Ich wollte Polizist sein und kein Krimineller
Ein einfacher Mensch welcher sich GESTERN in Prishtina, Kosovo, aufhielt erzählte mir folgende Geschichte> Ich lebte über zehn Jahre in Deutschland mit einer deutschen Frau. Im Jahr 1998 warf ich alles hin, um am Befreiungkampf gegen die serbischen Nationalisten teilzunehmen. Nachdem der Krieg vorbei war hoffte ich in ein befreites Land zurückzukehren. Ich wurde Polizist für drei Jahre. Die Polizeiarbeit nahm ich ernst. Im Lauf der Zeit wurde mir aber klar ich konnte nicht einfach als Polizist
arbeiten. Viele Kollegen waren selbst kriminell. Natürlich wurde mir dies bekannt. Ich protestierte gegen das Verhalten einiger Kollegen. Daraufhin wurde ich entlassen. Ergo ich musste in meinem Landkreis kriminell sein, um Polizist zu bleiben. Seit dieser Zeit bin ich arbeitslos. reguläre Arbeitslosenunterstützung erhalte ich keine. Denn mir gehört noch ein kleines Feld vor meinem Haus. Auf diesem Feld baute ich Paprika zum Verkauf an. Nach der Ernte musste ich folgendes erleben, die Paprika= Produkte wurden mir nicht abgekauft. Letzteres lag nicht an der Qualität der Ernte. Der Händler erklärte mir einfach/ wir bezahlen dir nur einen sehr niedrigen Preis, denn die Produkte aus Serbien sind viel billiger. Daraufhin vernichtete ich den Großteil der Ernte. Dies zeigt den Einfluss der subventionierten Produkte aus Serbien für die kosovarischen Bauern. Auf die gegebenen Politiker bin ich sauer. Leute wie Thaci, oder Limaj, waren wichtige Führer der UCK. Heute bereichern sie sich enorm und beschmutzen mit ihrem Verhalten, den ehrenhaften Kampf der UCK. Bei den letzten Wahlen habe ich die Bewegung für Selbstbestimmung LPV gewählt. Nur eine Rebellion kann unsere sozialen und nationalen Probleme lösen. Mit Hoffnung schaue ich nach Tunesien und Ägypten* Diese kurze Geschichte beschreibt anschaulich die Lage in Kosova. Es bleibt dem nichts hinzuzufügen