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Warum die Kroaten Jugoslawien erfunden haben.

Kroaten sind slawisierte Albaner/Illyrer.
Es wäre das beste für Kroatien zurück zu Illyrische Wurzeln zu finden.

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Das gleiche empfehle ich auch den Bosnier
 
Wie ich es vermutet habe, die Kroaten sind bzw. waren die größten, wahren Jugoslawen, schade dass es von Faschisten auf allen Seiten torpediert wurde.Gemeinsam hätten wir das Ruder rumreißen können.Gruß Dadi.
 
Das weiß kaum jemand, aber Jugoslawien war eine Idee der Kroaten: https://en.wikipedia.org/wiki/Illyrian_movement
Jugoslawien wird gerne als verdecktes-Großserbische Experiment dargestellt, großserbische Aggression fing aber erst 1990 mit Milosevic und der serbischen DB (Drzavna Bezbednost) an. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Jugoslawien vor allem von der kroatischen Nationalbewegung befürwortet, um sich aus der KuK Monarchie zu befreien.

Eines muss man den Kroaten lassen, sie waren immer hartnäckig wenn es um die Nationalen Frage ging, während die Serben keine wirkliche Nationalbewegung hatten, das war wohl auch der Grund weshalb die Kroaten es geschafft haben König Aleksander zu überreden einen gemeinsamen Staat (Država SHS) zu gründen. Stattdessen hätten die Serben und Aleksander ihre eigene Nationale Interesse verfolgen sollen, wie es die Großmächte im Londoner Vertrag von 1915 für die Serben auch vorgesehen hatten. https://en.wikipedia.org/wiki/Treaty_of_London_(1915)


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Sozusagen als Belohnung für die Opfer im 1. WK. Aber daraus wurde nichts, leider fehlte es den Serben an einer nationalen Bewegung, außer dem König und der Religion einte die Serben nichts, es gab keine wirkliche Nationale Bewegung oder nationales Bewusstsein wie bei den Kroaten.

Für die Kroatische Bevölkerung und deren Führer war der gemeinsame Staat nur Mittel zum Zweck, für die Serben ein Experiment für das sie nie viel übrig hatten.

Kapitel 2

Der 2. Weltkrieg und die Ustasa, die extremste Form der kroatischen Nationalbewegung.
Dieser fielen Hunderttausende serbischer Zivilisten zum Opfer, vor allem auch Kinder. Am Ende des 2. WK wurden die Usatsa vernichtet, nicht aber die kroatische Nationalbewegung.

Und hier kommt wieder Jugoslawien ins Spiel, ein zweites mal sollte Jugoslawien nämlich der kroatischen Nationalbewegung dabei helfen das ewige Ziel des Nationalen Staates zu verwirklichen. Eine Minderheit der Kroaten war nämlich Teil des kommunistischen Widerstands, auch bekannt als Titos Partisanen. Unnötig zu erwähnen das Tito Kroate war, genau wie ein Großteil der Partisanen Führung, während der Großteil der Partisanen Kämpfer Serben waren, eigentlich ein kaum zu glaubender Umstand.

Und so als ob es die NDH und die Ustasa nie gegeben hätte, fanden sich die Kroaten plötzlich auf der Seite der Siegermächte wieder, und feierten den Sieg über den Faschismus im neugegründeten und kommunistischen Jugoslawien.
Jetzt mag man denken die Serben hätten ihre Lektion gelernt, und würden nach dem Fehler von Aleksander und den Ustasa Verbrechen diesmal auf einen gemeinsamen Staat verzichten, aber falsch gedacht, die Serben verhielten sich wieder so planlos wie nach dem 1. Weltkrieg, und so kam was kommen musste, die Kroaten erhielten eine Republik innerhalb der Jugoslawischen Föderation, diese war der Vorletzte Schritt bis zur vollen Souveränität, den wie im alten Jugoslawien fingen auch im neuen Staat die Spannungen schnell wieder an

Kapitel 3

Dann kam es zum Fall des eisernen Vorhangs, und zu einem riesigen durcheinander in der ganzen Welt.
Der gemeinsame Staat Jugoslawien, von Krisen und Armut gebeutelt, hätte mit gemeinsamer Kraft Richtung Westen getragen werden müssen, doch dazu kam es nicht. In Belgrad trat eine neue Elite an die Macht, die kein Interesse am Westen hatte, sondern die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit jetzt auf die schnelle mit Gewalt rückgängig machen wollte.
Das freute die Kroaten, so nutzen sie auch gleich die historische Gelegenheit, denn mit dem Kriegstreiber und Sozialisten Milosevic brauchten sie nur noch eines tun, sich zu Demokraten erklären und in den Widerstand treten, um endlich das ersehnte Ziel zu erreichen, ein Unabhängiges Kroatien, das es ohne Jugoslawien und die Naivität der Serben niemals gegeben hätte, zumindest nicht in den heutigen Grenzen.

Schlusswort

Als Serbe empfinde ich keine Sympathie für den kroatischen Nationalismus, das hier ist auch keine Lobpreisung an den kroatischen Nationalismus, sondern ein ehrliche und neutrale Einschätzung der historischen Ereignisse und eineAnerkennung der kroatischen Zielstrebigkeit bei der nationale Frage.

