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Vor 13 Jahren wurde die Bundesrepublik Jugoslawien bombadiert!

Die NATO setzte Kriegswaffen ein, mit denen die politische Führung in Belgrad nicht getroffen werden konnte und die auch im Einsatz gegen die jugoslawischen Truppen im Kosovo nicht sehr erfolgreich waren. Staatssekretär Walter Kolbow wunderte sich über die intakte jugoslawische Armee die aus dem Kosovo abzog (vgl. dpa-Meldung vom 14.06.99), die Times schreibt, dass lediglich 13 jugoslawische Panzer im Kosovo zerstört worden seien und das jugoslawische Militär beschreibt, wie es mit Panzer-Attrappen die NATO narrte. Die NATO musste zugegeben, dass aus 5.000 bis 6.000 Metern Höhe oft unklar ist, was getroffen wurde, aufgrund der »Heimatfront« aber Druck zu Erfolgsmeldungen bestand.
Mit dieser Art der Kriegsführung konnte die NATO eine »humanitäre Katastrophe« nicht verhindern, sie wurde eher angeheizt. Vesna Pesic, Oppositionsvertreterin in Jugoslawien, erklärt: „Es gab einen schon vor dem Krieg bekannten Plan, wonach die jugoslawische Armee das Kosovo angreifen würde, sobald die NATO Jugoslawien angreift. Das war kein Geheimnis.“ (vgl. Die Woche 16.07.1999). Heute geben auch NATO-Kreise dies indirekt zu. Der ehemalige UNPROFOR-Kommandeur Michael Rose meint in einem Leserbrief an die Times zum Kosovo, dass es nicht möglich sei, eine Bevölkerung aus 15.000 Fuß Höhe zu beschützen.
Wenn die vorgegebenen »humanitären Ziele« wegfallen, so bleibt, dass die NATO Krieg führte um der eigenen Glaubwürdigkeit willen, als Teiltest der neuen NATO-Strategie, als Machtdemonstration, zur Stärkung der eigenen Position gegenüber UNO und OSZE sowie gegenüber Nicht-NATO-Staaten wie Russland und China.






Tobias Pflger Die Waffen des Krieges (in 1999-3)
 
Serbien hat im Kosovo auch für den Frieden gekämpft...ähnlich wie dein Gleichnis ^^ Denkst du eigentllich bevor du so einen Mist schreibst ?



das verbrechen passiert sind seitens der jugoslawischen armee und sonderpolizei im kosovo leugne ich nicht und dafür wurden und werden diejenigen bestraft auch von serbischen gerichten......aber was im kosovo stattfand ist etwas legitimes ....die staatlichen organe gingen gegen separatisten vor und haben versucht die ordnung wieder herzustellen....die nato dagegen hat einen souveränen staat angegriffen um angeblich für frieden zu sorgen.......die uck war eine terroristische organisation wie auch die raf in deutschland und der kampf dagegen war legitim.....wieviel zivile opfer gab es seitens der uck? sowas intressiert die meisten net den sie sehen es als legitim in ihrem angeblichen freiheitskampf aber ne bestie ist ne bestie egal für was sie kämpft...das du es anderes siehst versteh ich und es bringt nix mit mir zu disskutieren ....kosovo je srbija.......
 
High-Tech-Krieg

Florian Rötzer 28.06.99

Der Sieg der NATO über Attrappen

Als die serbischen Streitkräfte nach dem NATO-Luftkrieg von 78 Tagen aus dem Kosovo abzogen, verließen 250 Panzer, über 400 gepanzerte Fahrzeuge, über 300 Artilleriegeschütze und mehr als 45000 Soldaten die Kampfzone. Die serbische Armee war weitgehend intakt und machte keineswegs den Eindruck, besiegt worden zu sein. Das serbische Fernsehen zeigte Bilder von der im Triumph abrückenden Armee. Das alles stand ganz im Gegensatz zur NATO-Propaganda, daß die Bombardierung der serbischen Armee große Verluste beschert und letztlich dazu begetragen habe, Milosevich zum Einlenken zu bewegen.

In den 78 Tagen flogen 720 Flugzeuge an die 36000 Einsätze und warfen 200000 Bomben ab, darunter 2000 "smart bombs". NATOs Oberkammandierender Wesley Clark sagte noch letzte Woche, daß die Luftangriffe 110 der 300 serbischen Panzer im Kosovo zerstört hätten. Die NATO behauptete, daß 60 Prozent der serbischen Artillerie und 40 Prozent der Panzer beschädigt oder zerstört worden seien. Und 5000 Soldaten seien getötet und viele weitere verletzt worden. Als weitere Propaganda wurden Berichte der serbischen Armee abgetan, daß lediglich 13 Panzer zerstört und 500 Soldaten getötet worden seien.

