Israel den Zionismus vorzuwerfen macht die Israelkritik leichter, nicht wahr? Militanter Antizionismus, eine Spezialität derer, die alles ausblenden was ihrem gepflegten Feindbild widersprechen könnte.
Mit "Israel"-Kritik hat das nichts mehr zu tun.
Israel hat es nie verneint, dass er ein zionistisches Gebilde ist. Er betrachtet die frühen Zionisten als seine Gründungsväter. Deswegen, braucht man es ihnen nicht vorzuwerfen: sie sind einfach Zionisten. Und Zionismus ist eine menschensverachtende Ideologie.
Was hat der verlinkte Artikel mit unserer Diskussion zu tun?
Auch du hast oder willst nicht begreifen, dass das heute nicht mehr der Fall ist, die fatah verliert zunehmend an Stimmen. Wiki ist als Kurz Info gut, aber taugt nicht um die aktuelle Lage zu beurteilen.
Wo siehst du das, dass die Fatah zunehmend Stimmen an Hamas verliert? Gab es welche Wahlen, die das gezeigt haben? Dass überhaupt die Hamas so viel Anhängerschaft gefunden hat, ist ein Verdienst der unterdrückerischen israelischen Politik und der Korruption der Fatah. Mittlerweile, haben vielleicht haben beide Kräfte etwas an Sympathie verloren, weil sie als Regierungen ziemlich versagt haben, und sich mehr mit dem Kampf gegeneinander beschäftigen, als eine gemeinsame Strategie für die Befreiung vom Zionismus zu formulieren. Mal hoffen, dass neue palästinensische Kräfte entstehen, die diesem Ziel besser gewachsen sind.
Der letzte blutige Übergriff auf die Synagogen war übrigens, so weit ich weiß, nicht vom Hamas organisiert, sondern vom säkularem linksgerichteten PFLP.
Dann zitiere du das, ich habs nämlich nicht gefunden.^^
Habe ich gerade gemacht.
Und schon wieder schreibst du von den "Zionisten". Google doch einfach mal welche Angebote das israelische Parlament bereits unterbreitet hat. Aber das willst du nicht, du willst wie so viele nur eine Seite sehen.
Nach meinem Wissen, das einzige Mal, wo die israelische Regierung sich z.T. bereit gezeigt hat, einen palästinensichen Staat an den 67-Grenzen mit Ostjerusalem als Hauptstadt zu akzeptieren, war 2000-2001, die Prozedur die mit dem Taba-Treffen endete. Was schon vorbei war, als Sharon gewählt wurde.
Das ist übrigens auch das Angebot, das schon längst von der Arabischen Liga gemacht wurde. Israel hat klar gezeigt, dass er daran nicht interessiert ist. Er baut weiter Siedlungen auf Westjordanland und Ostjerusalem: und damit untergrabt er jede verbliebene Hoffnung für eine verhandelte Lösung. Deswegen bleibt vielleicht den Palästinenser nur die Option einer dritten Intifada übrig. Damit muss man als Ziel haben, dass sie sich als gleichwertige Menschen zu den Juden akzeptiert werden, und Bürgerrechte kriegen - und zwar alle, auch die in Gaza und Westjordanland.
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Lieber Afroasiatis:
Ich hoffe du weißt was das bedeutet. Das ist nicht säkular, nein das ist es nicht.
Aber klar, die Juden können einfach wieder als
Dhimmis leben. Ist doch voll ok^^
2006 wäre die Möglichkeit dagewesen. Ismail Hanija, der damalige Ministerpräsident war der Hamas zu lasch, er befürwortete die Zweistaatenlösung. Deswegen ist er zurückgetreten, bzw. er wurde entlassen. Seit dem herrscht Terror in Gaza und zwar nicht nur gegen Israel, aber das wird deinereiner nie kapieren (wollen).
Natürlich ist das nicht säkular. Hamas ist eine islamistische Organisation. Warum sollte sie säkulare Politik als Ziel haben?
Dass ich gegen Hamas bin, habe ich mehrmals schon erklärt - und ich habe wahrscheinlich mehr Gründe dafür als du. Aber die Verhandlungspartner wählt man nicht. Hamas ist (dank dem Zionismus) eine relevante Kraft geworden, und hat schon signalisiert, dass sie an Kompromissen bereit ist. Es wäre natürlich besser für den Nahen Osten, wenn es den Zionismus/Islamismus (beide sind eine Art von Zwillingsbrüder) nicht gäbe, jetzt aber sind sie da, was kann man machen.