Anmerkung: 1. Dieser Thread ist nicht abwartend oder beleidigend gegenüber Kroatiens oder den Kroaten gemeint, es ist eine persönliche und neutrale Einschätzung der kroatischen Nationalbewegung und deren Verhältnis zu Jugoslawien. 2. Wenn ich die Kroaten sage meine ich das im allgemeinen nicht im absoluten Sinne.

Schöne Propaganda. Die Wahrheiten dahinter sind heute den Nationalisten auf beiden Seiten wohl ziemlich peinlich.

Es stimmt, dass Kroaten als Nationalbewegung den Panslawismus im Sinn hatten. Da ging es eher darum, dass man sich von Österreich-UNgarn befreit und Italien vom Leib hält. Aber dass nun Kroaten die Serben überredet hätten und dann noch diese witzige Bemerkung, dass Serben keine Nationalbewegung gehabt hätten, das ist nun ziemlich witzig. Das ist das Problem der serbischen Nationalisten. Mal sind die Kroaten schuld, weil sie die gutmütigen Serben zum gemeinsamen Staat überredet hätten und im nächsten Moment sind sie undankbar, weil sie den Serben ihre Rettung nicht genügend gedankt hätten und sich noch über die höhere Steuer und sonstige Schikanen beschwert hätten.

Ungern spricht man darüber, wie zb der Kosovo Mythos und vieles mehr von Kroaten mitgeprägt wurde und das eben nicht nur in Dalmatien sondern auch gemeinsam in London, mit den Briten :D In Dalmatien war der jedenfalls bei sehr beliebt, als mystischer Ort, von dem die Kraft für den großen Sieg, die nationale Befreiung kommen wird. Für Künstler aus dieser Zeit der perfekte Pathos.

Um es kurz zu machen. Sicher kamen diese Ideen von Kroaten, weil sie sich dadurch den äußeren Einflüssen befreien wollten und eine besser Zukunft in einer Vereinigung aller Südslawen sahen. Serbien kam das recht und es war die sanfte Form von Großserbien, sicher auch die bessere. Was dann folgte war eben etwas anderes und selbst die damals überzeugten Jugoslawen, wurden skeptisch. Es setzten sich teilweise serbische Hardliners durch, es war nicht wirklich gerecht, Streit der Religionen und jede Menge Mist, der hätte vermieden werden können. UNd so blockierten Nationalisten beider Seiten.

Darauf nun die Brücke zur Ustasa zu schlagen ist ja nicht neu, war in den 80ern ein sehr beliebtes Motiv, um das genocidac gen der Kroaten und die fatale Gutgläubigkeit der Serben zu erklären. SChade nur, dass der Kosovotempel nie gebaut wurde, damit wäre der kroatische Anteil an der Mythenbildung quasi monumental sichtbar :D

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Ja das ist safe Maradona.

Ich wette dagegen und sage es ist Milutin

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medžik jokić;4777047 schrieb:
dank serbien gibts eure völker noch... gern geschehn ihr verzogenen gören!

Und dank den Osmanen gibt es Serben noch? :D
 
Falke findest du die Serben in Kroatien sollten ein konstitutives Volk sein?

Die Serben haben einfach auf den AVNOJ Beschlüssen den kürzeren gezogen, obwohl sie die größte Volksgruppe in der Nationalen Befreiungsarmee waren.

Die Grenzen innerhalb des Sozialistischen Jugoslawiens wurden hauptsächlich von Kroaten gezogen, von einem kleinen Kreis innerhalb der Partisanen Führung, nämlich von Tito, Djilas und Kardelj, die Serben haben das einfach akzeptiert und hatten ihrerseits niemanden in der Partisanen Führung der ihre Interessen durchsetzt.

Das führte dazu das die Kroaten, trotz Ustascha-NDH, ein großes und ungeteiltes Staatsgebiet bekamen, während Serbien zwei Autonome Regionen (Kosovo und Vojvodina) verpasst bekam. Weshalb keine Republik Dalmatien, weshalb keine Autonom Region Lika-Kordun-Banija.

Deshalb bin ich der Meinung das die Serben endlich aufhören sollten die Schuld bei anderen zu Suchen, schließlich haben sie die Neu-Aufteilung Jugoslawiens kritiklos hingenommen. Und das die internationalen Gemeinschaft 1991 dann diese Grenzen anerkannt hat, kann man nicht den Kroaten übel nehmen.
 
Falke schau dir das Gebiet von Kroatien vor der ersten Yu an und fragt dich wer beschissen worden war. Auf all Fälle ist Kroatien um ca. 1/3 kleiner als 1900. Serbien hat mehr bekommen als Ihnen Zustand.
 
Falke schau dir das Gebiet von Kroatien vor der ersten Yu an und fragt dich wer beschissen worden war. Auf all Fälle ist Kroatien um ca. 1/3 kleiner als 1900. Serbien hat mehr bekommen als Ihnen Zustand.

Meinst du zur Zeit Österreich-Ungarns ? Soweit ich weiß gehörte Dalmatien damals noch nicht zu Kroatien, das änderte sich erst mit Tito und Jugoslawien.
 
Dalmatien war fast immer unter nem anderen Stiefel :lol: weil die werten Herren "domobrani" den Besatzern, egal welche das auch waren, sogar Spaghettis, niemals was entgegenzusetzen hatten erst als die sich zurückzogen/kapitulierten. Dank Titos Einheiten wurde Dalmatien endgültig und unwiderruflich ins Cro-Territorium eingegliedert, um ein Haar hätten die sich noch Triest gekrallt.
 
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