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Iran stoppt Zusammenarbeit in Syrien
Dicke Luft zwischen Teheran und Moskau
Stand: 22.08.2016 14:47 Uhr
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Russland wird bis auf Weiteres nicht mehr von iranischen Stützpunkten Luftangriffe auf Ziele in Syrien fliegen. Russland bestätigte entsprechende Angaben der Regierung in Teheran. Alle im Iran stationierten russischen Kampfflugzeuge seien nach Russland zurückgekehrt.
Das iranische Verteidigungsministerium ist offenbar verärgert darüber, dass Russland in der vergangenen Woche öffentlich gemacht hatte, iranische Militärstützpunkte für Angriffe auf den die Terrormiliz "Islamischer Staat" und andere Extremistengruppen zu nutzen.
Ärger über "Angeberei" der Russen
Der iranische Verteidigungsminister Hossein Dehghan kritisierte dieses Vorgehen als "eine Art Angeberei und unfein" kritisiert. Das sei so nicht abgemacht gewesen. Die Russen wollten damit zeigen, dass sie eine Supermacht seien.
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Russland konnte Zeit und Treibstoff sparen
Der Iran hatte Russland den Luftwaffenstützpunkt Hamedan angeblich unter der Bedingung eines Stillschweigens zur Verfügung gestellt. Das russische Verteidigungsministerium machte die neue Zusammenarbeit aber vergangene Woche anscheinend ohne Koordination mit Teheran öffentlich. Konkret hieß es, Bomber vom Typ Tu-22M3 und Su-34 flögen Angriffe gegen islamistische Rebellen in Syrien vom iranischen Stützpunkt Hamadan aus.
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Das führte im Iran zu Erklärungsnot und zur Verärgerung des Verteidigungsministers, weil die Überlassung eines Militärstützpunktes an eine ausländische Macht verfassungswidrig ist.
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Iran stoppt Zusammenarbeit in Syrien: Dicke Luft zwischen Teheran und Moskau | tagesschau.de
Dicke Luft zwischen Teheran und Moskau
Stand: 22.08.2016 14:47 Uhr
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Russland wird bis auf Weiteres nicht mehr von iranischen Stützpunkten Luftangriffe auf Ziele in Syrien fliegen. Russland bestätigte entsprechende Angaben der Regierung in Teheran. Alle im Iran stationierten russischen Kampfflugzeuge seien nach Russland zurückgekehrt.
Das iranische Verteidigungsministerium ist offenbar verärgert darüber, dass Russland in der vergangenen Woche öffentlich gemacht hatte, iranische Militärstützpunkte für Angriffe auf den die Terrormiliz "Islamischer Staat" und andere Extremistengruppen zu nutzen.
Ärger über "Angeberei" der Russen
Der iranische Verteidigungsminister Hossein Dehghan kritisierte dieses Vorgehen als "eine Art Angeberei und unfein" kritisiert. Das sei so nicht abgemacht gewesen. Die Russen wollten damit zeigen, dass sie eine Supermacht seien.
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Russland konnte Zeit und Treibstoff sparen
Der Iran hatte Russland den Luftwaffenstützpunkt Hamedan angeblich unter der Bedingung eines Stillschweigens zur Verfügung gestellt. Das russische Verteidigungsministerium machte die neue Zusammenarbeit aber vergangene Woche anscheinend ohne Koordination mit Teheran öffentlich. Konkret hieß es, Bomber vom Typ Tu-22M3 und Su-34 flögen Angriffe gegen islamistische Rebellen in Syrien vom iranischen Stützpunkt Hamadan aus.
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Das führte im Iran zu Erklärungsnot und zur Verärgerung des Verteidigungsministers, weil die Überlassung eines Militärstützpunktes an eine ausländische Macht verfassungswidrig ist.
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Iran stoppt Zusammenarbeit in Syrien: Dicke Luft zwischen Teheran und Moskau | tagesschau.de