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Rätselhaftes Verschwinden einer Boing 777 Flug MH370

Sydney – Jetzt greift Tim Clark (64), Chef der Airline Emirates, die Ermittler scharf an. Seine Theorie: Flug MH370 wurde entführt!

Warum gibt es noch immer keine Spur von Flug MH370? Tim Clark, Chef der Airline Emirates, übt im Interview scharfe Kritik an den Ermittlern. Er glaubt: Jemand hat sich die Kontrolle über die Unglücksmaschine verschafft.


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Seit 1985 steht der Brite Tim Clark an der Spitze der Fluggesellschaft Emirates, er baute das Unternehmen zu einer der weltgrößten Airlines aus. Heute gilt der 64-Jährige als profunder Kenner und Kritiker der Luftfahrtbranche. Auch zum Schicksal des verschollenen Malaysia-Airlines-Fluges MH370 besitzt Clark eine pointierte Meinung. Die Unglücksmaschine war eine Boeing 777, und Emirates betreibt 127 Flugzeuge dieses Typs. Mehr als jede andere Fluggesellschaft der Welt.




SPIEGEL ONLINE: Seit dem Verschwinden von Flug MH370 Anfang März sind inzwischen sieben Monate vergangen, und noch immer gibt es keine physische Spur der Maschine. Was kann man tun?

Clark: Es ist in der Tat ein großes Rätsel. Ich persönlich habe die Sorge, dass wir den Fall auch so behandeln und irgendwann einfach zur Tagesordnung übergehen. Flug MH370 wäre dann vielleicht noch bei "National Geographic" ein Thema, als größtes Mysterium der Luftfahrtgeschichte. Wir dürfen nicht zulassen, dass es dazu kommt. Wir müssen herausfinden, wie dieses Flugzeug verschwinden konnte.


SPIEGEL ONLINE: Und was meinen Sie? Was ist da passiert?


Clark: Ich denke, dass etwas von außen die Kontrolle über das Flugzeug übernommen hat.


SPIEGEL ONLINE: Können Sie das konkretisieren?


Clark: Jeder muss sich selbst überlegen, wer da was getan hat. Wir müssen wissen, wer wirklich in diesem Flugzeug war, und wir müssen wissen, was es geladen hatte. Bei allen, die an der Untersuchung beteiligt waren, müssen wir Druck machen. Ich bin übrigens nicht der Ansicht, dass die Tracking-Systeme moderner Langstreckenjets verbessert werden müssen. Die Boeing 777 ist bereits jetzt eines der fortschrittlichsten Flugzeuge der Welt, mit modernsten Kommunikationssystemen. MH370 hätte niemals in eine Situation geraten dürfen, in der das Flugzeug nicht mehr vom Boden aus zu orten war.
SPIEGEL ONLINE: Inwiefern?


Clark: Der Transponder wird vom Cockpit aus kontrolliert. Mithilfe dieser Instrumente kann die Flugsicherung die jeweilige Maschine per Sekundärradar identifizieren und verfolgen. Wenn Sie den Transponder abschalten, verschwinden Sie vom Radarschirm. Das dürfen wir niemals zulassen: Das Flugzeug muss immer verfolgbar sein.
SPIEGEL ONLINE: Gibt es keine anderen Möglichkeiten, ein Zivilflugzeug zu orten?


Clark: Die andere Methode nennt sich ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System - d. Red.). Wir benutzen dieses System vor allem, um die Flugzeugsysteme und die Triebwerksleistung zu überwachen. Bei Emirates verfolgen wir vom Boden aus jede einzelne Maschine, jede ihrer Komponenten und Triebwerke an jedem Punkt des Planeten. Oft entdecken wir dadurch Fehler im System, bevor die Piloten sie bemerken.


SPIEGEL ONLINE: Wie lässt sich das deaktivieren?


