Es gab auch Albaner die stolz darauf waren Jugoslawen zu sein, dieser Stolz ist jetzt uncool oder sogar gefährlich für diese Menschen.
Genauso gab es viele Menschen in der DDR die stolz auf die DDR waren. Die meisten Ostdeutschen wollten 1990 ja gar keine Wiedervereinigung...lustig oder??:thanks:
Die Menschen wollten eine Reform des bestehenden Systems, die Reisefreiheit zum westlichen Bruder und eine Öffnung des Systems. Viel sahen in der Wiedervereinigung einen Ausverkauf der Werte und des Landes an. Daher wählen ja im Schnitt 30% der Ostdeutschen die Linken, die eine linkere Form der Sozialdemokratie vertritt.
Bis 1990 gab es auch viel Albaner die Stolz darauf waren Jugoslawen zu sein. In der Diaspora gefragt gaben sie immer zuerst an Jugoslawen zu sein und drängten sich nicht mit ihrer albanischen Herkunft auf. Nach und nach wurde die Region aber vom Nationalismus angesteckt, genauso wie die Serben ihrerseits.
In den Jahren 1998 und 1999 wurde es für viele Albaner tödlich, wenn sie Sympathien mit Jugoslawien oder Serbien zeigten. Sozialisten galten genauso als gefährlich wie die serbischen Paramilitärs und wurden von der UCK-Paranoia in die Mangel genommen.
Man hat den meisten Albanern ihren Stolz auf Jugoslaiwen ausgetrieben, im Laufe der Zeit und mit Gewalt letzendlich. Und in der Zeit des fanatischen Nationalismus kann so etwas nicht wieder aufblühen, eine Jugoromantk wird im Kosovo das vorwiegend mit jungen Menschen bewohnt ist nicht wieder aufkeimen.
Ich sehe den Kosovo allgemein sehr kritisch, da der glühendste Nationalismus dort herrscht. Leider ist der Kosovo das ethnisch reinste Land Europas mit mehr als einer Million Einwohner und er wurde es durch Repressalien und Vertreibung der Minderheiten!