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Die multikulturelle Prognose für Europa

Ein Verbrechen ist Assimilation vielleicht nicht, trotzdem wenn die europäische Länder darauf bestehen, werden sie wahrscheinlich in der Zukunft als Gesellschaften versagen. Man kann nicht einfach die heutige Situation betrachten, sondern auch wie das in einigen Jahrzehnten aussehen wird.

Ich finde Europa im weltweiten Vergleich ziemlich pluralistisch.
 
Nein, ich meine, hey, viele Türken sind hier geboren und aufgewachsen und kennen die Türkei nicht mehr. Ich denke, wir sollten auch als Minderheit in Deutschland anerkannt werden. Das wäre ein guter Schritt. Die Parallelgesellschaften würden so besser funktionieren und träfen auf mehr Akzeptanz.

Wenn wir schon mal dabei sind, kannste Dich ja auch für deutliche Verbesserungen bei der Gleichstellung von EUREN Frauen unter Euren Glaubensbrüdern einsetzen und ich werde mal sehen, was ich anderweit für Dich tun kann, sofern Handlungsbedarf objektiv gegeben ist.

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Ja, aber Brasilien ist nicht Norwegen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Wie Recht Du hast.
Und Athen ist nicht Istanbul.
 
Wenn wir schon mal dabei sind, kannste Dich ja auch für deutliche Verbesserungen bei der Gleichstellung von EUREN Frauen unter Euren Glaubensbrüdern einsetzen und ich werde mal sehen, was ich anderweit für Dich tun kann, sofern Handlungsbedarf objektiv gegeben ist.

Na ja, ich fahre meine Schwester immer zum Taekwondo. :lol: Typisch, gleich auf die persönl. Eben rutschen.





Wie Recht Du hast.
Und Athen ist nicht Istanbul.

Das lässt sich arrangieren. 8-)
Nein, das war ein Scherz. Lache.

Und stelle dich nicht bewusst dumm an. SA ist nicht der islamische Staat und Norwegen ist nicht der Durchschnitt für christlich geprägte Nationen. Dass du selbst das nicht einsehen willst...lächerlich.
 
Ich finde Europa im weltweiten Vergleich ziemlich pluralistisch.

Da bin ich mir nicht sicher, in einigen Aspekten vielleicht schon, in anderen nicht, aber sowieso der weltweite Vergleich ist nicht das Wichtigste. Die Frage ist, ob es pluralistisch genug ist, um mit den neuen Verhältnissen zurechtzukommen. Ich denke, es ist das zur Zeit noch nicht. Es kann aber sich auch schrittweise verändern.
 
Na ja, ich fahre meine Schwester immer zum Taekwondo. :lol: Typisch, gleich auf die persönl. Eben rutschen.







Das lässt sich arrangieren. 8-)
Nein, das war ein Scherz. Lache.

Und stelle dich nicht bewusst dumm an. SA ist nicht der islamische Staat und Norwegen ist nicht der Durchschnitt für christlich geprägte Nationen. Dass du selbst das nicht einsehen willst...lächerlich.

Die von mir bezeichneten Extreme machen die angesprochenen "Systemunterschiede" nicht kleiner.
M.a.W. ich bin der Meinung, dass in D lebende Fremde sich anpassen müssen.
Allerdings bin ich dafür, dass sie ihren Glauben frei leben sollen, bis auf mögliche Praktiken, die hier gegen das "Wohlbefinden" stoßen.
Ich sehe also in einer Assimilierung keinen Nachteil,noch weniger ein Verbrechen.
 
