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Griechische Minderheit in Süd-Albanien (Nord-Epirus)

Insgeheim haben die Essiggurken den ganzen Balkan vom Chauvinismus befreit. Und hätte Berlin 1945 nicht kapituliert, so wären die Essiggurken bis zum Brandenburger Tor marschiert und den Chauvinismus bekämpft, so hart waren die drauf :lol:

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Immerhin hat Griechenland damals gemeinsam den Serben harten Widerstand geleistet was man von den anderen Balkanländer nicht sagen kann und wer war damals Antifaschistisch.



Frag mal die Albaner die behaupten ja das es keine Griechische Minderheit in Nord-Epirus Süd-Albanien gibt.

Wo bitte gibt es Griechen in Süd-Albanien? Die 1% meinst du?
 
Immerhin hat Griechenland damals gemeinsam den Serben harten Widerstand geleistet was man von den anderen Balkanländer nicht sagen kann und wer war damals Antifaschistisch.



Frag mal die Albaner die behaupten ja das es keine Griechische Minderheit in Nord-Epirus Süd-Albanien gibt.

In Serbien selbst gab es zb keinen nennenswerten Widerstand und ebenso kollaboration, genauso wie durch cetniks, auf die du dich wohl eher berufst als auf die einzig wahren Antifaschisten in YU, nämlich den partisanen. Echten Widerstand gab es vor allem in Montenegro, Kroatien und Bosnien. Dort wo ich herkomme sowieso und da war man wirklich antifaschistisch und nicht die chauvinistische Version davon.
 
Was wäre wenn... hätte hätte... tut nicht zur Sache. Italiener und Albaner wurden hart von Griechen gefickt, das ist alles, was zählt. :^^:
Hast gehört? Die Briten kontrollierten das Mittelmeer......das war natürlich saublöd im Falle eines Italieners, dessen Kernland hauptsächlich ins Mittelmeer ragt...das musst du einsehen....auch, dass die Italiener Nachschub gebraucht haben, da das Material ja nicht ausreichte....musst nur mal schaun in welcher unterzahl die Italiener antreten mussten .....wo man doch Millionen Seemeilen zu überwinden hatte von Italien nach gr/Alb.....drum sind sie ja dann auch zu dritt nach Griechenland, weil eben die Briten das Mittelmeer kontrollierten....nur den tapferen Albanern hat das nix genutzt...die konnten sich die Italiener nicht vom Hals halten.
 
Insgeheim haben die Essiggurken den ganzen Balkan vom Chauvinismus befreit. Und hätte Berlin 1945 nicht kapituliert, so wären die Essiggurken bis zum Brandenburger Tor marschiert und den Chauvinismus bekämpft, so hart waren die drauf :lol:

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Wo bitte gibt es Griechen in Süd-Albanien? Die 1% meinst du?

1% ist 1%.
 
Zweifellos gibt es überall Fälle, in denen Minderheiten von ihrem "Mutterland" aus angestachelt und/oder benutzt werden, oft sind sie patriotischer als die Mutterländler
 
Hört auf meinen thread zu zuspammen.:pc: Hier ist weder 2 Weltkrieg Thema noch Juden noch die 30er jahre in Polen .



Hier etwas zum Thema ein Beitrag von der deutschen welle die die griechischen Dörfer in Süd-albanien/Nord-epirus bereist haben. Der Bericht ist zwar etwas älter aber doch sehr interessant. In der zeit um Berisha gab es ein paar fortschritte (z.b. hat die griechische Minderheiten Partei mitregiert) aber auch immer noch sehr viel negatives (z.b. das die Minderheitenrechte zwar theoretisch auf dem Papier bestehen aber in der Praxis nicht gegeben sind)


https://www.dw.com/de/griechische-minderheit-in-albanien-vom-störfaktor-zum-wegbereiter/a-2341779
FOKUS OSTEUROPA

Griechische Minderheit in Albanien: Vom Störfaktor zum Wegbereiter

Zu den 3,1 Millionen Einwohnern Albaniens zählen auch 150.000 Griechen. Sie stellen die größte ethnische Minderheit und leben vor allem im Süden des Landes. Ein DW-Reporter hat die Region bereist und sich dort umgehört.

