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Elektroautos, E- Mobilität

Wenn sich für mich rechnet würde bestimmt ein Elektroauto kaufen.

Ich habe immer 2 Autos ein braucht Reichweite und beim Arbeitswagen langen auch 200 km Reichweite da müssten nur die Gesamtkosten und Qualität stimmen

Das Entscheidende ist ja IMMER der Einsatzzweck. Durch die Diskussion über Elektroautos kommt die Zweckmäßigkeit wenigstens auf den Tisch und man überlegt zumindest, wie man das Fahrzeug nutzt.

Hätte man das in den letzten Jahrzehnten bei den bisherigen Autos auch gemacht, gäbe es in der Stadt keinen einzigen Geländewagen, 2% der Autos wären SUV und Kurzstreckenfahrzeuge hätten niemals einen Dieselmotor bekommen. Im Durchschnitt wären die Autos 600 Kilo leichter und würden wohl im Verbrauch an der 3 Liter-Grenze liegen.

Bei der Qualität gibt es ohnehin eine unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Realität und Wahrnehmung. Nach wie vor kommen die zuverlässigsten Autos von BMW und aus Japan. VW ist bestenfalls Mittelfeld. Unter Qualität verstehe ich z.B. Verarbeitungsmängel- und Störungsfreiheit. Ob jetzt das Armaturenbrett eines Autos mit geschäumten Kunststoff überzogen ist und die "Haptik wertig" (was für Kotzwörter der Autojournalisten!) ist, sagt darüber Nichts aus.

Zu prüfen, ob sich ein Auto "rechnet" ist nur möglich, wenn man es gewerblich nutzt. Ansonsten kostet es nur.
 
Diese Batterien gibt es schon längere Zeit, Problem war, nach 3-4 Ladungen war die Batterie kaputt. Die 20 Ladezyklen sind auch nicht berauschen, würde bedeuten, nach spätestens 20000km (etwas über 1 Jahr bei "normaler Fahrt") würde man eine neue Batterie benötigen, aber doch erfreulich in Schritt in die richtige Richtung.

Ivo, du hast eine 0 vergessen, ich habe zumindest in einem Bericht 200 Ladezyklen gelesen. Da wären wir bei 200.000 km! Danach kann man auch eine neue Batterie spendieren :cool:
 
Das ist schon ein Unterschied. Vor einem Jahr noch hab auch ich nicht viel von Elektroautos gehalten und jetzt schau ich in Prospekten bzw. digital nach was die Dinger denn kosten. Verkäufer nennen sowas "Kaufsignal"....Soweit bin ich noch nicht, aber es könnte in die Richtung gehen. Die technische Entwicklung ist hier definitiv sehr rasant und diese Autos sind interessant geworden.
Und sind wir mal ehrlich - selbst wenn man mit dem Kauf einer E-Karre das Klima nicht retten sollte, ist es nicht ein gutes Gefühl ein Auto zu fahren welches keine Abgase ausstösst?!
 
Ich war gestern auf der „Vienna Autoshow“, der größten österreichischen Autoausstellung. Fast die Hälfte der Ausstellungsfläche ist Elektroautos und Élektromobilität gewidmet. Der VW-Konzern hat praktisch die ganze Halle C .angemietet. Dart war Elektromobilität eher ein Randthema. Am ehesten zeigten sich die Töchter SEAT und SKODA innovativ.

VW hatte 2 Golf 8 in erschreckender Qualität ausgestellt. Ganz klein gab es einen Hinweis, dass es sich um Vorserienfahrzeuge handelte. Aber mal ehrlich: Sowas stellt man nicht aus, zumal es sich nach eigenen Angaben um das wichtigste Produkt im Konzern handelt. Zwei Tablet-ähnliche Displays als Armaturenbrett mit verheerender Bedienbarkeit gaukeln Modernität vor. Alles wird über ein Touch-pad gesteuert. Wenn ich Heizung und Lüftung regeln will, muss ich ins zweite Untermenü. Radio, Navi, etc. ähnlich. Keine mechanischen Knöpfe und Schalter. Ansonsten ein altes Autokonzept mit wenig Platz im Innenraum und für den angebotenen Platz im Innenraum viel zu schwer. So wird das nix mehr mit VW.

