ich find's beschissen, dass es so eine Problematik überhaupt geben muss. Dass es für viele nicht selbstverständlich ist, dass wenn zu einer total anderen Kultur dazustoßen, da auch an Kompromissen zu arbeiten und Spielregeln fürs Zusammenleben einzuhalten. Und hier redet niemand davon, dass die Leute nicht in die Moschee sollen oder ihre Kulturtreffs haben. Ist mir doch alles scheißegal. Und man kann auch brav und nett leben, wenn man die Sprache des Landes NICHT spricht, allerdings find ich es wenig amüsant, wie dann Behördengänge ablaufen müssen, bzw wenn ich in irgendeiner Art mit diesen Leuten kollidiere und wir haben keine sprachliche Basis. Hier hat auch der Staat die Bringschuld, entsprechend Kurse und Möglichkeiten einzurichten, die die Leute nutzen können, denn es ist ja Interesse des Staates, dass das Kommunizieren mit diesen Leuten möglich wird. Und ich glaube nur so weit an Parallelgesellschaften, wie diese auch in der Lage sind, mit der Gesellschaft des Gastgeberlandes zu harmonieren. Sprich, sich im Falle des Falles auch fair und gleichberechtigt austauschen zu können. Und wenn jemand sich gerne frewillig assimiliert, dann soll man ihn lassen, wieso müssen sich die Leute irgendeine Scheiße von Oberpatrioten anhören?