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Hamed Abdel-Samad auf Provokations- und Selbsttherapie-Tour

  • Ersteller Ersteller Nik
  • Erstellt am Erstellt am
Islam wird das bleiben, was er immer war: eine Religion, die man in verschiedener Art und Weise interpretieren kann. Die religiösen Leuten sehen das natürlich anders, die Religionen passen sich aber immer an der Entwicklung der Gesellschaft an, damit sie überleben können.

Genau das passiert aber zur Zeit nicht.
 
Will jetzt kein Fass aufmachen aber die ungleichbehandlung von Frauen und Männern als etwas was mich stört...

Tötungsaufforderungen für Un-, Anders- und Nichtgläubige, die mit allerlei "Gründen" für deren Rechtmäßigkeit ausgestattet sind nicht zu vergessen. Und die Legitimation zu lügen, wenn es der Sache dient.

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Ein Beitrag zur Diskussion aus einer Islamwissenschaftlerin, die schon um Einiges seriöser als Abdel-Samad ist, denke ich. Vielleicht hilft es, diese Debatte etwas fruchtbarer zu machen, als die emotionalisierten und öffentlichkeitswirksamen Vereinfachungen von so genannten "Islam-Kritikern".

Alle Kritiker werden "sogenannte Islamkritiker" genannt. Ich kenne keinen, der von einem größeren Teil Muslime anerkannt wird, selbst von europäischen Muslimen nicht - Stichwort Korchide als Beispiel. Machen wir uns doch nichts vor, der Islam hat nicht kritisiert zu werden und damit juck ;)
 
Tötungsaufforderungen für Un-, Anders- und Nichtgläubige, die mit allerlei "Gründen" für deren Rechtmäßigkeit ausgestattet sind nicht zu vergessen. Und die Legitimation zu lügen, wenn es der Sache dient.

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Alle Kritiker werden "sogenannte Islamkritiker" genannt. Ich kenne keinen, der von einem größeren Teil Muslime anerkannt wird, selbst von europäischen Muslimen nicht - Stichwort Korchide als Beispiel. Machen wir uns doch nichts vor, der Islam hat nicht kritisiert zu werden und damit juck ;)


Eine religion zu kritisieren heisst Gott kritisieren......und kein gläubiger akzeptiert sowas.

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Und rafi......dass was du am islam kritisierst kannst mal am judentum versuchen, da wirst du auch auf "Unverständniss" stossen.
 
Religion ist nicht Gott du vollpfosten.....Religion ist der Deckmantel einiger machtgierigen arschlöcher, die aber auch alles so auslegen, damit es allein für Sie passend ist und so deppen wie du nicht rechts und nicht links schauen.

ein Beispiel ist das lügen.....steht auch in den 10 geboten drin.....das man das nicht soll.....hat sich Gott wohl geirrt damals laut manchem dödel.....und paar hundert Jahre soll man das, laut Gott doch machen um seine Sache an den Mann zu bringen oder um sich zu selbst zu schützen......

genau so mit der Verschleierung....du sollst deines Nächsten weib nicht begehren....aber weil ein paar Heinis, solche wie du zB, nicht damit klar kommen tütelt man einfach die kompletten Frauen ein.....

10 Gebote reichen völlig.......die alle buchreligionen auch anerkennen.....aber das ganze zum Witz machen, weil sie ihre niederen Triebe nicht im Griff haben.....dafür müssen Millionen Menschen leiden....

als obs gesetze braucht um Frauen zu verschleiern oder dafür, das man Kinder nicht ficken darf.....ob jetzt vom Pfaffen oder anderen Konsortien ist mir Wurscht.....

selbst wenn ein kluger gläubiger Mensch kommt und sagt:"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" braucht man wieder ein neues Gesetz damit man jedem Hans Wurst klar macht.....aber keine Kinder.....und seids nicht schwul und kein gruppensex......keine Tiere.....oh hab noch vergessen und der Apfelkuchen kommt in den Mund und nicht auf den Schwanz usw....

gott wird nur benutzt von der Mehrheit und verraten.....gedemütigt und als blöd hingestellt....als ob er was vergessen hätte damals bei den 10 geboten......

kommt bestimmt irgendwann ein volldepp und will in gottes Buch noch drin stehen haben das man bei rot nicht über die Straße gehen soll und des anderen Computer nicht hacken darf.
 
Eine religion zu kritisieren heisst Gott kritisieren......und kein gläubiger akzeptiert sowas.

Nein, stimmt nicht! Kritisieren darf man alle/s die das Wort Gottes falsch widergeben, die Imame, die Hass predigen, die Pfarrer, die Kinder mißbrauchen, und die Bischöfe die sich bereichen......
 
