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Spanien News

Die meisten Juden sind Zionisten und unterstützen die Besatzung Westjordanland, Golanhöhen und Südlibanon.
Du hast sicher Quellen für deine Behauptung. Dazu muss man natürlich sagen, dass die meisten Palästinenser die Hamas unterstützen, also eine Terrororganisation, die die Auslöschung des jüdischen Volkes als politisches Programm hat. Hamas wurde von der Mehrheit des palästinensischen Volkes in Gaza gewählt.
 
Tödliches Virus an Bord
Andocken von Schiff entzweit Spanien
Für das durch ein tödliches Hantavirus betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ bleibt die Lage unsicher. Nachdem ihm Spanien das Einlaufen in einen kanarischen Hafen erlaubt hat, wollen die Kanaren ihm ein Andocken jedoch zunächst verweigern. Inzwischen hieß es vom spanischen Gesundheitsministerium, dass das Schiff nun Kurs auf die Kanarischen Inseln nehmen darf. Es soll sein Ziel in drei Tagen erreichen. Das Schiff mit knapp 150 Menschen an Bord ankerte zuvor vor dem westafrikanischen Kap Verde, wo allerdings nicht genug Kapazitäten für Hilfe vorhanden sind.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, begründete die Ablehnung mit dem Fehlen „ausreichender Informationen, um die Öffentlichkeit zu beruhigen und ihre Sicherheit zu gewährleisten“. Er habe ein dringendes Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez beantragt, um die Angelegenheit zu besprechen, sagte Clavijo.

Am Dienstagnachmittag teilte die spanische Gesundheitsministerin Monica Garcia mit, dass alle verbleibenden Passagiere an Bord asymptomatisch seien. Nicht spanische Staatsbürger würden in ihre Länder zurückgeführt, nachdem das Schiff auf Teneriffa angekommen ist. Die nicht spanischen Personen müssten sich in Spanien nicht in Quarantäne begeben. Das sollten die Heimatländer entscheiden. Die 14 Spanier sollen per Flugzeug in ein Krankenhaus in Madrid gebracht werden, um dort in Quarantäne zu gehen.

„Moralische und rechtliche Verpflichtung“
Die Entscheidung sei in Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU gemäß internationalem Recht und humanitären Prinzipien getroffen worden. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) habe das Schiff eingehend untersucht, um festzustellen, welche Personen dringend von Kap Verde aus in Sicherheit gebracht werden müssten, teilte das Ministerium mit.

 
Betrunkener Neonazi ohne Führerschein baut Unfall in Palma und versucht zu flüchten
Der 46-Jährige fuhr nach dem Zusammenstoß weiter, riss ein Straßenschild um und hatte mehr als das Doppelte des erlaubten Alkoholwerts
Die Ortspolizei Palma ermittelt gegen einen 46-Jährigen ohne Führerschein, der nach einem Verkehrsunfall eine ganze Batterie weiterer Straftaten angesammelt hat. Der Mann soll mit seinem Fahrzeug ein anderes Auto gerammt, anschließend die Flucht ergriffen und dabei Straßenschilder und weitere Infrastruktur beschädigt haben.

Zudem übertraf ein Alkoholtest den erlaubten Alkoholgrenzwert. Damit noch nicht genug: Der mutmaßliche Unfallverursacher zeigte den Beamten ein Hakenkreuz-Tattoo auf seinem Bauch und beleidigte Passanten.

Was war passiert?
Der Vorfall ereignete sich am 8. Mai gegen 18.15 Uhr. Nach Angaben von Zeugen war der Mann im Camí de la Vileta auf Höhe der Hausnummer 79 auf ein Auto aufgefahren, das an einer roten Ampel stand. Nach dem Zusammenstoß setzte er seine Fahrt zunächst fort, prallte gegen den Bordstein eines Kreisverkehrs, fuhr auf eine Verkehrsinsel und riss ein Straßenschild um.

 
Massenproteste in Madrid: Rücktritt von Sanchez gefordert
Bei einer Großdemonstration in Madrid haben gestern Zehntausende Menschen den Rücktritt des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez gefordert. An dem weitgehend friedlichen Protestmarsch nahmen auch führende Vertreter der oppositionellen Volkspartei (PP) und der rechtsextremen Vox teil. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich 80.000 Menschen, während die Regierungsvertretung in Madrid die Zahl auf etwa 40.000 schätzte.