Sämtliche VW´s sind für das Gebotene völlig überteuert. Preis ab 26.000 Euro, Preis des ausgestellten Modells 39.000 Euro. VW + 50% Aufpreis für die Ausstattung, dann bekommt man ein Produkt, welches Mitbewerber zum Basispreis des VW bieten. Das zog sich in dieser Art durch alle Fahrzeuge.

Skoda war für mich am ehesten eine Überraschung. Design und Qualitätseindruck überzeugen. Man kann mit ruhigem Gewissen sagen, Skoda ist der bessere VW.

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Weckruf vom VW-Boss: "Der Sturm geht jetzt erst los"

Volkswagen muss nach Ansicht von Konzernchef Herbert Diess beim Wandel zu einem softwaregetriebenen Autokonzern sehr viel schneller werden.

Die Konkurrenz mit Tesla und anderen US-Technologieriesen um die Vorherrschaft in der Automobilindustrie nehme zu, so VW-Konzernchef Herbert Diess. "Der Sturm geht jetzt erst los", warnte Diess am Donnerstag seinem Redemanuskript zufolge vor VW-Führungskräften in Berlin. Die große Frage sei, ob Volkswagen schnell genug agiere, um einem Schicksal wie Nokia zu entgehen - der finnische Mobilfunkriese war beim Wandel hin zu Smartphones auf der Strecke geblieben. "Wenn wir in unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng", mahnte Diess.

Er forderte die Führungskräfte auf, beherzter vorzugehen. Volkswagen könne die Transformation mit den Erlösen der heutigen Technik zwar stemmen. "Was uns fehlt, das sind vor allem Schnelligkeit und der Mut zu kraftvollem, wenn es sein muss radikalem Umsteuern." Die Zukunft liege im Umbau zu einem digitalen Tech-Konzern - "und nur da". In diesem Zusammenhang kündigte Diess ein zusätzliches "Aufholprogramm" an, um das Potenzial des Konzerns dafür zu mobilisieren. "Wir werden die Synergien im Konzernverbund deutlich konsequenter nutzen und müssen die Komplexität noch deutlicher reduzieren."


https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5753465/Herbert-Diess_Weckruf-vom-VWBoss_Der-Sturm-geht-jetzt-erst-los 19.54 Uhr, 16. Jänner 2020

Ich sage, da irrt der VW-Manager schon wieder. Der Sturm geht nicht erst los, er tobt schon längst über die alten Autobauer aus Deutschland. Sie haben es nur noch nicht bemerkt, weil ihre Geldbunker so dicke Wände haben.
 

Kommt eh nicht so. Das erträumen sich nur die alten Autobastler aus Deutschland. Wie im Bericht steht ist Ionity ein Ladesäulen-Konsortium der Autobauer Audi, BMW, Ford, Mercedes, Porsche und VW. Zumindest in Österreich, weitgehend auch in Deutschland wird die Ladeinfrastruktur von den Energieversorgern, die in der Regel im Eigentum der öffentlichen Hand stehen, errichtet. Es sind Gesetze in Vorbereitung bzw. schon umgesetzt, welche einen diskriminierungsfreien Zugang zu dieser Infrastruktur erzwingen. Dies hat natürlich auch Konsequenzen für den Tarif. So wie bei der Kommunikationsinfrastruktur wird es auch beim Strom Roamingtarife geben. Vereinfacht gesagt ist es so, dass der Strom ja immer vom nächstgelegenen Produktionsstandort kommt. Strom ist nix physisches. Den kann man nicht wie ein Fass Benzin herum tragen. Strom ist neben Energie in erster Linie eine Ver- und Abrechnungseinheit.

Die Energieversorgung ist eine völlig andere Baustelle. Da spielen die Autobauer grundsätzlich keine Rolle, es sei denn jeder errichtet ähnlich wie Tesla seine eigene Infrastruktur. Dies kann man aber aufgrund von Widmungsplänen und Zulassungsverfahren defacto ausschließen.

Im Übrigen haben die derzeitigen Modelle der deutschen e-Autos, insbesondere der "Premiummarken" ohnehin keine Zukunft. Man baut schlicht und einfach die falschen Fahrzeuge. Abschreckende Beispiele sind sicherlich der genannte Audi e-tron und der Porsche Taycan. Mit Milliardenaufwand werden Fahrzeuge entwickelt, die niemand braucht. Für wirklich massentaugliche Fahrzeuge fehlt dieses Geld.

