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Spanien News

Wie hoch war denn die Beschäftigungsquote vor der Krise in Deutschland, und wie hoch in Griechenland?
Kleiner Tipp: Üblicherweise haben Frauen damals nicht gearbeitet.

Das deutsche Volk hat auch davor nicht in Saus und Braus gelebt. Große soziale Probleme gab es davor auch schon. Das Ausmaß einer Krise beurteilt man danach, wie viel Wohlstand verloren gegangen ist, und dieser Verlust ist für die Griechen heute größer, als für die Deutschen damals.

Ausgerechnet du unterstellst mir, ich wüsste Zahlen nicht zu deuten.

Und ja, mit Hitler endete die Wirtschaftskrise, weil die Wirtschaft wieder gewachsen ist. Das ist eine einfache Tatsache, die kein Akademiker der Welt ernsthaft leugnen wird.

Berlin war Ende der zwanziger Jahre sowas wie das kulturelle Zentrum der Welt, kaum irgendwo war der Lebensstandard so hoch wie damals in Berlin, Hamburg oder Köln (nicht in München, diese Stadt war eher provinziell und arm).

Hitler hat das Land auch vor dem Krieg bereits ruiniert, das wird dir jeder Ökonom sagen und nicht den bescheuerten Müll, den du hier verzapfst.
 
Exactamente al revés
Spanien will Abtreibungsrecht in Verfassung verankern
Die sozialistische Regierung will in Spanien das Recht auf Abtreibung in der Verfassung verankern. Mit dem Vorstoß reagiert Ministerpräsident Pedro Sanchez auf eine erneute Attacke der konservativen Volkspartei (PP) und der rechtsextremen Vox auf das von den Sozialisten liberalisierte Abtreibungsrecht in Spanien.

„In einem globalen Kontext von Angriffen auf sexuelle und reproduktive Rechte ist dieser Schritt notwendig, um die Freiheit und Autonomie der Frauen zu garantieren“, hieß es laut der Tageszeitung El Pais aus Regierungskreisen. Die Zeitung berichtete heute auch von zunehmenden Protesten von Abtreibungsgegnerinnen und -gegner in Spanien.

Die Initiative folgt auf ein von PP und Vox vergangene Woche im Madrider Stadtrat verabschiedetes Gesetz, das Gesundheitszentren in der von den Konservativen regierten Hauptstadtregion verpflichtet, Frauen vor dem Eingriff über ein angebliches „Post-Abtreibungstrauma“ zu warnen.

 
Fast 40 Tote bei Zugsunglück in Spanien
In Südspanien sind nach jüngsten Angaben mindestens 39 Menschen bei einem Zugsunglück gestern Abend gestorben. Das berichtete der spanische Sender RTVE. Mehr als 70 Verletzte liegen in Krankenhäusern, 15 Personen wurden schwer verletzt, sagte Regionalpräsident Juanma Moreno in den frühen Morgenstunden.

Ein Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg von Malaga nach Madrid sei bei Adamuz entgleist und auf das Nachbargleis gestürzt, teilte das Bahnnetzunternehmen ADIF mit. Der Hochgeschwindigkeitszug von Madrid nach Huelva, der auf dem Nachbargleis unterwegs war, sei daraufhin ebenfalls entgleist.

Ursache unklar
„Der Aufprall war so heftig, dass die beiden vorderen Wagen des zweiten Zuges infolgedessen aus den Gleisen geschleudert wurden“, sagte Verkehrsminister Oscar Puente. Diese Waggons stürzten eine vier Meter hohe Böschung hinunter und wurden weitgehend zerstört.

 
Spanien legalisiert Aufenthalt von rund 500.000 Migranten
Die linksgerichtete Regierung in Spanien will den Aufenthaltsstatus von Hunderttausenden Migrantinnen und Migranten ohne Papiere legalisieren. Migrationsministerin Elma Saiz sagte dem Sender RTVE, die Regierung werde gestern ein entsprechendes Dekret verabschieden. „Wir sprechen hier von Schätzungen, wahrscheinlich handelt es sich um etwa eine halbe Million Menschen“, sagte sie.

Die Begünstigten könnten dann „in jedem Sektor und in jedem Teil des Landes“ arbeiten. Die Ministerin verwies im Zuge dessen auf die „positiven Auswirkungen“ der Migration.

Premier Pedro Sanchez begründet die migrationsfreundliche Politik mit der Gefährdung des Sozialstaats und der Pensionssicherung aufgrund fehlender Arbeitskräfte und einer überalterten Bevölkerung.