Nach dem Einmarsch der KFOR wird nicht nur zur Rechtfertigung des Bomardments im humanbitären Auftrag nach Massengräbern und Beweisen für Massaker gesucht, sondern auch nach zerstörten militärischen Zielen. Damit aber hat die NATO offenbar Schwierigkeiten, während die Schäden an der Infrastruktur, also bei Brücken, Erdölraffinerien, Stromwerken, militärischen Gebäuden oder Fabriken unübersehbar sind und die NATO-Angriffe in keiner Weise die ethnische Säuberung reduzieren oder gar stoppen konnten. Bislang jedenfalls wurden von den über 100 angeblich zerstörten Panzern gerade einmal drei gefunden.

Man habe nichts gefunden, zitiert die New York Times Dietmar Jeserick, der Sprecher der deutschen Friedenstruppen. Man habe zwar Stellungen des serbischen Militärs und dort auch Bombenschäden entdeckt, aber keine zerstörten Fahrzeuge oder Panzer. Man fand allerdings viele Unterstände, wo sich die serbische Armee versteckte - und eine ganze Menge von Attrappen, beispielsweise Panzer aus Holz und Plastik oder alte Fahrzeuge, die man so umgebaut hatte, daß wie Panzer aussahen. Haben die NATO-Flieger, von Wesley Clark erst unlängst zu "Helden" verklärt, die gegen das Böse in den Krieg zogen, also vor allem zivile Objekte und Zivilisten getroffen - und ansonsten mit ihrer modernsten technischen Ausstattung Jagd auf Attrappen gemacht?

Zum Ziel wurden sogar Brückenattrappen, zu denen Streifen aus schwarzem Plastik über die Felder gezogen wurden, um Straßen vorzutäuschen. Die NATO schweigt allerdings über solche Mißerfolge, die trotz oder wegen der eingesetzten High-Tech entstanden. Mit der großen Geschwindigkeit und aus der großen Höhe, in der die Flugzeuge flogen, lassen sich womöglich Attrappen nicht von wirklichen Panzern und Flugzeugen unterscheiden. Angeblich haben die Serben beim Abzug eine Menge zerstörter Panzer mitgenommen, um sie für Ersatzteile auszuschlachten. Die militärischen Erfolgsmeldungen während des Krieges gleichen jedenfalls denen des serbischen Militärs, die auch ja auch behauptet haben, Dutzende von feindlichen Flugzeugen abgeschossen zu haben.

So wie es derzeit aussieht, hat der Krieg auf beiden Seiten dasselbe Ziel gehabt: Schonung der eigenen Soldaten und Ausrüstung, Zerstörung ziviler Ziele und Tötung von Zivilisten. Schätzungen gehen davon aus, daß der Wiederaufbau des Landes zwischen 20 und 100 Milliarden Dollar kosten werde und 40 Jahre dauern könnte. Ist der Kosovo-Krieg ein Vorschein künftiger High-Tech-Kriege, bei denen das Verhältnis von zivilen und militärischen Opfern nur bis ins Extrem getrieben wird? So gesehen könnte man nur empfehlen, möglichst in den Militärdienst einzutreten, um vom Krieg verschont zu bleiben und trotzdem als Held gefeiert zu werden.

High-Tech-Krieg - Der Sieg der NATO über Attrappen
 
Verdreht wird da niggs. Ich frage mich nur warum die Journalisten im Rahmen ihrer journalistischen Tätigkeiten nicht den Hinweisen auf der anderen Seite nachgegangen sind.

Im Grunde genommen ist es doch genau das, was Du und ähnliche den westlichen Medien doch zum Dauervorwurf machen. Nämlich diese belosvetska-zavera-protiv-srpske-nejaci Nummer....:D

Und is klar: Zeugen und OSZE-Beobachter sind immer nur so lange gut, wie sie ins serbische Weltbild passen. Anders ist nämlich schlecht...:D



Das hoch stilisieren eines einzelnen Vorgangs mit dem Ziel die nachweislichen Verbrechen an Albanern als Kampfhandlungen und Natobombardierung abzutun ist das wirklich lächerliche hier. Genau hier liegt auch mehr das serbische Wahrnehmungsproblem, als meine (angebl.) Serbophobie....

Aber gut...wenn Du Nachts nichts besseres zu tun hast als Dokus zu glotzen...:D

Viel geredet alter Mann und nix gesagt!
Du und deinesgleichen erhaltet hier Quellen von Reportern, OSZE Beobachtern, Diplomaten, Generälen, Offizieren die genau das widergeben was ich dir erzähle....und dir fällt wirklich nichts besseres ein als dieser peinliche Post!?:fts:
 
Was denkt ihr serben, warum wurde serbien angegriffen?


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