Ilir O
Dibran
Weil es schön ist:
1)
[FONT=Verdana, Arial, sans-serif]NACH DEN MANIPULATIONEN AN DEM ARD FILM »ES BEGANN MIT EINER LÜGE«[/FONT]Deutsches Fernsehen soll sich bei der Kosovo Bevölkerung entschuldigen
Am 8. Februar sendete die ARD zur besten Sendezeit den WDR-Film »Die Story. Es begann mit einer Lüge" Dieser 45 Minuten Film war eine einzige Beleidigung der Kosovo-Bevölkerung. Diese Bevölkerung lebt noch heute unter dem Trauma, dass sie aus ihren Dörfern und Städten vertrieben werden sollte. Die Mehrheit des Volkes wurde 1999 aus ihren Häusern, Dörfern, Besitztümern gejagt. Dieser Bevölkerung wurde in diesem Film erzählt: dass sie sich nicht so haben soll, die Toten seien normales Strandgut eines Bürgerkrieges; sie seien nur geflohen wegen der NATO-Bombenangriffe. Vorher hätten sie auf dem grünen Rasen des Stadions trainiert, was sie jetzt auch wieder tun. Dass es einen Kriegstreiber in Belgrad gegeben hatte, der von Den Haag gesucht wird, hat der WDR in seinem Film übersehen. Massaker gab es keine, weil die Opfer nicht aus nächster Nähe erschossen oder nicht mit genügend Kugeln im Bauch gefunden wurden.
Es ist eine Riesen-Sauerei, bezahlt von den deutschen Gebührenzahlern.
Der Film »Die Story: Es begann mit einer Lüge« ist gestern, am 21. 2., zum 14. Mal im Belgrader Auslands-Fernsehen gezeigt worden (hat der WDR das genehmigt?). Dieser Film hätte auch von Belgrad und Milosevic produziert werden können - er war lupenrein das 1:1 Spiegelbild der Milosevic-Propaganda.
Die Fälschungen:
1. Es wird so getan, als ob die Bevölkerung im Kosovo vor den NATO-Luftschlägen geflohen ist;
2. Massaker von Rogovo: Der OSCE-Mann Hensch war erst 6-7 Stunden nach dem Massenmord in ROGOVO am Platz; Shefqet Berisha hat gesehen, dass die serbische Polizei neben die Ermordeten Waffen legte. Dieser Berisha hat dem Filmteam berichtet, dass neun der Ermordeten Zivilisten waren. Das hat den WDR-Autor gar nicht interessiert.
3. Stadion Prishtina: Shaban Kelmendi gibt sein Statement in einer Nachbarswohnung; auf dem Balkon seines Nachbarn erklärt er etwas über das Stadion, sagt aber, dass nördlich des Stadions ca. 10.000 Kosovaren zum Abtransport für den Zug nach Mazedonien konzentriert wurden; genau das haben die Autoren weggeschnitten, weil es nicht zur These passte;
4. Abfackeln der Häuser mit Gas und Kerze - In Petersthice wurde ein Interview von Fatmir Zymeri gefälscht. Er sagt nicht, wir haben diese Methode »nicht« erlebt, sondern wir haben »nicht nur« diese Methode des Hauszerstörens mit Kerze und Gas erlebt.
5. »S« in kyrillischer Schrift gab es oft an Serbenhäusern im Kosovo.
Wir sind betroffen von den Manipulationen, die man auch ohne das Zeugnis des Dolmetschers sehen kann. Wir sind empört über die Fälschungen, die nicht nur die Kosovo-Bevölkerung beleidigen, sondern auch das Publikum in Deutschland in die Irre treiben sollen.
Fazit: Dieser Film begann nicht nur mit einer Lüge, er bestand eigentlich fast ausschließlich aus Manipulationen und Fälschungen.
Cap Anamur fühlt sich seinen Spendern wie der Kosovo-Bevölkerung verantwortlich. Beide wurden durch diesen Film beleidigt. Die ARD und der WDR sollten sich bei der Kosovo-Bevölkerung entschuldigen. Das ist das Mindeste als Antwort auf die heute bekannt gewordenen Fälschungen.
2)
[h=2]Scharping fordert WDR-Entschuldigung[/h]19.03.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Umstritten war die WDR-Doku «Es begann mit einer Lüge» schon vor ihrer Ausstrahlung. Nun verlangt der Bundesverteidigungsminister, dass sich der Sender bei der Bundeswehr entschuldigt.
