Nein ich versuche rein Objektiv die Sache zu betrachten, jedoch ist es natürlich nicht so einfach wie für jeden von uns.
Ich verurteile Gewalt jeglicher Art ob diese von Albanern o. von Serben kommen.
Diese Situation im Norden wird eben vom Staat Serbien gefördert, auch wenn diese schon längst die Kontrolle verloren haben, waren es Sie & die Franzosen welche diese Probleme erst geschaffen haben, wir sollten nicht vergessen das nach Kriegsende als die K-For u. vor allem die Französische Truppen in den Norden gekommen sind, sie dabei zugeschaut haben wie Albanische Familien vom Norden Mitrovicas in den Süden vertrieben wurden, ob das jetzt Tränen bei einen auflöst oder Freude ist ganz allein seine Sache, jedoch versuche ich mir diese Seite eben anders vorzustellen, als sich das Kosovo einseitig unabhängig erklärte, hätten doch die Albaner in Serbien, sprich die Minderheit ebenfalls sich dazu entscheiden können das zu tun was eben die Serben im Norden machen, jedoch haben Sie es nicht, auch die Albaner in anderen Orten, auch wenn es nicht den Staat Serbien betrifft waren u. sind bis heute keine Extremen Auseinandersetzungen dem Staat in dem Sie leben gegenüber vorgegangen, im Norden hingegen sieht es eben anders aus, diese Menschen wollen keine Lösung
Wie geschrieben es ist ein Thema wo man sich Std lang unterhalten kann, von mir aus können die Serben Demonstrieren, u. alle möglichen Rechtliche Vorgänge gegen den Staat Kosovo Gerichtlich vorgehen wo auch immer sei es das IGH o. selbst vor dem UN o. what weiss ich, sie haben das Recht dazu, u. kein Mensch dürfte sie davon abhalten, wie schon I'AM beschrieb, jedoch Bitte nicht so, das ist ein wenig zu viel von allem.
EDIT:
Gut und bemüht geschrieben, dafür mein Dank
Ich weiß nicht Eli, ich sehe eine sehr schwierige und auch nur sehr schwer auflösbare Situation, will man wirklich den Interessen aller Beteiligten gerecht werden.
Die Serben, allem voran jene, die in Kosovo leben und in ihrem Alltag davon betroffen sind, wurden spätestens seit 2008 schon einseitig mit Fakten konfrontiert, die ein wenig an „Friss oder stirb“ erinnern. Nicht falsch verstehen bitte. Auf rechtlichem Weg noch irgendwie versuchen, seine Interessen zu wahren, ist unrealistisch. Also versucht man sich wahrscheinlich auch wegen der (noch) höheren Zahl, sich „praktisch“ der realen kosovarischen Hoheitsgewalt und somit faktisch unumkehrbaren Tatsachen entgegen zu stellen. Und das einzig wirksame Mittel, was sie wahrscheinlich noch sehen scheint Blockade und Protest mit Waffen in der Hand. Ob sie das Recht haben, ich glaube nicht. Andere mögen das anders sehen.
Das Supertraurige und Paradoxe ist, beide Seiten müssten sich eigentlich nur zu gut in den anderen hinein versetzen können. Und doch scheint selbst nebeneinander her zu leben schwerer als je zuvor.
Ich glaube, dass auch auf Seiten der kosovarischen Regierung einiges anders gemacht werden müsste. Und ich meine nicht Szenarien eines notfalls gewaltsamen Einmarsches sozusagen. Es war und ist aus serbischer Sicht ein schwer zu schluckendes Thema. Das muss auch Regierung Thaci verstehen. Ich denke, sie muss noch mehr den Dialog mit den Menschen im Norden suchen, vielleicht auch notfalls riskieren und sich vor Ort begeben. Wenn sie die Regierung wirklich auch der Serben und für sie in einem multiethnischen Staat sein möchte. Wie anders lassen sich massive Vorurteile, Ängste ausräumen? (Vielleicht naiv, aber den Dialog mit „Beograd“ sehe ich weniger als Problem oder hinderlich.) Stattdessen scheint auch die Regierung eine Rhetorik einzuschlagen, die allgemein zumindest schnell das Gefühl vermitteln kann, die Menschen im Norden pauschal werden als ignorante, verhandlungsunwillige, -fähige Kriminelle und Terroristen hingestellt. Ich habe keinen Grund, dem draginho nicht zu glauben, wenn er aus offenbar familiärem Einblick schreibt, dass sehr wohl friedliche Bürger und Nichtkriminelle an den Barrikaden standen. Deswegen scheint mir eine solche Rhetorik auch nicht hilfreich bei der Lösung offenbar derart massiver Probleme im Miteinander. Ich habe aber da nicht den besten Einblick und möchte nicht zu Unrecht "beschuldigen". Bitte ggf. um Korrekturen. Ich drücke die Daumen, dass diese Probleme bewältigt werden können, bevor radikale und auch zu Gewalt bereite Kräfte gewinnen.
