Finale bei Massenlegalisierung von Migranten
In Spanien endet am Dienstag die Frist für die außerordentliche Massenlegalisierung von Migrantinnen und Migranten. Mehr als eine Million haben Anträge gestellt – aufgrund einer Initiative, die dem weltweiten Trend, der in Richtung Abschottung der Grenzen geht, zuwiderläuft. Es ist nicht die erste Massenlegalisierung, und sie soll helfen, das Wachstum der Wirtschaft und die Finanzierung des Sozialsystems abzusichern.
Im Jänner hatte die spanische Links-Regierung die außerordentliche Massenlegalisierung von Migranten beschlossen, die nun am 30. Juni endet. Genauer gesagt: Die Frist, einen Antrag einzureichen, endet. Am Dienstag wurde bekannt, dass mehr als eine Million Anträge eingebracht wurden. Mitte Juni waren 360.000 zur Weiterverarbeitung freigegeben worden.
Unter den Anträgen dürften auch viele Doubletten von Menschen sein, die ihre Anträge an mehreren Stellen abgaben. Im Jänner war mit rund einer halben Million Anträge gerechnet worden. Die Aufenthaltsgenehmigung ist auf ein Jahr befristet, aber verlängerbar.
Hälfte zwischen 25 und 44 Jahre alt
Laut der Tageszeitung „La Vanguardia“ stammt mehr als die Hälfte der Anträge von Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren. Das sei auch die wichtigste Gruppe für den Arbeitsmarkt. Rund ein weiteres Viertel ist unter 25 Jahre alt.
Mehr als ein Viertel der bis Mitte Juni eingebrachten Anträge stammt von Menschen aus Kolumbien, die zweitstärkste Gruppe sind Marokkanerinnen und Marokkaner (rund 14 Prozent). Die meisten von ihnen reisten regulär per Touristenvisum ein.
In Spanien endet am Dienstag die Frist für die außerordentliche Massenlegalisierung von Migrantinnen und Migranten. Mehr als eine Million haben Anträge gestellt – aufgrund einer Initiative, die dem weltweiten Trend, der in Richtung Abschottung der Grenzen geht, zuwiderläuft. Es ist nicht die...
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