Schiptar schrieb:
Philippos schrieb:
Wenn wir Mazedonier in Griechenland eines Tages die Schnauze voll haben von der Regierung in Athen, und unseren eigenen Staat gründen wollen, wie sollen wir diesen Staat dann nenen. Obwohl wir die wahren Mazedonier sind, würden die Fyromer sagen, wir dürften das nicht! Das geht nicht.
Na gut, ich wollte es mir eigentlich verkneifen, aber wenn der Pferdefreund hier weiter so abenteuerliche Begründungen auftischt, weshalb die Griechen ein Problem mit der Existenz der mazedonischen Nation haben, dann muß ich mal mit etwas aus Takis Michas' Buch "Unholy Alliance" (Texas A&M Univerisity Press 2002), Kap. 8, "Logic of Ethnic Nationalism", S.126f., zitieren:
The conceptions that underlie Greece‘s official policy toward ethnic minorities are also determined by the exclusivity of the Greek concept of the ethnos. Greece does not officially recognize the existence of ethnic minorities in its territories. The Turkish-speaking minority in Thrace is recognized only as a “religious” (“Muslim”) minority, and the Greek state denies the existence of a Slav-Macedonian ethnic minority. Claims concerning the existence of minority languages face legal prosecution. On February 2, 2000, a criminal court in Athens awarded a fifteen-month jail sentence to a Greek citizen for promoting the Vlach language. The court convicted the man of “disseminating false information” that could “provoke public anxiety and give the impression that there are minority problems in Greece”. In general, any attempt by an ethnic group to claim recognition is generally perceived as being “foreign instigated” and against Greece’s national interests. This policy was succinctly summed up in July, 1999, by Parliamentary Speaker Apostolos Kaklamanis, who is also a leading member of the governing PASOK Party: "“t is a well-known fact that in Greece there is no Turkish or Macedonian minority. There is a Muslim religious minority, which is respected. Any inventions that serve other purposes will be handled in the appropriate way.” [...]
What is significant is that the perception that the existence of minorities constitutes a mortal danger to the nation has in some instances played a significant role in shaping Greek foreign policy. This was the case in Greece’s conflict with Macedonia. When former prime minister Contantine Mitsotakis stepped down, Greek policy toward the young republic had little to do with the issue of its name, as everybody has been led to assume. James Gow perceptively noted that the real bone of contention was Greece’s “non-existent” Slav-Macedonian minority. The main reason for Greece’s obstinacy was the fact that the creation of a Macedonian state would have encouraged members of the minority in Greece to seek their collective rights.
Mitostakis himself confirmed this. Looking back, he claims that “from the first moment” he saw “the problem of Skopje in its true dimensions. What concerned me ... was not the name of the State. The problem for me from the very beginning was that [we should not allow] the creation of a second minority problem in the area of Western Macedonia [in Greece]. My main aim was [to convince] the Republic [of Macedonia] to declare that there is no Slavomacedonian minority in Greece. This was the real key to our differences with Skopje.”
Es ist absoluter Unsinn behaupten zu wollen, Griechenland sei gegen den Namen Mazedonien, der Repubklik von Skopje, weil es sich davor fürchten würde, Probleme mit einer angeblichen in Griechenland lebenden slawischen Minderheit zu bekommen, die ihre Rechte fordern würde.
Ich will euch mal etwas sagen. Wenn ihr (Fyromer) Menschenrechte für eine angeblich unterdrückte Minderheit einfordert, dann geht es euch in Wahrheit nicht darum, sondern euer Ziel ist Gebietsansprüche zu stellen. Deshalb auch die Besorgnis in Griechenland. DASS ist der Punkt. Der Punkt sind die Gebietsansprüche gegen Griechenland, und nicht etwa angeblich Zugeständnisse, die Griechenland an Minderheitenrecht machen müßte! Ein entscheidender Unterschiede. Ist Griechenland ein Land, daß Menschenrechte bzw. Minderheitenrechte nicht gewährt? Doch, Griechenland gewährt solche Recht. Wenn es nicht so wäre, warum beschweren sich z. B. nicht die Länder der EU bei Griechenland und fordern diese ein?