Österreich mit Kritik
Kritik an dem Schritt kam aus Österreich. Der Sprecher von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bestätigte auf APA-Anfrage, dass die Maßnahme „zu einem Pull-Effekt nach Europa und in weiterer Folge zu Sekundärmigration innerhalb Europas führen“ könnte. „Die Vorgehensweise wird daher von vielen EU-Staaten wie auch von Österreich klar abgelehnt“, hieß es.

 
Spanien öffnet einen Weg, während andere zusperren
Spanien hat überraschend ein Dekret verabschiedet, das Hunderttausenden Menschen ohne Papiere einen Ausweg aus der rechtlichen Schwebe eröffnet. Wer bereits im Land lebt, kann eine befristete Aufenthaltserlaubnis beantragen und damit arbeiten. Die Entscheidung stellt das Land bewusst gegen den Kurs vieler westlicher Staaten, die ihre Migrationspolitik zuletzt verschärft haben. Die Regierung begründet den Schritt mit sozialem Zusammenhalt, wirtschaftlicher Stabilität und der Realität eines Arbeitsmarkts, der ohne Migrantinnen und Migranten nicht funktioniert. Landwirtschaft, Tourismus und Dienstleistungen hängen in weiten Teilen von ihrer Arbeit ab.

Der neue Status gilt nicht pauschal. Voraussetzung sind ein früherer Eintritt ins Land, eine Mindestaufenthaltsdauer und ein sauberes Führungszeugnis. Die Anträge sind zeitlich begrenzt, die Genehmigungen laufen zunächst ein Jahr und können verlängert werden. Es ist ein geregelter, enger Rahmen, kein offenes Tor. Dennoch reagiert die Opposition scharf. Konservative sprechen von Ablenkung, rechte Parteien von einer angeblichen Überforderung des Staates und kündigen juristische Schritte an.

Im internationalen Vergleich wirkt Spaniens Kurs wie ein Gegenentwurf. Während in den Vereinigten Staaten groß angelegte Festnahmen und Abschiebungen stattfinden, Großbritannien Regeln verschärft und andere Länder Haft androhen oder Auslagerungen planen, setzt Spanien auf Regularisierung. Dabei ist das Land nicht naiv. Grenzschutz wurde ausgelagert, Abkommen mit nordafrikanischen Staaten bestehen weiter. Doch im Inneren wird anerkannt, dass Menschen, die längst hier leben, arbeiten und Familien ernähren, nicht dauerhaft im Schatten gehalten werden können. Schätzungen gehen von mehreren Hunderttausend Betroffenen aus. Für sie bedeutet das Dekret vor allem eines: Planungssicherheit. Arbeiten ohne Angst, wohnen ohne Versteckspiel, ein Alltag mit Rechten und Pflichten. Spanien hat diesen Weg schon früher beschritten, unter unterschiedlichen Regierungen. Der Schritt von heute ist kein Bruch mit der Geschichte, sondern ihre Fortsetzung. In einer Zeit der Abschottung setzt das Land auf Ordnung durch Anerkennung.

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Spanien lässt keine Kampfflugzeuge starten, Trump tobt
Spaniens Premier Sánchez ist der Lieblingsfeind von Trump und Netanjahu. Schließlich ist er der einzige sozialdemokratische Führer in der EU, der sich den USA und Israel entgegenstellt

Die Beziehung zwischen den USA und Spanien könnte schlechter kaum sein. Ministerpräsident Pedro Sánchez nahm bei einer Regierungserklärung Mittwochfrüh kein Blatt vor den Mund: "Spaniens Position im Konflikt der USA und Israels mit dem Iran ist 'Nein zum Krieg'", sagte er in einer im Funk und Fernsehen übertragenen Ansprache. Sánchez erinnert damit an den Irakkrieg, als Hunderttausende genau unter diesem Motto auf die Straße gegangen waren. Damals regierten in Spanien die Konservativen unter José María Aznar. Dieser führte Spanien an der Seite der USA ins Feld. Die Partei steht auch jetzt wieder hinter Washingtons Politik.