Die Demonstrierenden trugen spanische Flaggen und Transparente mit Aufschriften wie „Rücktritt der sozialistischen Mafia“. Hintergrund der Proteste ist eine Reihe von Korruptionsskandalen, die die linke Regierung belasten.

Erst am Dienstag hatte ein spanisches Gericht mitgeteilt, dass gegen den ehemaligen sozialistischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero ermittelt werde. Ihm wird vorgeworfen, ein Netzwerk zur illegalen Einflussnahme und Geldwäsche angeführt zu haben. Zapatero, der als wichtiger Verbündeter des amtierenden Regierungschefs gilt, wies die Vorwürfe zurück.

 
Korruptionsfälle
Spanischer Premier Sanchez in Bedrängnis
Zahlreiche Korruptionsskandale bis in die obersten Ränge der spanischen Politik bringen den spanischen Premier Pedro Sanchez und seine sozialistische Minderheitsregierung zunehmend in Bedrängnis. Erst am Samstag forderten Zehntausende bei einer Großdemonstration in Madrid seinen Rücktritt. Am Mittwoch fand eine Razzia in der Parteizentrale der regierenden Sozialistischen Partei (PSOE) statt. Seit Donnerstag muss sich sein Bruder David Sanchez vor Gericht verantworten.

Ihm werden Amtsmissbrauch und Einflussnahme vorgeworfen. Auch gegen Begona Gomez, Ehefrau von Premier Sanchez, wurde wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Sie wurde Mitte April wegen Unterschlagung, Einflussnahme, Korruption und Veruntreuung angeklagt. Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht ein Lehrstuhl an der Univerität Complutense in Madrid, dessen Koleitung Gomez übernommen hatte.

 
Spanien-Besuch: Papst fordert „Treue zum Völkerrecht“
Papst Leo XIV. ist zum Auftakt seiner Spanien-Reise von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen worden. Zu Beginn seines Besuchs dankte er gestern für die „Treue zum Völkerrecht und zum Multilateralismus“. Bei einer Begegnung mit Vertreterinnen und Vertretern des Staates, der Zivilgesellschaft und ausländischen Diplomatinnen und Diplomaten in Madrid bedauerte der Papst, dass „die Botschaft des Friedens in diesen Zeiten leider für manche naiv und für andere provokativ klingt“.

Statt „spaltender und polarisierender“ Äußerungen über die Gegenwart müsse man von „fruchtlosen Vereinfachungen zu einer fruchtbaren Anerkennung ihrer Komplexität“ gelangen, erklärte der Papst weiter.

Unter dem Motto „Erhebt den Blick“ besucht das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken nach der Hauptstadt Madrid bis Ende kommender Woche auch Barcelona und die Kanarischen Inseln. In dem überwiegend katholischen Land werden zu Veranstaltungen unter freiem Himmel Hunderttausende Menschen erwartet.

 
Papst-Segen für höchsten Kirchturm der Welt
Papst Leo XIV. hat am Mittwochabend in Barcelona den höchsten Kirchturm der Welt gesegnet – den 172,5 Meter hohen Christusturm der Sagrada Familia. Die Zeremonie gilt als Höhepunkt der rund einwöchigen Spanien-Reise des Papstes. Der 10. Juni ist zugleich der 100. Todestag von Antoni Gaudi, Baumeister des weiter unvollendeten Wahrzeichens der katalanischen Hauptstadt.

Mit der Fertigstellung des 17 Meter hohen und begehbaren Turmkreuzes löste die Sagrada Familia Anfang des Jahres das Ulmer Münster als höchste Kirche der Welt ab.

Eingeleitet wurde die Zeremonie zur Segnung des Turmes von einem Gottesdienst zum Gedenken an Gaudis hundertsten Todestag. Der Papst wurde von König Felipe VI. in der seit 1882 in Bau befindlichen Basilika empfangen. Zehntausende Menschen versammelten sich bereits zuvor auf den für den Verkehr gesperrten Straßen rund um die Sagrada Familia.

Architekt Gaudi (1852–1926) starb nach 40 Jahren Arbeit infolge eines Verkehrsunfalls. Seit 2000 läuft für ihn ein Seligsprechungsverfahren. Die komplette Fertigstellung des Gotteshauses soll in den 2030er Jahren erfolgen. Papst Benedikt XVI. (2005–2013) hatte im Jahr 2010 bereits den Altar der Sagrada Familia geweiht und dem Gotteshaus mit den 18 Türmen den Titel einer Basilica minor verliehen.

