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Wirtschaft USA

Wer die Zölle wirklich bezahlt
Neue Auswertungen räumen mit einer alten Behauptung auf. Forscher haben Warenströme im Umfang von vier Billionen Dollar untersucht und kommen zu einem klaren Ergebnis. Ausländische Exporteure trugen im vergangenen Jahr gerade einmal vier Prozent der erhöhten Zölle. Den Rest zahlten Verbraucher und Importeure in den Vereinigten Staaten. Fast vollständig. Was wie eine langweilige Zahl klingt, trifft den Alltag direkt. Preise steigen nicht, weil andere Länder zahlen, sondern weil Rechnungen hier ankommen. Ökonomen wussten das längst. Jetzt liegt es schwarz auf weiß vor. Zölle sind keine Strafe für das Ausland, sondern eine Belastung im Inland.

Trotzdem wird weiter von Trump etwas anderes behauptet. Der Präsident erzählt, Amerika lasse sich nichts gefallen und andere würden zur Kasse gebeten. Die Daten sagen das Gegenteil. Sie zeigen, wer wirklich zahlt und wer die Geschichte dazu liefert. Es ist dieselbe Geschichte wie so oft. Große Worte, falsche Versprechen, teure Folgen.

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Der Supreme Court könnte Trumps Zölle aufheben – was würde dann passieren?
Das US-Höchstgericht entscheidet bald, ob Trumps Zölle legal sind. Der Präsident hätte Alternativen, sein Spielraum wäre aber eingeschränkt. Zudem könnten Unternehmen Geld zurückverlangen

Alles wartet auf ein Urteil des Supreme Court. Bei seiner Sitzung am Dienstag war es noch nicht so weit, doch das US-Höchstgericht könnte schon bald entscheiden, ob die weitreichenden Zölle von US-Präsident Donald Trump rechtmäßig sind. Der Fall ist von globaler Bedeutung, schließlich sind die Handelsschranken Trumps beliebtestes außenpolitisches Instrument, wie aktuell die Grönland-Drohungen zeigen. Doch was würde passieren, sollten die Zölle fallen?

Trump hatte die Handelsschranken im vergangenen Jahr auf eigene Faust erlassen, ohne Einbindung des Kongresses. Er stützte sich dabei in weiten Teilen auf ein Gesetz namens International Emergency Economic Powers Act (IEEPA). Das Gesetz erlaubt dem Präsidenten, Maßnahmen zu erlassen, wenn es einen ökonomischen Notstand gibt. Laut Trump ist dieser Notstand gegeben, weil die USA mehr importieren, als sie exportieren.

Die Klägerinnen und Kläger vor dem Supreme Court, darunter ein Weinimporteur aus New York, bestreiten, dass es einen solchen Notstand gibt, schließlich lebt die US-Wirtschaft schon seit Jahrzehnten mit einem Handelsdefizit. Zudem erlaube der IEEPA zwar eine Reihe bestimmter ökonomischer Maßnahmen, erwähnt im Gesetzestext jedoch nicht das Wort "Zölle". Auch Richterinnen und Richter des Supreme Court, darunter Konservative, zeigten sich in einer Verhandlung im Herbst kritisch gegenüber Trumps Vorgangsweise.

 
Amazon-Chef: Zölle lassen US-Preise allmählich steigen
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trumps lässt Amazon-Chef Andy Jassy zufolge die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten allmählich steigen.

Der weltgrößte Online-Händler und die auf der Plattform aktiven Händler hätten im vergangenen Jahr zwar erhebliche Warenbestände aufgebaut, bevor die Zölle in Kraft traten, sagte Jassy dem TV-Sender CNBC gestern beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Diese Reserven seien jedoch im Herbst ausgegangen.

Jassy: Zölle „kriechen“ in Warenpreise
Damit „kriechen“ die Zölle nun auch in die Preise einiger Waren, wie er es formulierte. Zugleich gingen einzelne Händler auf unterschiedliche Weise mit den Folgen der Zölle um, schränkte Jassy ein. Einige reichten sie in Form höherer Preise an Konsumenten und Konsumentinnen weiter, andere schluckten die Zusatzkosten selbst, um die Nachfrage nach ihren Produkten anzukurbeln.