Clark: ACARS abzustellen ist keine einfache Sache, und unsere Piloten sind nicht dafür ausgebildet. Aber bei Flug MH370 hat das jemand geschafft, und zwar gründlich. So etwas darf nicht passieren. Wir müssen dafür sorgen, dass ACARS ununterbrochen weiterläuft, unabhängig davon, wer ein Flugzeug kontrolliert. Wenn uns das gelingt, können wir Flugzeuge auch über entlegenen Meeresgebieten überwachen. Zusätzliche Tracking-Systeme sind dann unnötig.

SPIEGEL ONLINE: Was sollte denn konkret getan werden?


Clark: Ich würde den Flugzeugherstellern empfehlen, die Deaktivierung von ACARS aus dem Cockpit heraus unmöglich zu machen. Das gilt auch für den Transponder: Ich wüsste nicht, warum ihn ein Pilot überhaupt abschalten können sollte. MH370 war nach meiner Meinung im kontrollierten Flug, vermutlich bis zum Ende.


SPIEGEL ONLINE: Aber warum hätte jemand absichtlich fünf Stunden lang Richtung Antarktis fliegen sollen?


Clark: Wenn das überhaupt der Fall war! Ich meine, dass jedes Detail und alle sogenannten Fakten dieses Falls in Frage gestellt und transparent untersucht werden müssen. Das ist bisher nicht einmal annähernd geschehen. Es gibt viele Informationen, mit denen wir viel direkter und ehrlicher umgehen müssen. Jede Sekunde dieses Flugs muss analysiert werden. Bis zu seinem angenommenen Ende im Indischen Ozean. Für das man im Übrigen ja bislang keine Spur finden konnte, nicht einmal ein Sitzkissen.


SPIEGEL ONLINE: Wundert Sie das? Das mögliche Absturzgebiet westlich von Australien ist riesig, zudem begann die Suche dort erst mit großer Verspätung.


Clark: Die Erfahrung zeigt, dass bei Abstürzen über Wasser immer irgendetwas zu finden ist. Wir haben bislang aber nicht einen einzigen Beleg dafür, dass sich das Flugzeug dort befindet. Nichts. Nur die sogenannten Satelliten-Handshakes. Auch die stelle ich im Übrigen in Frage.


SPIEGEL ONLINE: An welchem Punkt beginnen bei Flug MH370 Ihre Zweifel?


Clark: In der Geschichte der zivilen Luftfahrt hat es - abgesehen von Amelia Earhart 1939 - nicht einen einzigen Unfall über Wasser gegeben, der nicht wenigstens zu fünf oder zehn Prozent nachvollziehbar gewesen wäre. MH370 dagegen ist einfach verschwunden. Für mich ist das verdächtig, und ich bin total unzufrieden mit dem, was bislang herausgekommen ist.
SPIEGEL ONLINE: Wer könnte daran etwas ändern?




Clark: Ich jedenfalls nicht - ich leite nur eine Fluggesellschaft. Aber ich werde weiter unangenehme Fragen stellen, auch wenn andere das Thema lieber unter den Teppich kehren würden. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber den Passagieren und Besatzungsmitgliedern von Flug MH370: Dieses Rätsel muss gelöst werden. SPIEGEL ONLINE: Malaysia Airlines hat in diesem Jahr bereits zwei Katastrophen erlebt, MH17 und MH370 brachten die Firma an den Rand des Ruins. Wenn Sie heute an der Spitze dieser Fluggesellschaft stünden, was würden Sie tun?


Clark: Das ist eine schwierige Frage. Niemand musste bislang zwei derartige Tragödien innerhalb weniger Monate bewältigen. Für Malaysia Airlines dürfte es schwer werden, mit diesem Stigma umzugehen. Sie müssen ihr Geschäftsmodell überdenken, vielleicht auch ihren Namen und ihr Logo. Wir als Branche müssen dieser Firma zurück auf die Beine helfen. Aber mit einer derart beschädigten Marke wird das außerordentlich schwer.

MH370: Emirates-Chef Tim Clark zweifelt an Ermittlungen - SPIEGEL ONLINE
 
[h=1]MH370 was 'shot down by the US military', former airline CEO claims[/h]
A French former airline director has claimed that the US military may have shot down Malaysia Airlines flight MH370 and covered it up.