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Wer warst du nochmal, Lolek oder Bolek? na ist egal, das Niveau der Ahnungslosigkeit ist in etwa gleich: der eine hat keinen Schimmer wie Diskussion funktioniert, der andere zwar schon, bringt aber nur pauschale Vorwürfe (z.B. "Vereinfachungen") und glaubt das seien Argumente obwohl jeder weiß dass er die Aussagen von Abdel-Samad im Detail garnicht kennt.

Da ist aber was dran. Simples Beispiel: In einem seiner Bücher erklärt er, dass der Islam zutiefst faschistisch ist. Sowieso eine sehr beliebte Argumentation in Deutschland, weil Faschismus als das ultimativ Böse gilt, verständlich. Das Problem dabei ist, dass das eben auf alle Religionen zutrifft, was auch nicht verwundern sollte, denn der Faschismus hat sich an den Religionen orientiert, besitzt viele religiöse Elemente. Letztlich geht es dabei auch um Buchverkäufe und er will gezielt schockieren. Das macht ihn nicht gerade zum seriösesten Kritiker. Das ändert natürlich nichts daran, dass er eine wichtige Stimme ist, nur eben keine absolute.

interessant ist im Vergleich Nietzsche. Ein paar Zitate:

Christlich ist ein gewisser Sinn der Grausamkeit, gegen sich und andere; der Hass gegen die Andersdenkenden; der Wille, zu verfolgen

Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt.

So lange man nicht die Moral des Christentums als Kapital-Verbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.

Vor 150 Jahren muss das schon heftig gewesen sein. Allerdings war die Gesellschaft eben schon damals weiter als die islamisch geprägten Gesellschaften. Wahrscheinlich ist der wichtigste Schritt, dass man nicht gleich Journalisten erschießen will, wenn sie etwas kritisches berichten oder Zeichner abschlachten, weil sie den Propheten malen, genauso nicht bei jedem Scheiß auf die Straße Stürmen und Israel und US-Flaggen verbrennen. Das ist halt schon ziemlich kaputt. Deswegen ist auch die Frage, was da reformiert werden muss. Solange man sich dem entziehen kann und es keine Religionsmiliz gibt, wie im Iran, die Partygäste verhaftet und auspeitscht, sollte das keinen stören, aber eben auch keine Gesetze beeinflussen.

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Wer warst du nochmal, Lolek oder Bolek? na ist egal, das Niveau der Ahnungslosigkeit ist in etwa gleich: der eine hat keinen Schimmer wie Diskussion funktioniert, der andere zwar schon, bringt aber nur pauschale Vorwürfe (z.B. "Vereinfachungen") und glaubt das seien Argumente obwohl jeder weiß dass er die Aussagen von Abdel-Samad im Detail garnicht kennt.

Da ist aber was dran. Simples Beispiel: In einem seiner Bücher erklärt er, dass der Islam zutiefst faschistisch ist. Sowieso eine sehr beliebte Argumentation in Deutschland, weil Faschismus als das ultimativ Böse gilt, verständlich. Das Problem dabei ist, dass das eben auf alle Religionen zutrifft, was auch nicht verwundern sollte, denn der Faschismus hat sich an den Religionen orientiert, besitzt viele religiöse Elemente. Letztlich geht es dabei auch um Buchverkäufe und er will gezielt schockieren. Das macht ihn nicht gerade zum seriösesten Kritiker. Das ändert natürlich nichts daran, dass er eine wichtige Stimme ist, nur eben keine absolute.

interessant ist im Vergleich Nietzsche. Ein paar Zitate:

Christlich ist ein gewisser Sinn der Grausamkeit, gegen sich und andere; der Hass gegen die Andersdenkenden; der Wille, zu verfolgen

Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt.

So lange man nicht die Moral des Christentums als Kapital-Verbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.

Vor 150 Jahren muss das schon heftig gewesen sein. Allerdings war die Gesellschaft eben schon damals weiter als die islamisch geprägten Gesellschaften. Wahrscheinlich ist der wichtigste Schritt, dass man nicht gleich Journalisten erschießen will, wenn sie etwas kritisches berichten oder Zeichner abschlachten, weil sie den Propheten malen, genauso nicht bei jedem Scheiß auf die Straße Stürmen und Israel und US-Flaggen verbrennen. Das ist halt schon ziemlich kaputt. Deswegen ist auch die Frage, was da reformiert werden muss. Solange man sich dem entziehen kann und es keine Religionsmiliz gibt, wie im Iran, die Partygäste verhaftet und auspeitscht, sollte das keinen stören, aber eben auch keine Gesetze beeinflussen.
 
Papst ist so was von ein faschist....reist rum und will das man sich für andersgläubige Asylanten mehr kümmert.....

und noch was.....macht doch ein eigenes Thema auf für christen....ist doch schon hier gefordert worden.....hier gehts doch um einen islamkritiker? Oder nicht?
 
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