Aktuelles

ZDF löscht Erdogan-Gedicht von Böhmermann

Holländische Reporterin nach Haft in Türkei: EU-Politik opportunistisch

309479570.jpg


Nach ihren Erdogan-kritischen Äußerungen hat die niederländische Journalistin Ebru Umar 24 Stunden hinter Gittern verbracht und darf die Türkei vorerst nicht verlassen. In einem Interview für Sputniknews schildert sie ihre ersten Eindrücke nach der Freilassung.

„Das erinnert an einen schlechten Scherz! Und das alles ist mir ergangen. In der Türkei gibt es keine Pressefreiheit, und ein guter Beweis dafür ist die Situation, in die ich und auch viele andere Menschen in der Türkei geraten sind“, sagte sie. Dabei sei sie nicht die Erste, die über dieses Thema spreche – es häuften sich Prozesse, bei denen zum heutigen Zeitpunkt ungefähr gegen 2.000 Pressemitarbeiter ermittelt werde.
The prosecutor has requested to see me at 14.30 Turkish time. Off for some ice cream now. Might be the last in years pic.twitter.com/xiW5SFtftN
— Ebru Umar (@umarebru) 26 апреля 2016 г.


​Auf die Frage, wie sie die Politik der europäischen Staaten einstufe, die trotz des repressiven Vorgehens der türkischen Regierung gegen oppositionelle Medien ihre Beziehungen mit Ankara stärken, antwortete Umar, dass in der Politik Opportunismus und Geld stets die wichtigste Rolle gespielt hätten.

Sie werde eine Berufung gegen den Beschluss des Gerichts einlegen und warte bereits auf ein Schreiben aus den Niederlanden, das ihr dabei helfen soll. Sie hoffe, dass das Ausreiseverbot bald aufgehoben werde und sie in die Niederlande zurückkehren könne.

„Ich fuhr gern in die Türkei. Mir gefiel es, hier zu sein. Aber jetzt hat sich die Situation verändert“, fügte sie hinzu.

Ebru Umar, eine „Metro“-Journalistin mit türkischer Abstammung, war nach eigenen Angaben in der Nacht zum Sonntag in ihrer Wohnung in der westlichen Küstenstadt Kusadasi von der Polizei festgenommen worden. Wie es nun zu ihrer Freilassung kam, ist bislang nicht bekannt.

Umar hatte zuvor für „Metro“ eine kritische Kolumne über Erdogan verfasst. Auszüge verbreitete sie auch über Twitter. In dem Text ging es unter anderem um eine E-Mail des türkischen Konsulats in Rotterdam an türkische Verbände und Organisationen in der Stadt, die darin aufgefordert wurden, jede mutmaßliche Beleidigung Erdogans an eine offizielle E-Mail-Adresse zu melden.
Never ever turned this quickly in a lady. Wish me luck world �� pic.twitter.com/PMjNfgRWGL
— Ebru Umar (@umarebru) 26 апреля 2016 г.


Holländische Reporterin nach Haft in Türkei: EU-Politik opportunistisch
 
zwei mal gelacht. Einmal bei holländisch und einmal bei Ebru :lol:

Sputniknews braucht dringend bessere Lektoren oder ein neues Redaktionssystem.

Einige Kroaten sehe sich ja auch als Ösis. Wieso soll das bei einer türkischstämmigen Holländerin nicht auch der Fall sein dürfen?

- - - Aktualisiert - - -

Alles richtig gemacht, Böhmermann. Schnell noch eine Buch oder Duft (Ö de Sültan avec Schaf und alles) nachgeschoben...:)

Sen ismin artik Kewell Baba.

Saygilarimla
:mesje:
 
Einige Kroaten sehe sich ja auch als Ösis. Wieso soll das bei einer türkischstämmigen Holländerin nicht auch der Fall sein dürfen?

- - - Aktualisiert - - -



Sen ismin artik Kewell Baba.

Saygilarimla
:mesje:

Mir ging es eher darum, dass sie sich nicht entscheiden können, ob sie nun Holländerin oder Niederländerin ist ;)

Ebru war nur der Bonus.
 
SPD-Austritt wegen Karikaturen


Israelkritische Karikaturen im sozialen Netzwerk Facebook sorgen für Wirbel in der Neustädter SPD. In einer Krisensitzung des Parteivorstands am Donnerstagabend ist der Schneerener Mustafa Atay (31) aus der Partei ausgetreten, und hat damit seine Ämter im Vorstand des SPD-Ortsvereins und der Jusos verloren.

weiter: Neustadt ? SPD-Austritt wegen Karikaturen / Neustadt / Region Hannover / Aus der Region - www.SN-Online.de

Neustadt. Dies hatte ihm der Vorstand nahegelegt. Grund sind israelkritische Karikaturen, die Atay bereits im Januar auf seiner Facebook-Seite weiterverbreitet hat: Eine davon zeigt den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in Gestalt eines Teufels, der Blut aus einem Behälter mit der Aufschrift „Gaza“ trinkt. Atay hat den Kommentar „Terroristen!“ dazugeschrieben.

Neustadt ? SPD-Austritt wegen Karikaturen / Neustadt / Region Hannover / Aus der Region - www.SN-Online.de

Mustafa Atay wird von seinen Genossen „Judenhass“ vorgeworfen. Er soll zu einem Austritt aus der Partei gedrängt worden sein.

Kommentar: Wenn Jemand Karikaturen über den Propheten des Islam veröffetlicht, so nennt man das Freiheit. Wenn Netanjahu, ein Politiker unserer Zeit, karikatiert wird, ist das Judenhass. Anscheinend ist für manche Politiker Netanyahu und der Zionismus heiliger als alles Andere auf der Welt!
SPD-Austritt wegen Karikaturen | Islamophobie, Islamfeindlichkeit, Islamhass

So sieht Meinungsfreiheit der Heuchler aus. Karikaturen gegen einen Verbrecher wie Netanyahu werden als Antisemitismus bezeichnet und sofort wird derjenige geahndet, der diese veröffentlicht. Wird ein muslimischer Politiker beleidigt klatscht ganz Deutschland Beifall. Hier sieht man auch, dass es nicht gegen Erdogan als Politiker geht sondern ganz einfach weil er Muslim/Türke ist. Er hat es wirklich nicht mehr verdient beleidigt zu werden als ein Netanyahu. Aber bei Juden heißt es vorsichtig sein.
 
Zurück
Oben