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Vietnam News

Mal sehen wie lange es dauert.....Vietnamesische Faschisten und der CIA

Ist doch längst passiert...

„USA inspirierten Proteste“

Die regierungsnahe chinesische Zeitung „Global Times“ gab in einem Leitartikel den USA eine Mitschuld. Die Äußerungen des US-Außenministers John Kerry, Chinas Vorstoß mit der Ölplattform sei provokant und aggressiv gewesen, habe Hanoi erst zu „diesen hasserfüllten Protesten inspiriert“.
Krawalle: Vietnams Hass auf das Reich der Mitte « DiePresse.com

Merke: Die USA sind IMMER und AN ALLEM schuld! Die Frage ist eher, wie lange es dauert, bis behauptet wird, Merkel sei schuld...
PS: Ich tippe auf die Wassermelone.
 
Ist doch längst passiert...
„USA inspirierten Proteste“
Merke: Die USA sind IMMER und AN ALLEM schuld! Die Frage ist eher, wie lange es dauert, bis behauptet wird, Merkel sei schuld...
PS: Ich tippe auf die Wassermelone.

Was ich allerdings interessant finde, dass Japan sich zum Ziel gesetzt hat in Asien eine Art "antichinesisches Militärbündnis" aufzubauen, eine Art asiatische Version der NATO. Dazu gehören würden Japan, Südkorea, Philippinen, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam. Einige Länder im Südosten Asiens beobachten mit Sorge (begründet oder nicht) dass Chinas Macht am wachsen ist.
 
Was ich allerdings interessant finde, dass Japan sich zum Ziel gesetzt hat in Asien eine Art "antichinesisches Militärbündnis" aufzubauen, eine Art asiatische Version der NATO. Dazu gehören würden Japan, Südkorea, Philippinen, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam. Einige Länder im Südosten Asiens beobachten mit Sorge (begründet oder nicht) dass Chinas Macht am wachsen ist.

Ich denke, es ist eine zutiefst menschliche Reaktion, sich gegenüber zu groß gewordene Mitbewerber/Gegner/Feinde/was auch immer, zu verbünden. Wie Du sagst - ob begründet oder nicht - Argumente sind schnell gefunden oder konstruiert. Dies passiert allerdings in allen Regionen der Welt und ist nicht unbedingt ein Südost-asiatisches Phänomen.

Der Unterschied liegt lediglich in der Ausprägung der Gewalt, die oft damit einher geht. Diese ist überwiegend abhängig von den Kulturen.
 
Ich denke, es ist eine zutiefst menschliche Reaktion, sich gegenüber zu groß gewordene Mitbewerber/Gegner/Feinde/was auch immer, zu verbünden. Wie Du sagst - ob begründet oder nicht - Argumente sind schnell gefunden oder konstruiert. Dies passiert allerdings in allen Regionen der Welt und ist nicht unbedingt ein Südost-asiatisches Phänomen.
Der Unterschied liegt lediglich in der Ausprägung der Gewalt, die oft damit einher geht. Diese ist überwiegend abhängig von den Kulturen.


Und momentan findet ein klassischer Rohstoff-Krieg auf offener See statt, bzw. vor allem eine grosse Menge an Erz- und Erdölvorkommen soll es dort geben. Diese Territorialkonflikte im chinesischen Meer dauern schon seit den 50er-Jahren, bzw. ob China, Japan, Südkorea, Indonesien oder Vietnam, jeder Staat erhebt teilweise widersprechende territoriale Ansprüche auf gewisse Seegebiete oder Inseln. Der Auslöser sind wie immer enorme Rohstoffvorkommen oder halt in diesem Fall reiche Fischgründe.

Für die Chinesen ist das südchinesische Meer genauso heilig wie Tibet, Hongkong oder Taiwan. Konfliktherde auf der Welt wo das Auge nur reicht, traurig.


