Ich verurteile Prostitution, aber nicht, weil ich es unmoralisch oder unanständig finde, sondern aus nem frauenrechtlichen Aspekt heraus: Das hat nix mit weiblicher Freiheit oder Emanzipation zu tun, sondern ist ein tiefer Rückfall in archaische Zeiten, in denen Frau abhängig vom Mann war und ihm zu Diensten sein musste. Die Prostitution beschwört genau das wieder herauf und das wirkliche Übel bei dem Ganzen sind für mich nicht die Huren, sondern die Freier. Was für ein armes Würstchen muss man sein, um für Sex zu bezahlen? Richtig, richtig schäbig, das Ganze. Grad viele Frauen aus dem Ostblock prostituieren sich und das sicher nich, weil sie so viele Möglichkeiten hätten und genau diese gewählt haben. Indem man zu einer solchen geht, hilft man ihr ganz sicher nicht aus ihrer Misere bzw nur sehr oberflächlich. In Wahrheit verwurzelt sich das Problem dadurch noch tiefer.
Also ist es doch so, dass eher der Freier zu verurteilen ist als die Prostituierte (man muss auch beachten, dass es ebenso männliche Prostiten, oder wie man das nennt
Ist es grundsätzlich schlecht Sex für Geld anzubieten?
Oder hängt es davon ab ob es in der Gesellschaft eine Nachfrage gibt?