 
Wird langsam eng für Sanchez
Spanien: Lange Haftstrafe für früheren Sanchez-Vertrauten
In Spanien ist der frühere Verkehrsminister Jose Luis Abalos wegen Korruption zu 24 Jahren Haft verurteilt worden. Wie der Oberste Gerichtshof in Madrid heute mitteilte, wurde der frühere enge Vertraute des sozialistischen Regierungschefs Pedro Sanchez der Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation sowie der Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und gesetzwidriger Einflussnahme für schuldig befunden.

Zu 19 Jahren Haft wurde wegen der gleichen Straftatbestände Koldo Garcia verurteilt, ein früherer Berater Abalos’. Das Verfahren gegen Abalos und Garcia dreht sich um den Kauf von Schutzmasken während der CoV-Pandemie.

Der frühere Parteisekretär Abalos soll Schmiergeld für die Vergabe millionenschwerer öffentlicher Aufträge bei der Maskenbeschaffung kassiert haben.

Umfassende Ermittlungen
Die spanische Justiz befasst sich seit Längerem mit mehreren Verfahren wegen mutmaßlicher Korruption gegen Politiker und Familienmitglieder im Umfeld von Ministerpräsident Sanchez sowie seiner Sozialistischen Partei (PSOE).

 
Korruptionsvorwürfe
Sanchez sucht Befreiung aus Krisenstrudel
Angesichts anhaltender Korruptionsvorwürfe gegen Weggefährten und im privaten Umfeld hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez am Mittwoch vor dem Parlament einen Befreiungsschlag versucht. Der langjährige Premier wies den Vorwurf „weit verbreiteter“ Korruption in seiner Regierung und seiner Sozialistischen Partei zurück – und räumte ein, „nicht perfekt“ zu sein.

In seiner Rede sparte Sanchez aber auch nicht mit Kritik an seinen politischen Gegenspielern. „Bestimmte politische und mediale Akteure versuchen, alles zu vermischen, alles gleichzusetzen und damit die Menschen zu verwirren, um den Eindruck einer weit verbreiteten Korruption zu erzeugen, die, das sage ich Ihnen, nicht existiert“, sagte der 54-Jährige vor den Abgeordneten.

Der Auftritt im Parlament folgte zwei Tage nach der Verurteilung seines früheren Verkehrsministers und engen Vertrauten Jose Luis Abalos zu 24 Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation sowie Korruption, Veruntreuung öffentlicher Gelder und gesetzwidriger Einflussnahme.

 
Finale bei Massenlegalisierung von Migranten
In Spanien endet am Dienstag die Frist für die außerordentliche Massenlegalisierung von Migrantinnen und Migranten. Mehr als eine Million haben Anträge gestellt – aufgrund einer Initiative, die dem weltweiten Trend, der in Richtung Abschottung der Grenzen geht, zuwiderläuft. Es ist nicht die erste Massenlegalisierung, und sie soll helfen, das Wachstum der Wirtschaft und die Finanzierung des Sozialsystems abzusichern.

Im Jänner hatte die spanische Links-Regierung die außerordentliche Massenlegalisierung von Migranten beschlossen, die nun am 30. Juni endet. Genauer gesagt: Die Frist, einen Antrag einzureichen, endet. Am Dienstag wurde bekannt, dass mehr als eine Million Anträge eingebracht wurden. Mitte Juni waren 360.000 zur Weiterverarbeitung freigegeben worden.

Unter den Anträgen dürften auch viele Doubletten von Menschen sein, die ihre Anträge an mehreren Stellen abgaben. Im Jänner war mit rund einer halben Million Anträge gerechnet worden. Die Aufenthaltsgenehmigung ist auf ein Jahr befristet, aber verlängerbar.

Hälfte zwischen 25 und 44 Jahre alt
Laut der Tageszeitung „La Vanguardia“ stammt mehr als die Hälfte der Anträge von Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren. Das sei auch die wichtigste Gruppe für den Arbeitsmarkt. Rund ein weiteres Viertel ist unter 25 Jahre alt.

Mehr als ein Viertel der bis Mitte Juni eingebrachten Anträge stammt von Menschen aus Kolumbien, die zweitstärkste Gruppe sind Marokkanerinnen und Marokkaner (rund 14 Prozent). Die meisten von ihnen reisten regulär per Touristenvisum ein.

 
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