Und wer ist schuld daran?
Das sind nunmal die Folgen der Globalisierung, wenn die Reinigungsjobs schlecht bezahlt werden und einem von Klein auf eingetrichtert wird dass nur ein Studium zum Erfolg führt, so kommt es zu einer zwangsläufigen Überakademisierung. Auch handwerkliche Ausbildungen sind schwer zu besetzen, hierfür sind aber in erster Linie die Branchen selber schuld, Nachwuchs wäre da nur muss man den Leuten auch eine Perspektive bieten.
Die Wirtschaft hat einen viel zu hohen Stellenwert, es ist eine nimmer endende Spirale die Kinder der heutigen Flüchtlinge werden später auch nicht in der Reinigung arbeiten wollen, dann holt man einfach die nächste Charge?
Das sind keine Langfristige Lösungen für das Problem, die Dienstleistungsgesellschaft ist auf langer Sicht nicht überlebensfähig.
Und was ist mit den 2,6 Mio. Arbeitslosen in Deutschland, wieso wird nicht dort rekrutiert? Was kann ein syrischer Kameltreiber besser als ein deutscher Hartz IV Empfänger? Oder will der Deutsche den Job nicht machen weil es finanziell keinen Sinn macht und man mit Hartz IV besser fährt? Der Flüchtling wird auch merken, dass er mit Sozialhilfe besser fährt.