Amazon selbst versuche stets, die Preise so niedrig wie möglich zu halten. Allerdings seien im Einzelhandelsgeschäft mit den traditionell niedrigen Margen die Optionen „nicht endlos“, sagte der Amazon-Chef. „Wenn bei den Leuten die Kosten um zehn Prozent steigen, gibt es nicht viele Stellen, an denen man das auffangen kann.“

Forscher: Amerikaner zahlen für Zölle
Trumps Regierung hatte Warnungen von Wirtschaftsfachleuten, dass letztlich US-Verbraucher die Kosten der Zölle tragen würden, stets zurückgewiesen. Der Präsident und seine Minister behaupten immer wieder, es gebe keine zusätzliche Inflation durch die Abgaben. Vielmehr machten die Zölle die USA reich und förderten Investitionen in die Produktion im Land, heißt es aus dem Weißen Haus.

 
Sein Chef hat etliche Pleiten hingelegt und dieser Donica Blewinsky glaubt noch immer ein Geschäftsmann zu sein und seine Speichellecker haben genau so wenig Ahnung von Wirtschaft.
US-Wirtschaft wie „Titanic“: Vance-Zitat sorgt für Spott
US-Vizepräsident JD Vance hat die US-Wirtschaft in einer Rede ausgerechnet mit dem untergegangenen Schiff „Titanic“ gleichgesetzt. Mit der Analogie wollte Vance wohl die aktuelle Krise der Lebenshaltungskosten in den USA erklären, stieß damit aber bei einigen Demokraten und in sozialen Netzwerken auf Spott.

„Reparatur braucht Zeit“
„Die Demokraten sprechen viel über die Krise der Bezahlbarkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und ja, es gibt eine Krise der Bezahlbarkeit, die durch die Politik von Joe Biden verursacht wurde“, sagte Vance zunächst. Dann folge das Schlüsselzitat: „Die ‚Titanic‘ lässt sich nicht über Nacht wenden. Es braucht Zeit, um zu reparieren, was kaputtgegangen ist.“

„Man wendet die Titanic überhaupt nicht“, schrieb der Gouverneur des Bundesstaates Illinois, JB Pritzker auf der Plattform X. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, der wie Pritzker zur Demokratischen Partei gehört, postete ein spöttisches Meme.

Zu sehen ist eine Sequenz der Vance-Rede, im Hintergrund spielt die Musik aus dem berühmten „Titanic“-Film mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio. Das Meme zeigt auch die wohl bekannteste Szene des Films am Schiffsbug. Doch statt Jack und Rose umarmen einander darin Vance und US-Präsident Donald Trump.


An Unfähigkeit, krimineller Energie, Unfähigkeit usw. ist diese Horrorclown-Truppe nicht zu überbieten
 
Trump versprach, durch die Zölle würden massiv Investitionen in die USA kommen und die ganze Industrie wieder in die USA ziehen. Ein lange geplantes neues Audi Werk liegt nun auf Eis. Der Grund: Trumps Zölle machen Investitionen extrem teuer und die ständigen Drohungen und spontanen Maßnahmen von Trump lassen jede seriöse Planung nicht mehr zu. Mach weiter, die orange Monkey.

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Dollar nach Trump-Äußerungen auf Talfahrt, Rekord bei Goldpreis
Der US-Präsident antwortet auf die Frage eines Journalisten, ob der Dollar zu stark gefallen sei: "Dem Dollar geht es großartig"

Singapur – Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben den Dollar am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Anleger werteten seine gleichgültige Haltung zum jüngsten Kursverfall als grünes Licht für weitere Verkäufe. "Dem Dollar geht es großartig", sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob der Dollar zu stark gefallen sei.

"Devisenmarkt-Teilnehmer sind immer auf der Suche nach einem Trend, auf den sie aufspringen können", sagte Steve Englander, Währungsexperte bei Standard Chartered. "Wenn der Präsident Gleichgültigkeit äußert oder die Bewegung sogar gutheißt, ermutigt das Dollar-Verkäufer, weiter Druck zu machen."

An den asiatischen Börsen sorgte die Entwicklung für gemischte Kurse. Während der südkoreanische Kospi auf ein Rekordhoch kletterte, gab der japanische Nikkei-Index nach. Der Dollar-Verfall hievte den Euro erstmals seit 2021 über die Marke von 1,20 Dollar. Der australische Dollar stieg auf ein Drei-Jahres-Hoch von über 70 US-Cent. Auch der japanische Yen legte deutlich zu. Der Schweizer Franken stieg am Dienstag laut Medienberichten gegenüber Euro und US-Dollar auf Rekordhöhe.

