VW-Sanierungsplan steht
Weitere 50.000 Jobs sollen wegfallen
Völlig überraschend und einen Tag vor der ursprünglich geplanten Aufsichtsratssitzung hat sich der größte europäische Autokonzern Volkswagen Donnerstagabend auf einschneidende Sparmaßnahmen geeinigt. Der Aufsichtsrat stimmte dem Sanierungsplan („Zukunftsplan 2030“) des Konzernvorstands zu. Damit wurde die Streichung von 50.000 weiteren Stellen in den kommenden Jahren angekündigt.
Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group, Oliver Blume, sprach von einem „starken Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns“. Man übernehme „Verantwortung für unser gesamtes Team, für unsere Partner und für Industriearbeitsplätze weltweit“, fuhr er fort. In den kommenden Jahren werde „eine dreistellige Milliardensumme“ investiert.
Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch sagte, der Aufsichtsrat sei überzeugt davon, dass mit der Umsetzung des Sanierungsplans die dauerhafte Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen gesichert werde. Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte, der Zukunftsplan sei eine Notwendigkeit, um den Konzern erfolgreich ins nächste Jahrzehnt zu führen.
Vier Werke auf der Kippe
Der „Zukunftsplan 2030“ ist ein Plan für weniger Arbeitsplätze im Konzern: Die „konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen“ kommt zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Stellen. Zudem sollen die Werkskapazitäten in Europa sollen um 500.000 Fahrzeuge jährlich gesenkt werden.
Auch Werksschließungen bringt der Plan wohl mit sich: Der Aufsichtsrat habe zur Kenntnis genommen, dass für die Werke in Neckarsulm, Zwickau, Emden und Hannover ab 2031 bis 2034 keine Folgebelegung gewährleistet werden könne, hieß es. „Für diese Werke werden parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft.“
Völlig überraschend und einen Tag vor der ursprünglich geplanten Aufsichtsratssitzung hat sich der größte europäische Autokonzern Volkswagen Donnerstagabend auf einschneidende Sparmaßnahmen geeinigt. Der Aufsichtsrat stimmte dem Sanierungsplan („Zukunftsplan 2030“) des Konzernvorstands zu. Damit...
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