Sánchez hingegen will nicht Komplize sein. Wie bei der Ukraine oder beim Gaza-Feldzug Israels sei Spanien gegen Gewalt, beteuert der Sozialist Sánchez. Zwar lehne seine Regierung "das schreckliche Mullahregime" ab, aber "eine Rechtswidrigkeit kann nicht mit einer anderen beantwortet werden". Sánchez fordert ein Ende der Kampfhandlungen und eine diplomatische Lösung des Konflikts. Den USA hat seine Linkskoalition bereits vor wenigen Tagen verboten, die Militärbasen in Rota und Morón in Südspanien für den Angriff zu nutzen. Die US-Armee zog daraufhin Flugzeuge nach Italien und ins deutsche Ramstein ab. Spanien werde sich nicht an "etwas mitschuldig machen", das "schlecht für die Welt" sei, "nur aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von irgendjemandem", beteuerte Sánchez in seiner Erklärung.

Trump droht mit Ende der Handelsbeziehungen

 
Madrid widerspricht Washington – Spanien lehnt Beteiligung am Krieg gegen Iran ab
Spaniens Außenminister José Manuel Albares widersprach der Aussage von Karoline Leavitt, Spanien habe einer Zusammenarbeit mit den USA im Krieg zugestimmt, und bezeichnete diese Darstellung als falsch. „Sie mag die Sprecherin des Weißen Hauses sein, aber ich bin Spaniens Außenminister, und ich kann Ihnen versichern, dass unsere Position unverändert bleibt.“
Zwischen Washington und Madrid ist ein offener Konflikt über den Krieg im Nahen Osten entstanden. Während das Weiße Haus erklärte, Spanien habe sich bereit erklärt, mit den amerikanischen Streitkräften zusammenzuarbeiten, weist die spanische Regierung diese Darstellung entschieden zurück. Außenminister José Manuel Albares sagte im Radiosender Cadena Ser, die Position Spaniens habe sich „keinen Millimeter verändert“. Spanien unterstütze weder die Bombardierung Irans noch die Nutzung seiner Militärbasen für Angriffe, die nicht durch die Charta der Vereinten Nationen gedeckt sind.

Kurz zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärt, Spanien habe seine Haltung geändert und sei bereit, mit dem amerikanischen Militär zu kooperieren. Nach ihren Worten habe Madrid die Botschaft von Präsident Donald Trump „laut und deutlich verstanden“. Die amerikanischen Streitkräfte stünden bereits in Abstimmung mit ihren spanischen Partnern.


Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte, Spanien habe sich bereit erklärt, mit dem US-Militär zu kooperieren, nachdem Präsident Donald Trump gesagt hatte, Madrid habe zuvor angedeutet, dass Washington bestimmte spanische Militärbasen nicht zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“ nutzen könne.

„Was Spanien betrifft, denke ich, dass sie die Botschaft des Präsidenten gestern laut und deutlich gehört haben. Nach meinem Verständnis haben sie sich in den vergangenen Stunden bereit erklärt, mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten. Der Präsident erwartet natürlich von allen europäischen Verbündeten, dass sie bei dieser seit langem angestrebten Mission kooperieren.“

Der Streit hat eine klare Vorgeschichte. Donald Trump hatte angekündigt, den Handel mit Spanien vollständig zu beenden, nachdem Albares erklärt hatte, dass die Vereinigten Staaten die gemeinsam betriebenen Militärbasen im Süden Spaniens nicht für Angriffe auf Iran nutzen dürfen, solange diese nicht vom Völkerrecht gedeckt sind.

Die spanischen Stützpunkte spielen für amerikanische Einsätze im Mittelmeerraum eine wichtige Rolle. Gerade deshalb hat die Frage ihrer Nutzung politische Bedeutung weit über Spanien hinaus. Während Washington nun von einer Zusammenarbeit spricht, hält Madrid öffentlich an seiner Ablehnung fest. Damit zeigt sich erstmals ein offener Bruch zwischen einem europäischen NATO-Staat und der amerikanischen Regierung über den Krieg gegen Iran. Inmitten der militärischen Eskalation wird damit auch sichtbar, wie tief die politischen Spannungen innerhalb westlicher Bündnisse inzwischen geworden sind.
 
Spaniens Nein – Sánchez stellt sich offen gegen Trump
Pedro Sánchez hat sich früh festgelegt. Noch bevor der Krieg gegen Iran begann, war intern klar, dass Spanien ihn ablehnen wird. Während viele europäische Regierungen vorsichtig agierten und den Kontakt zum Weißen Haus suchten, geht Madrid einen anderen Weg. Sánchez sagt offen Nein zum Krieg und verweigert den USA die Nutzung spanischer Luftwaffenbasen. Gleichzeitig lehnt er weiterhin das NATO-Ziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ab. Die Linie ist bewusst gewählt. Konflikte mit Washington werden nicht vermieden, sondern offen benannt. In Europa wächst dafür die Unterstützung.

