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Bild des Tages

  • Ersteller Ersteller El Greco
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Ohne diese Zäune hätten die USA paar Millionen mehr männliche Einwohner, die nur spanisch sprechen und für paar Dollar/Tag arbeiten. Natürlich könnte man sich fragen ob es nicht schlauer für die USA wäre, das ganze Geld für die Überwachung lieber der mexikanischen Grenzregion als Wirtschaftshilfe zu schenken :-) dabei lebt in Mexiko der reichste Mensch der Erde Carlos Slim Helu, immer abwechselnd mit Bill Gates, der könnte das denen genau so locker schenken ... ist alles nicht so einfach
 
Grenze zwischen USA und Mexico

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Sehr praktisch, die Amis können Droge bekommen ohne nach Mexico fahren zu müssen, einfach von der anderen Seite des Zaunes hingeschmissen.
 
„I’m really, really sorry, … The pain of life overrides the joy to the point that joy does not exist. … [I’m] depressed … without phone … money for rent … money for child support … money for debts … money!!! … I am haunted by the vivid memories of killings & corpses & anger & pain … of starving or wounded children, of trigger-happy madmen, often police, of killer executioners … I have gone to join Ken* if I am that lucky.“
„Der Schmerz des Lebens übersteigt die Freude in einem Maße, dass keine Freude mehr existiert. … [Bin] deprimiert … ohne Telefon … Geld für Miete … Geld für Unterhaltszahlungen … Geld für Schulden … Geld!!! … Ich werde verfolgt von Erinnerungen an das Morden, an die Leichen, an die Wut, an den Schmerz, … an verhungernde und verwundete Kinder, an schießwütige Irre — oft Polizisten, an Exekutierer von Killern … Ich bin gegangen, um — wenn ich Glück habe — bei Ken* zu sein.“
– Kevin Carter: The Life and Death of Kevin Carter Time Magazine US Edition, 12. Sept. 1994


Ken Oosterbroek, ein befreundeter Photojournalist, der am 18. April 1994 (zwei Tage nach der Bekanntgabe des Pulitzerpreises) bei Unruhen in Tokoza bei Johannesburg erschossen wurde.​

Er zerbrach an seinen Erlebnissen, an den Bildern von hungernden und leidenden Kindern, aber hinterliess eine kleine Tochter. Irgendwie paradox!
 
Er zerbrach an seinen Erlebnissen, an den Bildern von hungernden und leidenden Kindern, aber hinterliess eine kleine Tochter. Irgendwie paradox!

[h=3]Umstände zu seiner Entstehung laut Carter[/h] Als Carter die Situation fotografierte, setzte sich ein Geier in die Nähe des Kindes. Nach eigenen Angaben wartete Carter, um ein besseres Foto zu bekommen, etwa 20 Minuten darauf, dass der Geier seine Flügel ausbreite. Als dies aber nicht geschah, verjagte er den Vogel, um das Mädchen zu schützen. Über das weitere Schicksal des Mädchens ist wenig bekannt, laut Carter habe es sich soweit regeneriert, dass es seinen Weg habe fortsetzen können.

[h=3]Reaktionen[/h] Das Bild ging, nachdem es zuerst in der New York Times veröffentlicht worden war, um die ganze Welt. Carter gewann daraufhin 1994 den Pulitzer-Preis. Nach Veröffentlichung und Auszeichnung des Fotos wurde Carter vorgeworfen, er habe die Situation für seinen eigenen Ruhm als Fotograf ausgenutzt.


Das sehe ich allerdings auch so, wie kann man da 20 Minuten daneben sitzen und auf ein besseres Motiv warten?
 
Das sehe ich allerdings auch so, wie kann man da 20 Minuten daneben sitzen und auf ein besseres Motiv warten?

Sehe ich auch so wie du und die anderen Kritiker, daher habe ich eine große Enthaltung vor diesem Foto. Als ob die Situation an sich nicht schon für den Arsch ist. Bei gefühlten 50 Grad direkt (!) an der Sonne das kleine, totschwache Mädchen liegen zu lassen verdient eine Strafe!!
 
Sehe ich auch so wie du und die anderen Kritiker, daher habe ich eine große Enthaltung vor diesem Foto. Als ob die Situation an sich nicht schon für den Arsch ist. Bei gefühlten 50 Grad direkt (!) an der Sonne das kleine, totschwache Mädchen liegen zu lassen verdient eine Strafe!!

Stimmt, Ist ein Punkt. In Deutschland wäre das eine Straftat. Vielleicht hat er sich deswegen umgebracht.
 
Das sehe ich allerdings auch so, wie kann man da 20 Minuten daneben sitzen und auf ein besseres Motiv warten?

Es gibt abweichende Darstellungen zu den Ereignissen. So soll das Mädchen nicht beim Gang zur Essensausgabe zusammengebrochen sein, sondern sie soll zu vielen Kindern gehört haben, welche von den Eltern, welche Nahrung holen gegangen sind, kurz alleingelassen wurden. Wenn das korrekt ist, hätte er ja ohnehin nicht viel tun können. Gemäss Carters eigenen Angaben hat er ja reagiert, als unmittelbare Gefahr vom Geier ausgegangen ist.
 
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