"Offizielle" Okkupationen:

 
China hat bereits schon angekündigt, mehrere Leuchttürme auf den Paracel Inseln zu bauen und Vietnam ist natürlich ausser sich. Was ich allerdings sehr interessant fand, dass vor zwei Wochen Martin Dempsey Vietnam besucht hat, und das als derzeit rang höchster Soldat der Vereinigten Staaten. Natürlich ist in den Medien davon die Rede, dass man die "gefährliche" chinesische Expansionspolitik mit allen Mitteln stoppen will und Vietnam unterstützen werde.

Doch ich denke hinter dem Besuch verbirgt sich ein ganz anderer Grund. Die Russen machen momentan sehr gute Geschäfte mit den Vietnamesen. Hanoi kaufte vor einigen Monaten die neuen russischen U-Boote Kilo-Klasse oder das Flugabwehrraketensystem S300, damit Vietnam einigermassen technologisch den Chinesen entgegen treten kann. Man kauft auch massenhaft industrielle Technologie. Und genau da liegt auch für mich der wahre Grund begraben, wieso Dempsey Vietnam einen Besuch abgestattet hat.

In einem möglichen zukünftigen Konflikt zwischen China und Vietnam bietet sich ein hervorragender Markt für die Rüstungsindustrie und selbstverständlich gefällt es den Amis ganz und gar nicht, wenn die Russen diesen Markt für sich beanspruchen. Zurzeit gehen sogar die Gerüchte um, dass die Russen im natürlichen Tiefwasser-Hafen in Cam Ranh zurückkehren und eine weitere Basis für sich gewinnen. Man kann sich also durchaus vorstellen dass Dempsey Hanoi ein Angebot unterbreiten wird dass sie nicht ablehnen können.

Was auch besonders auffällt, dass sich China in Syrien (in-)direkt eingemischt hat, weil die Amis sich nicht an die Vereinbarungen wegen dem Konflikt im Südchinesischen Meer gehalten und die Philippinen unterstützt haben, und das nachdem sich China im Libyen Konflikt nicht eingemischt hat.
 
Hanoi rechnet mit einer zweiten US-Invasion – ein internes Militärpapier und die Logik der Angst
Ein internes Dokument des vietnamesischen Verteidigungsministeriums zeigt, wie tief das Misstrauen gegenüber den Vereinigten Staaten weiterhin sitzt – selbst ein Jahr nach der formalen Aufwertung der Beziehungen auf die höchste diplomatische Stufe. In dem Papier, das bereits im Sommer 2024 abgeschlossen wurde, bereitet sich das Militär auf ein mögliches amerikanisches Vorgehen vor, das ausdrücklich als aggressiv beschrieben wird. Besonders deutlich wird die Sorge vor einer von außen beförderten Destabilisierung des Landes, einer sogenannten Farbenrevolution, wie sie Vietnam in anderen Staaten beobachtet hat. Diese Angst zieht sich durch mehrere interne Analysen und wird nicht als Randmeinung dargestellt, sondern als breite Übereinkunft innerhalb von Partei, Regierung und Militär.

Die Annäherung an Washington, die unter Joe Biden mit der strategischen Partnerschaft gefeiert wurde, wird intern als doppeltes Spiel gelesen. Einerseits profitiert Vietnam wirtschaftlich und diplomatisch, andererseits unterstellt man den USA weiterhin das Ziel, politische und gesellschaftliche Veränderungen zu erzwingen, um das sozialistische System schrittweise zu untergraben. Auffällig ist dabei, dass China in den Papieren zwar als Rivale, nicht aber als existenzielle Bedrohung beschrieben wird. Die größere Gefahr sehen vietnamesische Hardliner ausgerechnet in Washington, auch wegen der langen Erinnerung an den Krieg und wegen jüngerer Erfahrungen, etwa gekürzter Hilfsprogramme zur Beseitigung von Altlasten amerikanischer Kriegsführung. Unter dem neuen Parteichef To Lam hat Vietnam zwar seine Kontakte zu den USA ausgebaut, auch wirtschaftlich, bis hin zu prestigeträchtigen Projekten mit direktem Bezug zu Trumps Familie. Gleichzeitig haben amerikanische Militäraktionen und der Umgang der Trump-Regierung mit der Souveränität anderer Staaten alte Ängste neu belebt.

 
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