Ich bin der Meinung eine Schule sollte ein neutraler Raum sein, und das geht nicht wenn gebetet wird.
Was ist denn mit denen, die von diesen Religionen abgelehnt werden? Also zum Beispiel Homosexuelle, da sind sich ja alle großen Religionen einig. Irgendwann ist das Beten und der Raum dafür Gewohnheitsrecht und dann kommt die Forderung, dass da keine Marsianer, Schwulen oder Frauen hindürfen. Das ist kein Privatclub, sondern eine von Steuern finanzierte Einrichtung, zu deren Besuch man sogar per Gesetz verpflichtet ist. Deswegen hinkt dieser Vergleich mit den Fluggesellschaften.
Ganz abgesehen von praktischen Problemen. Ich bin kein Schüler mehr, aber meine Religion schreibt mir zwingend vor, im Liegen auf einer Couch zu beten und das Gebet ist nur wirksam, wenn eine 50-Zoll Glotze mit PayTV an der Wand hängt.
Die, die hier für sich Toleranz fordern, sind meist die radikalsten innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft und haben selbst mit Toleranz wenig am Hut. Wobei das jetzt mein Vorurteil ist und sich nicht nur auf Moslems beschränkt (orthodoxe Juden fallen mir spontan auch ein, oder irgendwelche bibeltreuen Christen in den USA). Okay, generell sind mir solche Leute mit ihrem ausgeprägten Sendungsbewußtsein suspekt.