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Akt gegen Rassismus und Sexismus

Aber genau das ist ja der Unterschied! Die schwarze Frau hat das im alltäglichen Leben gemacht! Das ist mutig und gleichzeitig nicht so krankhaft provokativ. Damit hat die mehr bewegt, als die Künstlerein bewegen wird.

Wer definiert, was krankhaft provokativ ist?
Als ob die Kritiker damals nicht genau dasselbe über ihre Aktion gesagt hätten, so nach dem Motto "Sie weiß dass sie das nicht darf, sie bringt sich unnötig in Gefahr." Auf ihre Art und Weise haben beide Frauen Tabus gebrochen und ich verstehe nicht, wieso ein sexueller Tabubruch "minderwertiger" sein sollte, zumal er nicht allein die sexuelle Ebene betrifft. Nacktheit muss doch nicht allein was sexuell konnotiertes sein, vor allem in der Art und Weise, wie sie das Bild bearbeitet hat und was sie damit sagen wollte.
 
Es ist aber schwerer was die Frauen in Saudi Arabien gemacht haben als diese Studentin, die hat sich einfach ausgezogen und es im Internet gestellt für mich ist das eine schwache Frau die keinen Anderen weg findet um Aufmerksamkeit zu erregen als auszuziehen, sollen sich die Anderen Jungen frauen wo unterdrückt werden sie als Vorbild nehmen? Durch diese Aktion werden sich die Rechte der Frauen in Ägypten wohl kaum änderen da können sich noch tausend andere Ausziehen, die wollte nur bekannt werden mehr nicht.
Die Frau in Saudi-Arabien wollte dagegen protestieren, dass sie als Frau in Saudi-Arabien nicht Autofahren darf. Also ist sie demonstrativ Auto gefahren.

Die ägyptische Studentin wollte dagegen protestieren, dass sie als Frau in Ägypten sexuell unterdrückt wird. Also hat sie ihre Sexualität in Form ihres nackten Frauenkörpers demonstrativ zur Schau gestellt.

Je nach Thema muss man sich halt seine Ausdrucksform aussuchen. Wo ist da das Problem?
 
In den Südstaaten sogar noch später, weiß leider nicht die genaue Zahl.
Die Bürgerrechtsgesetzgebung, die solche Missstände beseitigen wollte, erfolgte während der Amtszeit von JFKs Nachfolger Lyndon B. Johnson (1963-69).

PS: Solche diskriminierenden Regelungen betrafen sowieso in erster Linie die Südstaaten.
 
Wer definiert, was krankhaft provokativ ist?
Als ob die Kritiker damals nicht genau dasselbe über ihre Aktion gesagt hätten, so nach dem Motto "Sie weiß dass sie das nicht darf, sie bringt sich unnötig in Gefahr." Auf ihre Art und Weise haben beide Frauen Tabus gebrochen und ich verstehe nicht, wieso ein sexueller Tabubruch "minderwertiger" sein sollte, zumal er nicht allein die sexuelle Ebene betrifft. Nacktheit muss doch nicht allein was sexuell konnotiertes sein, vor allem in der Art und Weise, wie sie das Bild bearbeitet hat und was sie damit sagen wollte.

Das "Sitzen bleiben", der "stumme Widerstand" oder auch der "friedliche Widerstand" ist und war immer der erfolgreichste Widerstand.
Die schwarze Frau hat auch provoziert, aber nicht aus ihrer Sicht. Sie meinte halt, sie müsse sich nicht nach hinten setzen und das macht sie auch nicht.
Wieso auch?

Die Künstlerin dagegen spricht sicherlich ein heikleres Thema an, aber sie wusste dass sie provoziert, und zwar mehr, als es die schwarze Frau damals, die es nicht mal wollte.
Das war das krankhafte provozieren. Noch dazu bezeichnet sie sich ja als Künstlerin, was heißt, dass sie 1. nicht nur auf Aufmerksamkeit aus ist (oder sein muss) sondern nur drauf wartet irgendwie zu provozieren.

Das war der Unterschied und womögliche Definition. Das unterscheidet, depperte nackte Studentinnen die vor einem Parlament für Tierschutz protiestieren oder Vegetarier die rote Farbe auf dich schütten von den stillen und erfolgreicheren Protesten. Auch wenn sich diese eher auszögern, die gehen einfach besser.
 
Die Frau in Saudi-Arabien wollte dagegen protestieren, dass sie als Frau in Saudi-Arabien nicht Autofahren darf. Also ist sie demonstrativ Auto gefahren.

Die ägyptische Studentin wollte dagegen protestieren, dass sie als Frau in Ägypten sexuell unterdrückt wird. Also hat sie ihre Sexualität in Form ihres nackten Frauenkörpers demonstrativ zur Schau gestellt.

Je nach Thema muss man sich halt seine Ausdrucksform aussuchen. Wo ist da das Problem?

Was für Sexuelle freiheit was will die im Puff arbeiten?
 
Aber genau das ist ja der Unterschied! Die schwarze Frau hat das im alltäglichen Leben gemacht! Das ist mutig und gleichzeitig nicht so krankhaft provokativ. Damit hat die mehr bewegt, als die Künstlerein bewegen wird.
Sexualität und Geschlechterungleichheit ist auch im alltäglichen Leben angesiedelt, Geschlechterungleichheit tangiert zudem alle Lebensbereiche.
 
Sexualität und Geschlechterungleichheit ist auch im alltäglichen Leben angesiedelt, Geschlechterungleichheit tangiert zudem alle Lebensbereiche.

Und ein nacktes Foto auf dem Internet? Inwiefern ist das Alltag?
Es geht nicht um den Grund, sondern um das, wie sie es machte.
 
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