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Im Gespräch mit einer griechischen Albanerin

Im Dienstwagen des albanischen Arbeitsministers hört der albanische Fahrer griechische Musik. Der Minister heißt Kostas Barkas. Er ist griechischer Abstammung und kommt aus der „Partei für die Union der Menschenrechte", die in der Koalition unter Premier Sali Berisha mitregiert. Das ist ein Zeichen für die Umwandlung Berishas vom Saulus zum Paulus. In seiner ersten Regierungsperiode war er ein entschiedener Gegner der griechischen Minderheit. Heute ist er ihr größter Gönner.
Theorie und Praxis

Der Schutz der Minderheiten in Albanien ist heutzutage unumstritten; zumindest theoretisch. In der Realität sehe es anders aus, meint der Vorsitzende der „Partei für die Union der Menschenrechte", Vangelis Doules: "Es gibt eine unüberbrückbare Kluft zwischen dem Gesetz auf dem Papier einerseits und der Praxis im Alltag. Viele Aspekte der internationalen Konventionen werden nicht respektiert. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: es fehlen die Mechanismen des Staates für die Umsetzung der Gesetze einerseits und andererseits fehlt sehr oft auch der politische Wille."

Kritik an Geschichtsbüchern

Das zeigen die Schulbücher für Geschichte und Heimatkunde. Der Vize-Direktor der Pädagogischen Akademie in Gjrokastra, Dimitris Kikis, bemängelt, dass diese Bücher das Bild Großalbaniens vom Kosovo bis Skopje und Nordgriechenland präsentieren. Solche Bücher gehören der Vergangenheit und nicht der Zukunft an, prangert der Journalist Orfeas Mpetsis an: „Sowohl in der EU als auch bei der UNESCO gibt es einen gemeinsamen Geist, was die Überwindung des nationalen Hasses in den Schulbüchern betrifft. Gegen diesen Geist verstoßen diese Bücher. Es ist eine doppelte Provokation, wenn diese Schulbücher auch für die griechische Minderheit übersetzt und in den Schulen benutzt werden.“ Diese Bücher unterminierten auch das freundschaftliche Verhältnis zu Griechenland, mit dem Albanien in der NATO und der EU zusammenarbeiten wolle. „Das ist kein geeigneter Lehrstoff für die Generation, die mit den Griechen in der europäischen Familie zusammenleben wird", gibt Mpetsis zu bedenken.

Fortschritt in Bildung und Politik

Seit letzten September gibt es im südalbanischen Himara eine griechische Schule, die erste seit 50 Jahren. Es ist eine Privatschule mit Modellcharakter. In mehreren Städten sollen weitere folgen. Im Süden des Landes ist die politische Organisation OMONOIA eine dominierende Kraft. Sie hatte bei den letzten Parlamentswahlen gut abgeschnitten und deshalb konnte sie den Präfekten von Gjrokastra und Tepelena stellen. So wurde Spyros Xeras der erste Grieche auf diesem Posten. Er scheut sich nicht, die Probleme der griechischen Minderheit offen anzusprechen. „Die Eigentumsfrage ist noch ungeklärt. Unsere Leute müssen vor Gericht gehen. Und wie Sie wissen, funktionieren die Gerichte, die Staatsanwaltschaften und die ganze Justiz nicht besonders gut. Das ist ein großes Problem für die gesamte albanische Gesellschaft und ein noch größeres Problem für die griechische Minderheit." Darunter leidet besonders die orthodoxe Kirche, die ihr Eigentum einklagt. Nun haben die staatlichen Behörden die Aufgabe, diesen letzten Störfaktor in der Beziehung zu der orthodoxen Kirche zu beseitigen.

Interesse an Informationen in Griechisch

Wer heute durch die Dörfer der griechischen Minderheit im Süden Albaniens fährt, sieht oft Ortstafel in zwei Sprachen - als Manifestierung des politischen Willens für die Zweisprachigkeit, selbst wenn Ortstafeln beschädigt werden. Die Griechen, die in Albanien leben, haben Zugang zu Informationen auch in ihrer Muttersprache. Eine Reihe von Zeitungen erscheint auf Griechisch - etwa die „Tachydromos" (Der Briefträger) oder die zweisprachige Zeitung "to Orama" (Die Vision). Das staatliche Fernsehen bietet im Raum Gjirokastra eine halbstündige Sendung in griechischer Sprache. Das Angebot müsse erweitert werden, das Interesse sei groß, sagt die Journalistin Elena Kaloudi. Die griechische Minderheit lebe zusammen mit den Albanern und nicht parallel zu ihnen, unterstreicht Vangelis Doules, dessen Partei eine entscheidende Rolle auf dem Weg Albaniens in die EU spielen soll: "Wir kämpfen in der erste Reihe für die Europäisierung des Landes und die Aufnahme in die euro-atlantischen Strukturen. Aus ganz praktischen Gründen: nur wenn unser Land die europäischen Prinzipien erfüllt, werden auch die Minderheitsrechte garantiert. Die griechische Minderheit hat immer für Fortschritt und Entwicklung gekämpft."

 
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