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Nachrichten aus der Türkei

Wir sind heute im 21.Jahrhundert. Ich scheiße auf Herrscherhäuser und deren minderbemittelte Nachfahren. Besonders abartig und mir ausgesprochen zuwider sind die Nachfahren solcher Verräter. Man hätte sie wie die Zarenfamilie auslöschen müssen.

Nun gibt es aber auch in Russland Partein-und Moskauer die den Zaren nachweinen. Sind auch nicht wenige.
 
Die große Osmanoglu Familie dessen Vertreter Jahrhunderte hinweg Angst-und Schrecken der Europäer und eine Großmacht waren lange Zeit. Die es nicht verstand ihre Monarchie in eine Republik umzuwandeln als es soweit war und uns Türken in den Abgrund getrieben hat. Es nicht verstand durch Bildung-und Infrastruktur sondern durch Bloße Gewalt die Menschen zu halten was zwangsweise zu Spaltungen führte spätestens im 18.Jahrhundert. Hätte diese Familie einige Entscheidungen anders getätigt, dann wäre das Osmanische Land/Reich heute noch existent. Fraglich in welcher Größe aber bei weitem über die Grenzen der heutigen Türkei hinaus und eine tragende Stimme in der Welt.


Nun legen sie ihre Kinder, Männer-und Frauen irgendwo im Exil zu Grabe in ungläubige Erde. Was ein Schicksal. Von uns Türken haben sie sich sowieso schon stark entfremdet. Außer Sprache und Geschichte verbindet mich mit ihnen kaum noch etwas. Ich hab deren Familiengeschichte als Kind verschlungen und musste mir bei sovielen Stellen an den Kopf fassen.

Wobei wäre ich hätte man damals richtig entschieden in vielen Punkten heute lieber Osmane als "Türke". Aber welcher Monarch-und Sultan gibt gerne seinen Status ab und degradiert sich selbst nur zur bloßer Kosmetik wie in England, Schweden und Japan.

Die "große" Familie Osmanoğlu hat alle möglichen Degradierungen mehr als verdient!
Man denkt immer nur an die paar Sultane die als erfolgreich galten wie Mehmed II. Oder Süleyman I.
Die Familie wird romantisiert bis zum geht nicht mehr.
Das Glorifizieren irgendwelcher Persönlichkeiten ist eh eine türkische Volkskrankheit.
Ethnische Säuberungen, Kriege, Religiöse Verfolung, Sklaverei, Knabenlese und der Brauch seine Geschwister zu töten (und als man das abgeschafft hat: geisteskranke Prinzen im Kafes).
Antidemokratisch und menschenverachtend, mehr verbinde ich mit der "großen" Familie nicht.
Das Haus Osman hat in der Türkei nichts verloren.
 
Ach Sympathie für die Osmanoglus gibt es nur, weil die Türken unter Minderwertigkeitskomplexen leiden. Sie denken, die Osmanen waren die ganzen 624 Jahre absolut dominant und sie werden die alte Größe wiederherstellen. Absolute Idioten.

Abgesehen von Nihan Osmanoglu, die einfach nur ein dummes Mädchen ist, wird keiner aus dem Hause Osmanoglu iwelche Ansprüche zur Sprache bringen. Die sind doch nicht behindert. :lol:

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was mich wundert, ist
haben die nie versucht wieder an die macht zu kommen?

Nein, dafür hatten sie zu wenige Sympathisanten. Sind auch weit verstreut, von der Schweiz bis dem Libanon.
 
Die "große" Familie Osmanoğlu hat alle möglichen Degradierungen mehr als verdient!
Man denkt immer nur an die paar Sultane die als erfolgreich galten wie Mehmed II. Oder Süleyman I.
Die Familie wird romantisiert bis zum geht nicht mehr.
Das Glorifizieren irgendwelcher Persönlichkeiten ist eh eine türkische Volkskrankheit.
Ethnische Säuberungen, Kriege, Religiöse Verfolung, Sklaverei, Knabenlese und der Brauch seine Geschwister zu töten (und als man das abgeschafft hat: geisteskranke Prinzen im Kafes).
Antidemokratisch und menschenverachtend, mehr verbinde ich mit der "großen" Familie nicht.
Das Haus Osman hat in der Türkei nichts verloren.

Jetzt muss ich dich aber fragen, war irgendein Herscherhaus im Mittelalter-bis früh Industralisierung anders? Fehlt in der Liste nur Kolonialisierung und die Art der Versklavung oder "Leibeigene" gab es abseits der Osmanoglu Familie ohne hin nicht. Es war zusammengefasst ein Kriegerhaus, dass sich ständig im Kriegszustand befand.

Auch die Art der Religiösen Verfolgung würde ich so nicht zustimmen und da romantisiere ich nichts, die hat so nur nie stattgefunden. Wenn dann vereinzelt durch eben den Sultan Selim I. der auch nicht davor halt machte schiitische Turkmenen zu vertreiben oder zu töten. Aber das sind eben Einzelpersonen in einer großen Liste von Machthabern des hauses.

Wie gesagt, man hat verpasst den Wandel zu sehen und ist der absoluten Osmanischen Monarchie hinterher.
 
Nun gibt es aber auch in Russland Partein-und Moskauer die den Zaren nachweinen. Sind auch nicht wenige.

Inwiefern hat mich das zu interessieren?

Ethnische Säuberungen, Kriege, Religiöse Verfolung, Sklaverei, Knabenlese und der Brauch seine Geschwister zu töten (und als man das abgeschafft hat: geisteskranke Prinzen im Kafes).
Antidemokratisch und menschenverachtend, mehr verbinde ich mit der "großen" Familie nicht.
Das Haus Osman hat in der Türkei nichts verloren.

Man sollte das Ganze natürlich im historischen Kontext betrachten und den Zeitgeist in Aussicht nehmen. Natürlich ist die Monarchie als solches für heutige Verhältnisse widerwärtig. Trotzdem wird die Queen sogar in Deutschland gefeiert. Zeigt auch wie komisch die Einstellung vieler Menschen zur Monarchie, ist.
 
was mich wundert, ist
haben die nie versucht wieder an die macht zu kommen?

Wie denn? Die Exilanten haben in der Türkei keine Stellung mehr. Gerade bis zur AKP-Regierung war der Kemalismus Staatsdoktrin schlechthin. Osmanen gelten in der normal Türkischen Wahrnehmung als Rückschritt. Über die Exilanten wie Naz Osmanoglu (Englischer Comedian) wird sich via Social Media lustig gemacht.
 
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