Palladino
il Padrino
Als ich in Spanien gearbeitet habe, konnte ich vieles erst dort "sehen", in den Medien hört man davon fast gar nichts.
Es gibt 2 Arten von Rechtsextremen in Spanien, die einen Idioten sind sie alte "nostalgische, rechte" die sich auf De Rivera, den Gründer der sog."Falange-Bewegung" orientiert, sind natürlich faschistisch veranlangt und antikommunistisch eingestellt.
Auf der anderen Seite gibt's noch die "moderne" rechte Extreme der 90er, naja, diese sind vorallem von Neonazis und Rechtspopulisten umfasst, der andere Abschaum eben, bzw. mit Parteien a la "democracia nacional", "espana 2000" oder "plataforma per catalunya".
Geht nach Sevilla oder Madrid, häufig hört man dort den "populären" Wahlspruch "alto a la invasion", was auf Deutsch soviel bedeutet wie "stoppt die Invasion", natürlich ist die "Invasion" aus (Nord-)Afrika gemeint. Muss aber sagen, dass die rechten Parteien in Spanien kaum eine Chance haben, sie haben keine parlamentarische Relevanz und ihr Stimmen bewegen sich knapp über 0.1 Prozent.
In Spanien ist dieses Thema tatsächlich Tabu, keiner will reden, niemand will darüber Ursachen suchen, man redet vieles schön, naja, kennen wir schon aus dem Balkan.
Hab ein Buch über den "spanischen Bürgerkrieg", dort wird das Thema vertiefter betrachtet, grausame Schilderungen.
und das ist auch gut so