Deutschland und Italien halten sich ebenfalls aus dem Krieg heraus. Umfragen zeigen, wie stark das Vertrauen in die USA gesunken ist. In Spanien lehnt eine große Mehrheit Trump ab, während dieser mit Handelsdrohungen reagiert. Innenpolitisch nutzt Sánchez die klare Haltung, obwohl seine Regierung unter Druck steht. Korruptionsvorwürfe im Umfeld seiner Partei und fehlende Mehrheiten im Parlament schwächen ihn. Gleichzeitig treibt er Themen voran, die über Spanien hinausgehen. Er fordert strengere Regeln für Plattformen wie X und will soziale Netzwerke stärker kontrollieren. Der Streit mit Elon Musk zeigt, wie direkt dieser Kurs geführt wird. Parallel baut Sánchez internationale Kontakte zu linken Politikern aus und sucht gezielt den Austausch mit US-Demokraten. Auch bei Sicherheit bleibt seine Linie widersprüchlich. Spanien blockiert militärische Unterstützung für den Krieg, beteiligt sich aber an Schutzmaßnahmen für europäische Partner wie Zypern. Aussagen aus Washington, Spanien arbeite militärisch mit den USA zusammen, weist Madrid öffentlich zurück. Die Regierung sieht sich dabei nicht isoliert, sondern als Teil eines wachsenden europäischen Kurses. Sánchez argumentiert, dass klare Positionen die Allianz stabiler machen als stilles Mitgehen. Seine Gegner halten dagegen, dass er innenpolitische Schwäche mit außenpolitischer Härte überdeckt. Sicher ist nur, dass Spanien sich nicht mehr einordnet, sondern selbst die Richtung vorgibt.
 
Spanien sperrt Luftraum für Militärflüge
Die spanische Regierung hat den Luftraum des Landes für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen.

Diese Maßnahme „ist Teil der Entscheidung der spanischen Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen“, berichtete die spanische Zeitung „El Pais“ heute unter Berufung auf Militärquellen.

Das Verbot betreffe nicht nur Starts von spanischem Boden, sondern auch den Überflug militärischer Flugzeuge, die etwa von Stützpunkten in Großbritannien und Frankreich aus operieren.

Madrid zählt in Europa zu den schärfsten Kritikern der militärischen Operationen der USA und Israels. Bereits kurz nach dem Beginn des Krieges hatte der sozialistische Premier Pedro Sanchez vor knapp einem Monat den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Moron für die Einsätze gegen den Iran untersagt. Diese Stützpunkte in Andalusien im Süden des Landes werden seit Jahrzehnten gemeinsam von Spanien und den USA betrieben.

 
Spaniens Kirche wird Missbrauchsopfer entschädigen
Die spanische Regierung und die katholische Kirche in Spanien haben heute vereinbart, Opfer sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen auch in bereits verjährten Fällen zu entschädigen.

Nach zweijährigen Verhandlungen wurde das Abkommen von der Regierung von Ministerpräsident Pedro Sanchez, der Kirche und dem spanischen Ombudsmann in Madrid unterzeichnet.

„Weltweit wegweisendes Modell“
Nach der Unterzeichnung versicherte Justizminister Felix Bolanos, es handle sich um ein „weltweit wegweisendes Modell“. Er sprach von einem „Tag der Gerechtigkeit für die Opfer“.

Der Staat werde bei den Anträgen „das letzte Wort haben“, und die Kirche „wird zahlen“, betonte der Minister der linken Regierung. Zur Höhe der Entschädigungen macht die Vereinbarung keine konkreten Vorgaben.

Das vereinbarte Verfahren richtet sich vor allem an Betroffene, deren Fälle strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden können, etwa wegen Verjährung oder weil die Täter nicht mehr leben. Dabei handelt es sich nach offiziellen Angaben um die Mehrheit der Opfer. Die Betroffenen dürfen ab dem 15. April ihre Anträge beim Justizministerium stellen.

Verfahren soll drei Monate dauern
Vorgesehen ist ein zweistufiges Verfahren: Eine unabhängige Kommission beim Ombudsmann prüft die Anträge und schlägt eine Entschädigung vor. Eine kirchliche Kommission nimmt dazu Stellung, aber die endgültige Entscheidung trifft der Ombudsmann. Die Kirche übernimmt die Zahlungen vollständig. Das Verfahren soll Ombudsmann Angel Gabilondo zufolge maximal drei Monate dauern.

 
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