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Wirtschaft USA

Jobmarkt im Sinkflug – und die Politik des Weißen Hauses sorgt für Unsicherheit
Die Zahl offener Stellen stagniert, während Entlassungen steigen und die Quote der freiwilligen Kündigungen sinkt. Der Boom der Nach-Pandemie-Jahre ist vorbei, und die Zölle der Regierung bremsen ganze Lieferketten. Ökonomen warnen vor einem Jahr der Unsicherheit. Die US-Wirtschaft schwankt zwischen Wachstumsversprechen und Realitätscheck. Währenddessen versucht Trump, die Lage kleinzureden – doch die Zahlen sprechen eine nüchternere Sprache.
 
Strategiewechsel
Ford streicht E-Auto-Angebot zusammen und schreibt 19,5 Milliarden Dollar ab
Weil es "keinen Weg zur Profitabilität mehr gibt", will sich der Konzern stärker auf Modelle mit Verbrenner- und Hybridantrieb konzentrieren

Dearborn (Michigan) – Ford vollzieht eine Kehrtwende bei seiner Elektroauto-Strategie, schreibt 19,5 Milliarden Dollar ab und stellt gleich mehrere Strom-Modelle ein. "Anstatt weitere Milliarden für große E-Autos auszugeben, für die es keinen Weg zur Profitabilität mehr gibt, investieren wir dieses Geld in Bereiche mit höheren Renditen", sagte Andrew Frick, Leiter des Ford-Geschäftsbereichs für Verbrenner und E-Autos. Der US-Traditionskonzern aus Dearborn im Bundesstaat Michigan will sich stattdessen verstärkt auf Modelle mit Verbrenner- und Hybridantrieb konzentrieren.

Erschwinglichere E-Modelle
Konkret wird Ford die Produktion des Pick-up-Trucks F-150 Lightning als reines Elektrofahrzeug einstellen. Stattdessen werde man sich auf die Herstellung einer Hybrid-Version mit Range Extender konzentrieren, einem benzinbetriebenen Generator, der die Batterie auflädt, hieß es am Montag. Zudem werden ein geplanter elektrischer Truck der nächsten Generation mit dem Codenamen T3 sowie elektrische Nutzfahrzeuge gestrichen.

 
"Heimische, sofort nutzbare Quelle"
Rohstoff-Schatz im Wert von schätzungsweise 120 Milliarden Dollar in USA entdeckt
Geologen haben in Utah eine seltene Entdeckung gemacht: Ein riesiges Vorkommen von 16 seltenen Metallen im Wert von umgerechnet mehr als 100 Milliarden Euro könnte die globale Industrie nachhaltig verändern.
Unter den ockerfarbenen Hängen des Silicon Ridge in Utah haben Geologen ein außergewöhnliches Vorkommen von seltenen Erden entdeckt. Die Lagerstätte, deren Wert auf rund 120 Milliarden Dollar (102,6 Milliarden Euro) geschätzt wird, könnte die weltweite Versorgung mit diesen kritischen Rohstoffen revolutionieren und die Abhängigkeit von China in diesem Bereich auflockern.

Ionic Mineral Technologies, das Unternehmen hinter der Entdeckung, zeigt sich in einer Pressemitteilung euphorisch: „Zum ersten Mal haben wir eine heimische, sofort nutzbare Quelle für ein breites Spektrum kritischer Mineralien“, erklärte der CEO Andre Zeitoun.

Riesiges Vorkommen: Bis zu 120 Milliarden Dollar schlummern in den Hügeln Utahs
Das Vorkommen auf einer Fläche von etwa 2,6 Quadratkilometern zeichnet sich durch mineralreiche Tonlagen aus, welche die Wissenschaftler in den Lake Mountains im Utah County, westlich des Utah Lake, entdeckten. Insgesamt wurden 16 seltene Metalle identifiziert, die für die Herstellung von Elektronik, erneuerbaren Energien und Verteidigungssystemen entscheidend sind. Diese sollen zudem besonders leicht zugänglich sein.

 
TRUMPONOMICS
„Eine Trump-freundliche Stadt in Nebraska spürt die Last seiner Wirtschaftspolitik. Diese Stadt hat weniger als 11.000 Einwohner, und 3.200 Menschen werden am 20. Januar ihre Arbeit verlieren, wenn das Tyson-Werk in der Stadt schließt. Die Menschen haben mir beschrieben, was hier passiert, mit Worten wie Katastrophe, Krise, Schmerz, Angst, Qual.“

MSNBC-Reporterin Rosa Flores

Lexington, Nebraska

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Bericht: Warner Bros will Paramount-Angebot ablehnen
Im Ringen um den US-Medienkonzern Warner Bros Discovery droht dem Bieter Paramount Skydance eine Niederlage. Der Verwaltungsrat von Warner wolle seinen Aktionären und Aktionärinnen empfehlen, das 108,4 Milliarden Dollar (92,3 Mrd. Euro) schwere Paramount-Angebot abzulehnen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen gestern der Nachrichtenagentur Reuters.

Eine Entscheidung könne bereits heute fallen. Damit würde sich das Blatt zugunsten des anderen Bieters Netflix wenden. Ein Sprecher von Warner Bros Discovery lehnte eine Stellungnahme ab.

Netflix hatte Anfang des Monats ein Gebot in bar und Aktien im Wert von 27 Dollar je Aktie für die Geschäftsbereiche außerhalb des Kabelfernsehens von Warner Bros abgegeben. Die Offerte beläuft sich auf 72 Milliarden Dollar.