Ganz generell werden noch überwiegend die falschen Elektroautos gebaut. Diese müssen um die Hälfte leichter werden und volle Alltagstauglichkeit haben. Das heißt Kofferaum wie ein Kombi, Anhängevorrichtung, Leistung 50-80 Kw, Preis maximal 25.-30.000 Euro dazu "Sparfahrzeuge" bis max. 15.000 Euro.
 
Hochvoltbatterie des Tesla war nicht am Brand Schuld!

Der Artikel ist mittlerweile zwei Monate alt. Die Debatte aber noch immer nicht ganz verstummt.

In Tirol brannte Anfang Oktober ein Tesla ab. Verschiedene deutschsprachige Medien machten daraufhin den Akku dafür verantwortlich. Eine Akku-Recycling-Debatte erhitzte die Gemüter. Jetzt haben Experten allerdings die erstaunliche Entdeckung gemacht: Die Batterie hat gar nicht gebrannt.

In den vergangenen sieben Wochen sorgte ein abgebrannter Tesla in Österreich für mediale Furore und große Diskussion über E-Auto-Akkus. Die eingebaute Hochvoltbatterie soll Ursache für den Brand gewesen sein. Jedoch wollte angeblich keiner das Autowrack samt beschädigtem Akku entsorgen. Eine aufbrausende Diskussion über die richtige Entsorgung von E-Auto-Batterien entfachte sich daraufhin. Nun wird aber wieder kräftig zurückgerudert, denn: Die Hochvoltbatterie habe gar nicht gebrannt, wie ein Akku-Experte nach Angaben dem österreichischen Kfz-Branchenmagazins AUTO & Wirtschaft bestätigt. Obwohl vor kurzem noch vergeblich nach einer passenden Recycling-Lösung für den „abgebrannten“ Akku gesucht wurde und viele mit dem Finger auf den Autohersteller selbst gezeigt haben, hat sich nun doch eine vernünftige Lösung gefunden.

Auch die Recycling-Problematik löst sich in Luft auf: Wie aus einer Meldung des Österreichischen Rundfunks ORF hervorgeht, wird sich das Spezialunternehmen SEDA Umwelttechnik um die Batterie kümmern. Die Firma verfüge sowohl über die Gerätschaften als auch über das Know-how, um große Lithium-Ionen-Akkus zu behandeln. Tesla überlasse dem Tiroler Unternehmen nun die Batterie des Unfallautos zu „Forschungs- und Entwicklungszwecken“. Tesla und SEDA Umwelttechnik wollen sich zukünftig mit weiteren Entsorgungslösungen für Akkus von Elektrofahrzeugen befassen. Allgemein ist das Recycling von Batteriezellen ein relevantes Thema. Über zwei Prozesse – die mechanische Zerkleinerung und das Einschmelz-Verfahren – wird derzeit hauptsächlich diskutiert.

Damit bleibt die Brandursache des Teslas vorerst ungeklärt. Da das E-Auto mit einem Baum kollidiert ist, gibt es eine Reihe möglicher Faktoren, die zu dem Feuer geführt haben könnten.

Noch etwas muss in diesem Zusammenhang ins rechte Licht gerückt werden:

Wie das digitale Wirtschaftsmagazin t3n berichtet, brennen statistisch allein in Deutschland 110 Autos täglich – aus ganz unterschiedlichen Gründen. 90 Fahrzeugbrände pro einer Milliarde gefahrener Kilometer gelten als normal. Tesla kommt dabei sogar unterdurchschnittlich gut weg. Eine Statistik der amerikanischen Autobahnfeuerwehr zeige hier ein deutlich gemindertes Brandrisiko für die Marke Tesla, die danach nur auf zwei Brände pro einer Milliarde gefahrener Kilometer komme.

https://efahrer.chip.de/news/abgebrannter-tesla-aus-tirol-experten-machen-erstaunliche-entdeckung-am-akku_101583?utm_source=focus&utm_medium=outbrain&utm_campaign=ew&obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain
 
Na klar brennt mal ein Auto mit Verbrennungsmotor......aber da weiß man dass man löschen kann......Elektroautosbrände sind wesentlich schwieriger zu löschen.....was macht man da....fluten?

jedoch eins wär viel interessanter.....ob das Recycling Verfahren auch umwelttechnisch ok ist....wie das Verfahren genau ist mein ich.

