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Wirtschaft Deutschlands.

Du meinst den US Markt? Das beherrschen Verbrenner weiter das Geschäft. Und chinesische Marken haben da faktisch auch keinen Zugang wegen 100% Zöllen und anderen Barrieren.
Ja, ich mein den US-Markt. Ich habe mal eine Doku gesehen, wie VW den US-Markt verspielt hat und die Japaner alles übernommen haben, hauptsächlich weil die VW-Manager Misswirtschaft betrieben haben und nicht verstehen wollten, was die Amerikaner für ein Auto fahren wollen. Die VW-Manager zu der Zeit (70er) wollten mit dem Käfer in den USA durchstarten :lol: und haben so den Japanern den US-Markt auf einem Silbertablett serviert.

Daraufhin haben sie sich auf den chinesischen Markt konzentriert. Dieser wurde dann zu einem Rückgrat der deutschen Autoindustrie, weil der US-Markt weggebrochen war.

"Das sogenannte „US-Debakel“ von Volkswagen in den 1970er und 1980er Jahren beschreibt den dramatischen Absturz von VW auf dem amerikanischen Markt, der durch das Zögern beim Käfer-Abschied eingeleitet und durch massive Qualitätsprobleme des US-Golf (dort „Rabbit“ genannt) besiegelt wurde. Innerhalb weniger Jahre verspielte VW seine Marktführerschaft unter den Importeuren komplett an die japanische Konkurrenz."
 
Ich finde die Kritik muss eine andere sein. Erstens mal hätte niemand auf 30 Jahre dickes Geschäft im größten Automarkt der Welt verzichtet. Das ist monetär immer noch zig mal mehr gewesen, als man aktuell im Wettbewerb gegen China abgeben muss.

Das hat ja auch die astronomischen Löhne (verglichen mit dem Berliner Lohn-Niveau) in Wolfsburg, Stuttgart und München querfinanziert.

Und das ist eines der aktuellen Probleme: man konnte es sich leisten schlampig bei der Modernisierung zu sein, weil aus China genug Geld rüber kam.

Was den Technologietransfer angeht würde ich aber mal auf Tesla schauen, auf die trifft das nämlich noch mehr zu.

Musk hat es zwar geschafft, den Chinesen die Forderung nach einer Kooperation mit einem chineschen Hersteller für sein seine Werke auszureden. Soweit so gut. Aber das hat die Chinesen nicht davon abgehalten, trotzdem das ganze Know How aus der Giga Factory Shanghai zu kopieren.

Denn da haben ja trotzdem Chinesen gearbeitet. Das genügte. Und das ist insofern noch relevanter als bei VW. weil Tesla eben ein E-Auto Hersteller ist. Sie haben ja quasi erfunden, wie man effiziente Fabriken für die E-Auto Produktion konzipiert.

Und es trifft nicht nur die Produktion: schau dir einen XPeng G6 an. Oder einen Leapmotor C10. Das sind in großen Teilen Tesla Clones.

Man kann also sagen: von den Deutschen haben sie gelernt, wie man Fahrwerk und Bremsen baut und das Spaltmaß einhält (wobei viele sagen Mercedes und BMW sind bei all diesen Dingen immer noch einen kleinen Schritt voraus. Bei Verbrenner Motoren sowieso).

Aber beim E-Auto gehts vor allem um Batterie und Software. Und da gab es wenig von Deutschen zu lernen.


Das stimmt wohl. Allerdings fangen ja auch deutsche Hersteller an Updates-over-the-Air anzubieten.

Aber manche Kritiker meinen, die Kultur bei deutschen Autoherstellern ist einfach nicht in der Lage, das Auto von der Software her zu denken wie in China oder bei Tesla.

Man müsste eigentlich Startups ausgründen die das ganze Geschäft von Grund auf neu aufbauen. Ein paar der besten Ingenieure mitgeben und genug Milliarden Startkapital.
Eben, es geht ja nicht nur um den Antrieb. Denn der ist bei E-Fahrzeugen deutlich einfacher und da ist es natürlich ein großer Vorteil, wenn man auch fast ein Monopol auf EV Batterien hat. Gerade beim Fahrwerk und bei Assistenzsystemen hat man viel von deutschen Herstellern gelernt. Da waren die Deutschen lange vorn dabei und haben sich aber nicht getraut den nächsten Schritt Richtung autonomes Fahren zu trauen, wobei Tesla natürlich wegen der KI am Ende den größten Vorteil hatte da man das bei sich im Silicon Valley vorfand.
 