Immer wieder dieses Märchen, von der angeblichen Existenz einer slawischen Minderheit in Griechenland. Ich bin Mazedonier, ich kenne dieses Land, Verwandte und Freunde leben dort. Ich bin oft dort, aber in all den Jahren habe ich keinen Angehörigen einer slawischen Minderheit dort getroffen. Ist das nicht komisch?
Ich habe gelesen, in Griechenland sei eine solche slawische Partei mehrmals bei Wahlen angetreten, und sie tut es immer noch. (merkwürdig, wenn sie doch unterdrückt werden in Griechenland...)
Diese Partei hat nur 2.000 Stimmen bekommen. Das sagt schon alles aus.
Jedenfalls ist eines doch offensichtlich. Obwohl Griechenland allen Fremden die gleichen Rechte zubilligt, und sie sich in Griechenland wohl fühlen und immer mehr werden, muß sich Griechenland auch noch Lügen gefallen lassen, es würde die Leute nicht gut behandeln. Wieso kommen dann so viele nach Griechenland, ohne das sie jemand eingeladen hätte? Den Fremden in Griechenland geht es sehr gut. Es gibt sogar welche, die zu Verwanten nach Deutschland gehen könnten, aber sie wollen lieber in Griechenland bleiben, weil es ihnen dort besser gefällt.
Wenn Griechenland tatsächlich so schlecht mit Minderheiten umgehen würde, wäre es schon längst vom Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden, oder hätte von der EU Beschwerden erhalten. Griechenland geht mit allen Minderheiten gut um. Hätte Griechenland Angst vor Gebietsansprüchen durch Fyromer oder Albaner, würde es Leute aus diesen Ländern nicht länger einreisen lassen. Griechenland läßt sie aber einreisen.
Schiptar schrieb:
Philippos schrieb:
Fyromer, werdet bitte vernünftig!!! Solange noch Zeit ist. Sonst werdet ihr das bitter bereuen!!!
Wenn hier jemandem die Zeit davon läuft, dann euch. Ein Balkanland nach dem anderen kommt in die EU, ein land nach dem anderen anerkennt die Republik Makedonien unter ihrem konstitutionellen Namen... Kein Wunder, daß dir da der Schweiß in der Poritze kocht...
Wir haben versucht dieses Problem diplomatisch zu lösen. Lange Zeit haben wir versucht eine Lösung zu finden. Sorgen müßen sich die Fyromer machen, weil die Zukunft für sie schlecht aussieht. Hätten sie uns als Freunde, dann sehe die Zukunft für sie besser aus und sie könnten auch auf einen EU-Beitritt hoffen. Griechenland unterstützt alle Balkanländer bei ihrem Wunsch in die EU zu kommen. Sogar die Türkei wird von Griechenland unterstützt.
Griechenland war auch von Anfang an ein starker Unterstützer des Beitritts von Rumänien und Bulgarien. Wir hoffen, daß auch andere Balkanländer bald folgen können. Aber FYROM nicht!
Fyromer, ihr habt uns lange genug provoziert und unsere Identität angegriffen. Vernünftig wollt ihr nicht sein. Stattdessen verbreitet ihr weiter eure Lügen. Damit habt ihr euer Schicksal besiegelt. Euer Staat wird eines Tages nicht mehr existieren. Wir werden dafür sorgen, verlasst euch drauf!!! Wir haben verschiedene Möglichkeit dafür. Wenn es sein muß, werden wir euch innerhalb von einer Woche ins Mittelalter bomben. Bis die USA kommen um euch zu helfen, wird euer Land ein Trümmerhaufen sein.
NACHTRAG: Falls die USA überhaupt kommen werden um euch zu helfen. Griechenland ist Mitglied der NATO. Und außerdem kein NATO-Land wie Luxemburg.