HAMBURG. Der «Bild»-Zeitung sagte Rudolf Scharping: «Der fragliche Film enthält unverantwortliche Verkürzungen, auch Verfälschungen. Das wird durch Zeugenaussagen belegt, die das Verteidigungsministerium WDR und ARD zur Verfügung stellt. Ich hoffe, der WDR ist souverän genug, sich bei der Bundeswehr und ihren Angehörigen zu entschuldigen.»Der Anfang und Mitte Februar im WDR zwei Mal ausgestrahlten Film «Es begann mit einer Lüge» hatte sich kritisch mit dem Einsatz der Bundeswehr im Kosovo-Krieg auseinandergesetzt – und damit sowohl innerhalb der ARD als auch öffentlich eine Diskussion ausgelöst. Der Film der «Monitor»-Autoren Jo Angerer und Mathias Werth hatte unter anderem die These aufgestellt, dass der Eintritt Deutschlands in den Jugoslawien-Krieg vor zwei Jahren durch bewusstes Lügen der Bundesregierung herbeigeführt wurde. (AFP)
Willst du noch ein paar?1)
[FONT=Verdana, Arial, sans-serif]NACH DEN MANIPULATIONEN AN DEM ARD FILM »ES BEGANN MIT EINER LÜGE«[/FONT]Deutsches Fernsehen soll sich bei der Kosovo Bevölkerung entschuldigen
Am 8. Februar sendete die ARD zur besten Sendezeit den WDR-Film »Die Story. Es begann mit einer Lüge" Dieser 45 Minuten Film war eine einzige Beleidigung der Kosovo-Bevölkerung. Diese Bevölkerung lebt noch heute unter dem Trauma, dass sie aus ihren Dörfern und Städten vertrieben werden sollte. Die Mehrheit des Volkes wurde 1999 aus ihren Häusern, Dörfern, Besitztümern gejagt. Dieser Bevölkerung wurde in diesem Film erzählt: dass sie sich nicht so haben soll, die Toten seien normales Strandgut eines Bürgerkrieges; sie seien nur geflohen wegen der NATO-Bombenangriffe. Vorher hätten sie auf dem grünen Rasen des Stadions trainiert, was sie jetzt auch wieder tun. Dass es einen Kriegstreiber in Belgrad gegeben hatte, der von Den Haag gesucht wird, hat der WDR in seinem Film übersehen. Massaker gab es keine, weil die Opfer nicht aus nächster Nähe erschossen oder nicht mit genügend Kugeln im Bauch gefunden wurden.
Es ist eine Riesen-Sauerei, bezahlt von den deutschen Gebührenzahlern.
Der Film »Die Story: Es begann mit einer Lüge« ist gestern, am 21. 2., zum 14. Mal im Belgrader Auslands-Fernsehen gezeigt worden (hat der WDR das genehmigt?). Dieser Film hätte auch von Belgrad und Milosevic produziert werden können - er war lupenrein das 1:1 Spiegelbild der Milosevic-Propaganda.
Die Fälschungen:
1. Es wird so getan, als ob die Bevölkerung im Kosovo vor den NATO-Luftschlägen geflohen ist;
2. Massaker von Rogovo: Der OSCE-Mann Hensch war erst 6-7 Stunden nach dem Massenmord in ROGOVO am Platz; Shefqet Berisha hat gesehen, dass die serbische Polizei neben die Ermordeten Waffen legte. Dieser Berisha hat dem Filmteam berichtet, dass neun der Ermordeten Zivilisten waren. Das hat den WDR-Autor gar nicht interessiert.
3. Stadion Prishtina: Shaban Kelmendi gibt sein Statement in einer Nachbarswohnung; auf dem Balkon seines Nachbarn erklärt er etwas über das Stadion, sagt aber, dass nördlich des Stadions ca. 10.000 Kosovaren zum Abtransport für den Zug nach Mazedonien konzentriert wurden; genau das haben die Autoren weggeschnitten, weil es nicht zur These passte;
4. Abfackeln der Häuser mit Gas und Kerze - In Petersthice wurde ein Interview von Fatmir Zymeri gefälscht. Er sagt nicht, wir haben diese Methode »nicht« erlebt, sondern wir haben »nicht nur« diese Methode des Hauszerstörens mit Kerze und Gas erlebt.
5. »S« in kyrillischer Schrift gab es oft an Serbenhäusern im Kosovo.
Wir sind betroffen von den Manipulationen, die man auch ohne das Zeugnis des Dolmetschers sehen kann. Wir sind empört über die Fälschungen, die nicht nur die Kosovo-Bevölkerung beleidigen, sondern auch das Publikum in Deutschland in die Irre treiben sollen.
Fazit: Dieser Film begann nicht nur mit einer Lüge, er bestand eigentlich fast ausschließlich aus Manipulationen und Fälschungen.
Cap Anamur fühlt sich seinen Spendern wie der Kosovo-Bevölkerung verantwortlich. Beide wurden durch diesen Film beleidigt. Die ARD und der WDR sollten sich bei der Kosovo-Bevölkerung entschuldigen. Das ist das Mindeste als Antwort auf die heute bekannt gewordenen Fälschungen.
2)
[h=2]Scharping fordert WDR-Entschuldigung[/h]19.03.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Umstritten war die WDR-Doku «Es begann mit einer Lüge» schon vor ihrer Ausstrahlung. Nun verlangt der Bundesverteidigungsminister, dass sich der Sender bei der Bundeswehr entschuldigt.
HAMBURG. Der «Bild»-Zeitung sagte Rudolf Scharping: «Der fragliche Film enthält unverantwortliche Verkürzungen, auch Verfälschungen. Das wird durch Zeugenaussagen belegt, die das Verteidigungsministerium WDR und ARD zur Verfügung stellt. Ich hoffe, der WDR ist souverän genug, sich bei der Bundeswehr und ihren Angehörigen zu entschuldigen.»Der Anfang und Mitte Februar im WDR zwei Mal ausgestrahlten Film «Es begann mit einer Lüge» hatte sich kritisch mit dem Einsatz der Bundeswehr im Kosovo-Krieg auseinandergesetzt – und damit sowohl innerhalb der ARD als auch öffentlich eine Diskussion ausgelöst. Der Film der «Monitor»-Autoren Jo Angerer und Mathias Werth hatte unter anderem die These aufgestellt, dass der Eintritt Deutschlands in den Jugoslawien-Krieg vor zwei Jahren durch bewusstes Lügen der Bundesregierung herbeigeführt wurde. (AFP)
