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Wirtschaft Montenegros - Ekonomija Crne Gora - Economy of Montenegro

Montenegro tut sich schwer mit einem chinesischen Kredit

„Die von China finanzierte und konstruierte Autobahn hatte von Anfang an eine unrealistische Wirtschaftlichkeitsrechnung und übersteigt die Schuldentragfähigkeit des Landes.“

Vielleicht sogar ein Kalkül der Chinesen. Finanzieren den Bau einer Autobahn, von der sie im Vornherein wissen, dass sie nicht bezahlt werden kann.
Bei Zahlungsausfall müssen große Grundstücke herhalten, der politische Einfluss wird größer etc.

Die Ingenieurleistungen kommen außerdem alle aus China. Es gibt nicht mal Erfahrungsgewinne für montenegrinische Firmen.
 
Dieses Balkanland erzielt das größte Wirtschaftswachstum
Das Wiener Institut für internationale Wirtschaftsstudien prognostiziert in seiner jüngsten Hochrechnung, die heute von RTCG verbreitet wurde, glänzende wirtschaftliche Aussichten für das kleine Balkanland Montenegro.

2022 ist Montenegro in der regionalen wirtschaftlichen Rangliste spitzenführend. Das prognostizierte Wachstum von 3,5 Prozent lässt seine Nachbarn Kosovo, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien weit hinter sich.

Am anderen Ende des Spektrums findet sich Serbien mit einem bescheidenen Wachstumsraten von nur 1,3 Prozent. Montenegros Minister für Wirtschaft und Tourismus, Goran Djurovic, betont jedoch, dass sein Land nicht nur in der Region, sondern auch im europaweiten Vergleich erfolgreich mithält und in der Lage ist, mit europäischen Wirtschaftsleadern zu konkurrieren.

 
Milliarden-Handelsdefizit: Montenegro importiert achtmal mehr als es exportiert
Montenegros Außenhandel wächst – doch die Lücke zwischen Ein- und Ausfuhren klafft weiter. Die neuen Handelszahlen zeigen, wie tief das Ungleichgewicht sitzt.

Montenegro hat in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres einen Außenhandelsumsatz von 3,37 Milliarden Euro erzielt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Plus von 2,4 Prozent – so die vorläufigen Zahlen des montenegrinischen Statistikamts MONSTAT. Trotz dieses Wachstums bleibt das strukturelle Ungleichgewicht im Außenhandel des kleinen Adriastaats deutlich ausgeprägt.

Den Importen in Höhe von knapp drei Milliarden Euro stehen Exporte von lediglich 372,9 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein Handelsdefizit von rund 2,62 Milliarden Euro. Die Exportdeckungsquote liegt damit bei gerade einmal 12,5 Prozent. Die Exporte stiegen gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent, die Importe legten mit 2,5 Prozent etwas stärker zu.

 
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