Ich mein jetzt blauäugig jedem zu vertrauen der mit der mobilität zu tun hat außer den Herstellern von Verbrennungsmotoren ist nicht gut.....denke man sollte da auch ganz genau hinschauen in Zeiten dem elektrohypes
 
Na klar brennt mal ein Auto mit Verbrennungsmotor......aber da weiß man dass man löschen kann......Elektroautosbrände sind wesentlich schwieriger zu löschen.....was macht man da....fluten?

jedoch eins wär viel interessanter.....ob das Recycling Verfahren auch umwelttechnisch ok ist....wie das Verfahren genau ist mein ich.

Ich mein jetzt blauäugig jedem zu vertrauen der mit der mobilität zu tun hat außer den Herstellern von Verbrennungsmotoren ist nicht gut.....denke man sollte da auch ganz genau hinschauen in Zeiten dem elektrohypes

Das im Artikel angesprochene Spezialunternehmen SEDA Umwelttechnik ist Weltmarktführer bei Altautorecycling Technologien mit Sitz der Zentrale in Kössen/Tirol.

Auf der Startseite deren Homepage findet sich der Hinweis:

AUS AKTUELLEN ANLASS MÖCHTE DIEFIRMA SEDA-UMWELTTECHNIK GMBH AUF FOLGENDES HINWEISEN:
WIR BIETEN IN KÜRZETRAININGSMÖGLICHKEITEN FÜR AUTOVERWERTER AN. DARIN ENTHALTEN SIND NEBEN EINERBASISAUSBILDUNG FÜR DIE TROCKENLEGUNG UND DIE DEMONTAGE VON ALTFAHRZEUGEN AUCHDAS ELEKTROFAHRZEUG-RECYCLING SOWIE WEITERE VERTIEFUNGSKURSE ZU SPEZIALTHEMEN.

AUCH DÜRFEN WIR IN KÜRZE EINESPEZIELLE ELEKTROFAHRZEUG-RECYCLING STATION PRÄSENTIEREN.


FÜR WEITERE FRAGEN KONTIEREN SIE UNSBITTE DIREKT.
IHR SEDA-TEAM
https://www.seda-international.com/Persönlich kenne ich diese Firma nicht, aber ich habe den Eindruck, dass man denen vertrauen kann und die wissen was sie tun. Wie mit Bränden in Hochspannungsumgebung und Metallbränden um zu gehen ist, gehört längst zur Basisausbildung der Feuerwehren. Zumindest in Österreich. Ohne der erforderlichen Ausrüstung geht es natürlich nicht. Andererseits kannst du völlig ohne Hilfsmittel ja auch nicht einmal einen brennenden Mistkübel löschen.

Nein, jedem blauäugig und blind zu vertrauen ist generell keine gute Idee. Beim Thema Mobilität berufe ich mich aber auf viele Jahre Ausbildung, Information, Erfahrung und Hintergrundwissen. Hersteller von Autos mit Verbrennungsmotoren sind nur ein Teil unserer Mobilität. Noch dazu ein relativ kleiner, auch wenn die Wahrnehmung eine andere sein mag. Mobilität ist mehr als autofahren.




[FONT=&quot]AUS AKTUELLEN ANLASS MÖCHTE DIE FIRMA SEDA-UMWELTTECHNIK GMBH AUF FOLGENDES HINWEISEN:[/FONT][FONT=&quot]WIR BIETEN IN KÜRZE TRAININGSMÖGLICHKEITEN FÜR AUTOVERWERTER AN. DARIN ENTHALTEN SIND NEBEN EINER BASISAUSBILDUNG FÜR DIE TROCKENLEGUNG UND DIE DEMONTAGE VON ALTFAHRZEUGEN AUCH DAS ELEKTROFAHRZEUG-RECYCLING SOWIE WEITERE VERTIEFUNGSKURSE ZU SPEZIALTHEMEN.[/FONT][FONT=&quot]AUCH DÜRFEN WIR IN KÜRZE EINE SPEZIELLE ELEKTROFAHRZEUG-RECYCLING STATION PRÄSENTIEREN.[/FONT][FONT=&quot]FÜR WEITERE FRAGEN KONTIEREN SIE UNS BITTE DIREKT.[/FONT][FONT=&quot]IHR SEDA-TEAM[/FONT]
 
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