 
Notenbank bleibt standhaft trotz Druck aus dem Weißen Haus
Die US-Notenbank hat den Leitzins unverändert bei rund 3,6 Prozent belassen und damit eine Pause nach den Zinssenkungen des vergangenen Jahres eingelegt. Die Währungshüter verweisen auf einen stabilisierten Arbeitsmarkt und ein Wirtschaftswachstum, das inzwischen als solide eingeschätzt wird. Anzeichen für eine Abschwächung bei Neueinstellungen sehen sie derzeit nicht. Vor diesem Hintergrund besteht aus Sicht der Notenbank kein Anlass, weitere Schritte zu überstürzen. Zwar rechnen viele Entscheidungsträger im Laufe des Jahres mit zusätzlichen Zinssenkungen, doch Voraussetzung bleibt ein klarer Rückgang der Inflation in Richtung des Ziels von zwei Prozent. Nach dem bevorzugten Maß der Notenbank lag die Teuerung zuletzt bei 2,8 Prozent und damit leicht höher als ein Jahr zuvor. Die Entscheidung dürfte neue Kritik aus dem Umfeld von Präsident Trump nach sich ziehen, der Notenbankchef Powell seit Monaten öffentlich angreift. Zinssenkungen wirken sich zwar auf Kredite für Immobilien, Autos und Unternehmen aus, werden jedoch nicht allein von der Notenbank bestimmt. Marktmechanismen bleiben ein entscheidender Faktor.
 
Tja, Donica Blewinsky die Unfähigkeit in Person
US-Handelsdefizit weitet sich überraschend kräftig aus
Das US-Handelsdefizit hat sich im November überraschend kräftig ausgeweitet und den stärksten prozentualen Anstieg seit fast 34 Jahren verzeichnet. Das Defizit habe sich fast verdoppelt und sei um 94,6 Prozent auf 56,8 Milliarden Dollar (47,6 Mrd. Euro) gestiegen, teilte das Handelsministerium gestern in Washington mit.

Von Reuters befragte Fachleute hatten nur mit einem Anstieg auf 40,5 Milliarden Dollar gerechnet. Der prozentuelle Zuwachs war der größte seit März 1992. Das von US-Präsident Donald Trump kritisch beäugte Handelsdefizit war im Oktober allerdings auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2009 geschrumpft.

Volkswirte dürften nun ihre Schätzungen für das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2025 senken. Getrieben wurde das hohe Defizit von einem kräftigen Anstieg der gesamten Importe, die um fünf Prozent auf 348,9 Milliarden Dollar zulegten.

Einfuhren von Waren stark gestiegen
Die Einfuhren von Waren stiegen sogar um 6,6 Prozent. Vor allem die Importe von Kapitalgütern wie Computern und Halbleitern schnellten um 7,4 Milliarden Dollar auf ein Rekordhoch, was mit dem Investitionsboom im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zusammenhängen könnte. Auch die Einfuhren von Konsumgütern, insbesondere von pharmazeutischen Produkten, nahmen deutlich zu.


:doch:
 
Trumps Zollpolitik kostet Jobs statt sie zu schaffen
Die amerikanische Industrie schrumpft sichtbar, obwohl Donald Trump einen wirtschaftlichen Aufschwung versprochen hatte. Neue Zahlen zeigen, dass Fabriken Arbeitsplätze abbauen, während Investitionen zurückgehen. Seit Einführung der groß angekündigten Strafzölle verschwanden hunderttausende Stellen im verarbeitenden Gewerbe. Produktionsdaten zeigen monatelange Rückgänge, nur vereinzelt gab es kurzfristige Erholungen. Besonders betroffen sind klassische Industrieregionen, in denen Fabriken bereits zuvor unter globalem Wettbewerb litten. Statt neue Werke aufzubauen, verlagern Unternehmen weiterhin Teile ihrer Produktion ins Ausland oder stoppen geplante Investitionen vollständig. Selbst Zukunftsbranchen wie Chipfertigung und erneuerbare Energien melden sinkende Aktivitäten.

Wirtschaftsexperten weisen darauf hin, dass Industrieaufbau Jahre benötigt, politische Schnellmaßnahmen dagegen oft nur Unsicherheit erzeugen. Während Trump Zölle als Schutzmaßnahme verkauft, steigen gleichzeitig Kosten für Unternehmen, weil importierte Vorprodukte teurer werden. Das belastet Produktionsketten und schwächt Wettbewerbsfähigkeit. Parallel zeigt der Arbeitsmarkt, dass offene Stellen in der Industrie deutlich zurückgehen. Besonders alarmierend ist, dass inzwischen weniger Menschen in der amerikanischen Produktion arbeiten als unmittelbar nach der Pandemie. Trumps Versprechen einer industriellen Renaissance steht damit im direkten Widerspruch zur realen Entwicklung. Statt Wachstum bleibt ein Markt zurück, der Stellen verliert, Investoren verunsichert und ganze Regionen wirtschaftlich unter Druck setzt.

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