Ja, ich mein den US-Markt. Ich habe mal eine Doku gesehen, wie VW den US-Markt verspielt hat und die Japaner alles übernommen haben, hauptsächlich weil die VW-Manager Misswirtschaft betrieben haben und nicht verstehen wollten, was die Amerikaner für ein Auto fahren wollen. Die VW-Manager zu der Zeit (70er) wollten mit dem Käfer in den USA durchstarten :lol: und haben so den Japanern den US-Markt auf einem Silbertablett serviert.

Daraufhin haben sie sich auf den chinesischen Markt konzentriert. Dieser wurde dann zu einem Rückgrat der deutschen Autoindustrie, weil der US-Markt weggebrochen war.

"Das sogenannte „US-Debakel“ von Volkswagen in den 1970er und 1980er Jahren beschreibt den dramatischen Absturz von VW auf dem amerikanischen Markt, der durch das Zögern beim Käfer-Abschied eingeleitet und durch massive Qualitätsprobleme des US-Golf (dort „Rabbit“ genannt) besiegelt wurde. Innerhalb weniger Jahre verspielte VW seine Marktführerschaft unter den Importeuren komplett an die japanische Konkurrenz."
Manchmal war es eben auch viel Pech, bei Audi hat es auch nicht geklappt weil ein amerikanischer Kunde mit dem Automatik-Getriebe der Deutschen nicht klar kam und seine Garage ihn begraben hat.

 
Am Ende wird für dieses ganze Miserienthema die deutsche Bürokratie schuld sein. Wenn man, egal um was es geht, immer erst gucken muß ob etwas gesetzeskonform läuft, oder welchen auch unmöglichen und möglichen Vorgaben entspricht, dann muß man sich nicht wundern, dass andere den Stab übernehmen und Richtung Ziel schiessen.
Hier geht ja fast nichts mehr ohne derartige "Vorstufen" oder Parameter.
Deutschland hat sich damit EINGESUMPFT und ich sehe keine ENTSUMPFUNGSMÖGLICHKEIT,denn sobald einer da rangehen will stößt er exakt auf diese "Türstheher".......es hat sich eine autogen schizophren-paradoxe Ausgangslage ergeben, mit all den unüberwindlichen Hürden.
Der Staat steht vergleichbar an dem Punkt, wo ein Mensch als einzige weitere Existenzsicherungsmaßnahme nur noch die Insolvenz wählen kann- und muß, sonst jibbet nämlich ga-nix mehr zum Frattulieren......................So kann man in 7 Zeilen ein komplettes Staatsbild zeichnen,für den der versteht :thumb:
Das kann man so nicht stehen lassen, zumindest für den Verbrenner waren die hohen Anforderungen immer auch eine Möglichkeit, sich Konkurrenz vom Leib zu halten. Die strengsten Gesetze kommen diesbezüglich übrigens aus den USA, EPA und California Air Research Board sind als knallharte Behörden bekannt siehe „Diesel-Gate“. Natürlich haben die USA das auch immer genutzt um möglichst viele aus dem eigenen Markt zu halten, denn für schwere SUV‘s der eigenen Hersteller gelten die Bestimmungen nicht weil sie als „Nutzfahrzeuge“ gehandelt werden.
 
Unterm Strich war es ein riesengroßer Fehler, die Batterieentwicklung aufzugeben und als reines Zulieferteil zu betrachteten. Es handelt sich immerhin um die Hauptkomponente eines EV die bis zu 40% der Wertschöpfung eines Fahrzeugs ausmachen kann. Ziemlich dumm gelaufen leider.
 
Sowas baut Audi in China für China: 680 PS Luxus SUV für 40.000 Euro. Das würde bei uns wahrscheinlich eher Richtung 100.000 gehen.
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