Natürlich ist das Fotomontage, dort wurden mehrere Aspekte hinzugefügt, aber es scheint den Reichsparteitag darzustellen, laut verschiedenen Medien soll Petry Hitler und Gauland Hess darstellen. Hinten ist die jubelnde Masse, die in der Montage die PEGIDA darstellen soll; somit hat man also nicht nur Petry und Gauland beleidigt, sondern auch viele mehr.
Die nächsten Bilder, die ich dazu finden konnte, sind wohl diese:
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Historical articles and illustrations » Blog Archive » The peacemaking flight of Rudolf Hess was the delusional act of a madman
(aus Lizenzgründen habe ich nur den Link angegeben)
Die Schmähkritik ist eine Äußerung, durch welche eine Person verächtlich gemacht werden soll und bei der es nicht mehr um eine Auseinandersetzung in der Sache geht. Polemische oder überspitzte Kritik ist hiervon noch nicht erfasst; erforderlich ist vielmehr, dass die Meinungsäußerung in der Herabsetzung der Person besteht.
Habe mir nun einige Meinungen im Netz zu diesem Gedicht angesehen, so richtig einig ist man sich da irgendwie auch nicht, ich selbst weiß auch nicht was ich davon halten soll: was sollte das, was genau wollte Böhmenmann erreichen? Wenn es nur Eigenpromotion war dann ist es ihm gelungen, spätestens jetzt ist er international bekannt.
Inhaltlich ist es im Grunde nur blanke Pöbelei und wüste Beleidigungen, er macht es mMn Erdogankritikern damit schwerer. Würde mich nicht wundern wenn das rechtliche Konsequenzen hätte -> Schmähkritik.
Hier gibts nen guten Meinungsbeitrag dazu.
Das ZDF hat Jan Böhmermann nicht verstanden - Kommentar - SPIEGEL ONLINE
Das ist der Kommentar aus dem Eröffnungsbeitrag, habe ihn gelesen - und nicht verstanden, weiß nicht was der Kommentator damit sagen will?
Wer jedoch die Chance hatte, die Sendung zu sehen, wurde Zeuge einer ziemlichen klugen Clownerie. Böhmermanns Gedichtvortrag war eingebettet in eine längere Passage, die sich mit Erdogan und dessen Brass auf die NDR-Satiresendung "Extra 3" beschäftigte. Die Satiriker hatten in einem vergleichsweise harmlosen Liedchen über den "Boss vom Bosporus" gespöttelt, woraufhin dieser den deutschen Botschafter einbestellte.
Im Dialog mit seinem Sidekick Ralf Kabelka erörterte Böhmermann, wie weit Satire eigentlich gehen dürfe. Und ab welchem Punkt man ernsthaft Zoff mit einem Medienanwalt bekomme. Schmähkritik sei verboten, erklärte kundig Kabelka. Also eine Äußerung, durch welche eine Person verächtlich gemacht werden soll und bei der es nicht mehr um eine sachliche Auseinandersetzung geht. Zur Veranschaulichung trug Böhmermann dann sein Erdogan-Gedicht vor, mit unschuldigem Blick und mehrmals beteuernd, so etwas würde er niiiiiie sagen. Hier. Im ZDF.
Als das Publikum applaudieren wollte, wehrte er ab - weil er schließlich, und das solle man keinesfalls verwechseln, nicht das Gedicht rezitiert, sondern lediglich erläutert habe, was man eben gerade nicht vortragen dürfe. Ein bisschen erinnerte das an den bigotten Trick von Zeitungen und Zeitschriften, sexistische oder sonstwie anstößige Fotos zu zeigen, versehen mit der Bildunterschrift: "Diese Fotos wollen wir nie mehr sehen." In Wahrheit ging es im "Neo Magazin Royale" nicht um Erdogan. Der eigentliche Witz spielte sich eine Ebene höher ab. Böhmermann, immerhin ein Schüler Harald Schmidts, erklärte Satirefreiheit, indem er mit ihr spielte. Und er ahnte, wohin das führen würde. In der Sendung mutmaßte er, dieser Beitrag könnte womöglich gelöscht werden. Und nichts beschert einem Künstler so viel Aufmerksamkeit wie die Zensur seiner Werke.
Eine Sendesprecherin rechtfertigte die Tilgung von Böhmermanns Sendung am Nachmittag mit der Bemerkung, die Erdogan-Nummer entspreche "nicht den Ansprüchen, die das ZDF an die Qualität von Satiresendungen stellt". Zu sagen, das ZDF sei feige und verklemmt und habe einen kleinen Schwanz, wäre Schmähkritik. Womöglich hat man dort Böhmermanns Satire einfach nur nicht verstanden.
Ich weiß, habe den Original-Spiegelartikel gelesen, verstehe ihn trotzdem nicht
Satire ist das nicht hier wird Erdogan einfach nur übelst beschimpft.
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