Da bin ich mir nicht sicher, in einigen Aspekten vielleicht schon, in anderen nicht, aber sowieso der weltweite Vergleich ist nicht das Wichtigste. Die Frage ist, ob es pluralistisch genug ist, um mit den neuen Verhältnissen zurechtzukommen. Ich denke, es ist das zur Zeit noch nicht. Es kann aber sich auch schrittweise verändern.

ich find's beschissen, dass es so eine Problematik überhaupt geben muss. Dass es für viele nicht selbstverständlich ist, dass wenn zu einer total anderen Kultur dazustoßen, da auch an Kompromissen zu arbeiten und Spielregeln fürs Zusammenleben einzuhalten. Und hier redet niemand davon, dass die Leute nicht in die Moschee sollen oder ihre Kulturtreffs haben. Ist mir doch alles scheißegal. Und man kann auch brav und nett leben, wenn man die Sprache des Landes NICHT spricht, allerdings find ich es wenig amüsant, wie dann Behördengänge ablaufen müssen, bzw wenn ich in irgendeiner Art mit diesen Leuten kollidiere und wir haben keine sprachliche Basis. Hier hat auch der Staat die Bringschuld, entsprechend Kurse und Möglichkeiten einzurichten, die die Leute nutzen können, denn es ist ja Interesse des Staates, dass das Kommunizieren mit diesen Leuten möglich wird. Und ich glaube nur so weit an Parallelgesellschaften, wie diese auch in der Lage sind, mit der Gesellschaft des Gastgeberlandes zu harmonieren. Sprich, sich im Falle des Falles auch fair und gleichberechtigt austauschen zu können. Und wenn jemand sich gerne frewillig assimiliert, dann soll man ihn lassen, wieso müssen sich die Leute irgendeine Scheiße von Oberpatrioten anhören?
 
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bald :masar2:
 
Meiner Meinung nach werden sich Abgrenzungen in Europa in Zukunft eher im Bereich Atheisten - Gläubige weiter entwickeln, Christentum und Islam werden im selben Team sein und keine gravierenden Abgrenzungen untereinander haben.
 
ich find's beschissen, dass es so eine Problematik überhaupt geben muss. Dass es für viele nicht selbstverständlich ist, dass wenn zu einer total anderen Kultur dazustoßen, da auch an Kompromissen zu arbeiten und Spielregeln fürs Zusammenleben einzuhalten. Und hier redet niemand davon, dass die Leute nicht in die Moschee sollen oder ihre Kulturtreffs haben. Ist mir doch alles scheißegal. Und man kann auch brav und nett leben, wenn man die Sprache des Landes NICHT spricht, allerdings find ich es wenig amüsant, wie dann Behördengänge ablaufen müssen, bzw wenn ich in irgendeiner Art mit diesen Leuten kollidiere und wir haben keine sprachliche Basis. Hier hat auch der Staat die Bringschuld, entsprechend Kurse und Möglichkeiten einzurichten, die die Leute nutzen können, denn es ist ja Interesse des Staates, dass das Kommunizieren mit diesen Leuten möglich wird. Und ich glaube nur so weit an Parallelgesellschaften, wie diese auch in der Lage sind, mit der Gesellschaft des Gastgeberlandes zu harmonieren. Sprich, sich im Falle des Falles auch fair und gleichberechtigt austauschen zu können. Und wenn jemand sich gerne frewillig assimiliert, dann soll man ihn lassen, wieso müssen sich die Leute irgendeine Scheiße von Oberpatrioten anhören?

Also, was du über Parallelgesellschaften sagst, ist auch was ich meinte (also, dass sie genüg durchlässig sein müssen). Und es stimmt schon, wenn man sich assimilieren will, sollte man das dürfen, und wenn nicht, sollte man auch das Recht auf nicht-Assimiliation haben. Und sicher müssen alle an Kompromissen arbeiten.

Das Andere, was du sagst, mag für die heutige Situation ganz richtig sein. Mit einer zunehmender Zuwanderung wird man aber auch mit anderen Begriffen denken müssen. Die "Sprache des Landes", "Gastgeberland", "Assimilation", das alles setzt voraus, dass es eine Gruppe gibt, die von Größe her dominant ist. Das ist auch normal, weil Europa der Geburtsort des Nationalismus ist, und man immer noch auf die Idee des einheitlichen Nationalstaates sehr fixiert ist. Wenn aber in der Zukunft keine Gruppe mehr gibt, die deutlich größer als alle andere ist, wird man auch andere Regeln suchen müssen. Indien kann z.B. als Staat existiert, obwohl es einen ziemlich großen ethnischen, kulturellen, sprachlichen und religiösen Pluralismus gibt.
 
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