Trump forderte Verkauf von CNN
Daraufhin wandte sich Paramount-Chef David Ellison mit einem reinen Barangebot von 30 Dollar je Aktie für das gesamte Unternehmen direkt an die Aktionäre von Warner Bros. Bei der Übernahme geht es auch um eine umfangreiche Film- und Fernsehbibliothek mit Klassikern wie „Casablanca“ und Serien wie „Friends“ sowie den Streamingdienst HBO Max.

 
Könnte interessant werden. Ob gegen Kalifornien auch Sanktionen von Donica Blewinsky samt seinem unfähigen Horrorclownkabinett erlassen werden?
Tesla droht Verkaufsstopp in Kalifornien
Dem Elektroautohersteller Tesla droht ein 30-tägiger Verkaufsstopp im absatzstarken US-Bundesstaat Kalifornien. Auslöser ist die Einschätzung eines Gerichts, dass die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk die Fähigkeiten ihres Assistenzsystems „Autopilot“ übertrieben dargestellt habe.

Die kalifornische Verkehrsbehörde hat Tesla 60 Tage Zeit für Änderungen gegeben. Sollte das nicht passieren, werde die Händlerlizenz danach für 30 Tage ausgesetzt, teilte die Behörde gestern mit.

Tesla verkaufte in Kalifornien in den ersten neun Monaten dieses Jahres nach Berechnungen eines Händlerverbandes knapp 135.500 Fahrzeuge – ein Rückgang von 15 Prozent. Damit lag das Unternehmen auf Rang drei hinter Toyota und Honda.

Das Gericht schlug auch vor, die Herstellerlizenz von Tesla in Kalifornien für 30 Tage auszusetzen. Allerdings legte die Verkehrsbehörde diese Maßnahme für unbestimmte Zeit auf Eis. In Kalifornien befindet sich das Tesla-Stammwerk in Fremont.

 
Oben:
„China hat gerade seine besten Handelszahlen aller Zeiten veröffentlicht. Im letzten Jahr haben sie einen besseren Weg gefunden, ihre Waren zu verkaufen.“

Unten:
„Ich dachte, Trumps Zölle sollten China lahmlegen? Jetzt verstehen wir wohl, warum der Typ schon sechs Insolvenzen hingelegt hat...“

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Trump nennt sich "Genie": US-Wirtschaft wächst offiziell um 4,3 Prozent im dritten Quartal
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat überraschend gute Wachstumszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Zwischen Juli und September sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 4,3 Prozent gewachsen, teilte das Handelsministerium am Dienstag mit. Das waren 1,1 Prozentpunkte mehr als von Ökonomen erwartet. Trump schrieb, die Experten hätten wieder einmal falsch gelegen, während "Trump und andere Genies Recht hatten".
"Das goldene Zeitalter der Trump-Wirtschaft fährt mit Volldampf voraus", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Er führte das stärkste Quartalswachstum in rund zwei Jahren auf gute Regierungsführung und seine Zollpolitik zurück. Die von Trump verhängten hohen Zölle gegen zahlreiche Handelspartner hatten zu geringeren Importen geführt, was das Wachstum begünstigt.

Nüchterner äußerte sich das Amt für Wirtschaftsanalysen (BEA) im Handelsministerium, das die erste BIP-Schätzung für das dritte Quartal veröffentlichte. Grund für das hohe Wachstum seien "Zuwächse bei den Konsumausgaben, den Exporten und den Staatsausgaben, die teilweise durch einen Rückgang der Investitionen ausgeglichen wurden", erklärte das BEA.

Trump behauptete dagegen, die US-Investitionen erreichten "Rekordwerte". Damit spielte er womöglich auf Milliardeninvestitionen von Tech-Konzernen in Künstliche Intelligenz (KI) an, die an der Wall Street für eine Börsenrallye gesorgt hatten. Einige Marktteilnehmer warnen allerdings, dass die KI-Blase platzen könnte.

Die Behördenangaben deuten zudem auf eine deutlich höhere Inflation hin als von den Märkten erwartet. Dem Bericht zufolge stieg der Preisindex für Käufe im Inland im dritten Quartal um 3,4 Prozent, nach nur 2,0 Prozent im zweiten Quartal. Trump behauptete dagegen erneut, es gebe "keine Inflation" in den USA.

Die Veröffentlichung der Zahlen hatte sich um rund zwei Monate verzögert, Grund war die historisch lange Haushaltssperre im Oktober und November, der sogenannte Shutdown. Im zweiten Quartal war das BIP nach offiziellen Angaben noch um 3,8 Prozent gewachsen, nach einem Rückgang um 0,6 Prozent im ersten Quartal.

 
Taiwan einigt sich mit USA auf Handelsabkommen
Taiwan hat nach Angaben der Unterhändler der demokratisch regierten Insel nach monatelangen Verhandlungen einen „allgemeinen Konsens“ mit den USA über ein Handelsabkommen erzielt.

Eine Einigung erreichten die Verhandlungspartner über „gegenseitige Zollsenkungen“ sowie die „bevorzugte Behandlung“ für „Halbleiter, Halbleiterderivate und andere Artikel“ aus Taiwan, erklärte die taiwanische Behörde für Handelsverhandlungen heute. Derzeit werde über einen Termin für ein abschließendes Treffen beider Seiten beraten.

Taipeh und Washington hatten im April mit Verhandlungen über ein Handelsabkommen begonnen, nachdem US-Präsident Donald Trump Zölle in Höhe von 32 Prozent auf taiwanische Importe verhängt hatte, die später auf 20 Prozent reduziert wurden. Daraufhin sagte der taiwanische Präsident Lai Ching-te zu, die Investitionen in den USA anzukurbeln und die Verteidigungsausgaben Taiwans zu erhöhen.

 
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