Marc Dugain, who headed Proteus Airlines and is an established author, speculated that the Americans may have targeted the aircraft because they feared a September 11-style attack on a military base in the Indian Ocean.
In an article for French magazine Paris Match, he claimed that the Boeing 777 crashed nowhere near where international search teams have been combing the ocean for wreckage, but near an American military base in the British territory of Diego Garcia.

weiter auf : MH370 was 'shot down by the US military', former airline CEO claims - Asia - World - The Independent

- - - Aktualisiert - - -

Hier auf Deutsch :

[h=1]Franzose reiste für Gespräche in mögliches Absturzgebiet
Autor: "MH370 wurde entführt und von den USA vor Diego Garcia abgeschossen"[/h]
Auch mehr als neun Monate nach dem Verschwinden ist das Schicksal von Flug MH370 ungeklärt. Zu den verschiedenen Theorien gesellt sich nun jene eines französischen Autors und ehemaligen Airline-Chefs. Dieser begab sich auf Spurensuche auf die Malediven.

Alles begann mit der Aussage eines Mitarbeiters einer Öl-Plattform nahe der Malediven. Dieser gab an, am Tag des Verschwindens des Malaysia-Airlines-Flugs MH370 ein brennendes Flugzeug gesehen zu haben. Die Ermittlungsbehörden nahmen diese Information später auf, verwarfen sie jedoch und konzentrierten sich stattdessen auf das derzeitige Suchgebiet im Indischen Ozean westlich von Australien.
Der französische Autor und frühere Airline-Boss Marc Dugain ging der Geschichte jedoch nach, reiste auf verschiedene Inseln der Malediven und sprach mit Einheimischen über jenen Tag. In einem Gastbeitrag für die französische Zeitschrift "Paris Match" hat er seine Erkenntnisse nun dokumentiert.
[h=2]"Es hatte rote und blaue Streifen auf weißem Grund"[/h]Das ist seine Theorie: MH370 wurde entführt und in Richtung der amerikanischen Militärbasis Diego Garcia gesteuert - eine Insel der Malediven, die eigentlich zu Großbritannien gehört, zum Teil aber auch von den USA mitgenutzt wird. Allerdings erreichte das Flugzeug die Insel nie. Dafür gibt es laut Dugain zwei mögliche Gründe: Entweder ein Feuer brach an Bord der Maschine aus. Oder die Boeing 777 wurde von der amerikanischen Luftwaffe abgeschossen - aus Angst, dass damit ein Anschlag auf Diego Garcia verübt werden könnte.
Mehrere Beobachtungen stützen laut Dugain diese Theorie: So soll ihm ein einheimischer Fischer auf der Insel Kudahuvadhoo gesagt haben: "Ich sah am 8. März ein großes Flugzeug Richtung Diego Garcia fliegen. Es flog sehr niedrig. Es hatte rote und blaue Streifen auf weißem Grund."
[h=2]Fünf Suchteams, zwei angebliche Fundorte: Bleibt MH370 für immer verschwunden?[/h]
Auf der Insel Baarah traf Dugain den Bürgermeister, der ihm erzählte, dass zwei Wochen nach dem Verschwinden an der Küste ein Feuerlöscher angeschwemmt worden sei. Dieser sei leer gewesen - ein Zeichen dafür, dass damit gegen ein Feuer gekämpft wurde.



Dugain ist mit seiner Theorie nicht alleine. Auch Boeing-Boss Tim Clark und Flugexperte Des Ross hatten bereits erklärt, dass eine Boeing 777, die vom Kurs abweicht, umgehend von Kampfjets abgefangen würde - insbesondere, wenn diese Kurs auf eine Militärbasis nähme.
[h=2]http://www.focus.de/panorama/welt/franzose-reiste-fuer-gespraeche-in-moegliches-absturzgebiet-autor-mh370-wurde-entfuehrt-und-von-den-usa-vor-diego-garcia-abgeschossen_id_4361034.html[/h]
 
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