen seien der Hauptgrund, warum viele Kinder nicht zum Unterricht gehen könnten, heißt es in dem Unicef-Bericht mit dem Titel "Bildung unter Beschuss". Häufig würden die Schulgebäude als Obdach für vertriebene Familien oder als Unterschlupf für Kämpfer genutzt. Allein in Syrien, im Irak, im Jemen und in Libyen könnten fast 9000 Schulen nicht für den Unterricht genutzt werden. Tausende Lehrer in der Region hätten aus Angst vor den Kämpfen ihre Arbeit aufgegeben. Eltern ließen ihre Kinder aus demselben Grund nicht mehr aus dem Haus.
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UNICEF: Kriege verhindern Schulunterricht für Kinder - Ausland | STERN.de
