Der wichtigste Unterschied ist aus meiner Sicht die Ergebnisoffenheit in den Wissenschaften: eine Theorie gilt, solange sie nicht irgendjemand widerlegt. Ist das der Fall, muss sie verworfen oder korrigiert werden - nicht mal King Newton wurde verschont. Religionen sind dogmatisch und lassen keinen Freiraum für Entwicklung oder gar Korrektur, ja nicht mal Diskussion oder gar Kritik ist erwünscht (bzw. war/ist lebensgefährlich).
Der zweitwichtigste Unterschied ist für mich, dass Naturwissenschaften i.d.R. konkrete Vorhersagen machen, die i.d.R. über mitgelieferte Methoden (Formeln/Modelle) jederzeit falsifiziert werden können. Religionen machen zahllose Vorhersagen, liefern aber Null Beiwerk, wie das konkret und messbar überprüft werden könnte.
naja, die Quintessenz daraus ist für mich:
Die Wissenschaften wollten und wollen sich mit dem Glauben nicht messen bzw. vergleichen weil die zugrundeliegenden Konzepte und Methoden völlig inkompatibel sind.